versorgt uns mit Vitaminen (Thiamin, Riboflavin, Pyridoxin, B12, K).
beeinflusst auch positiv unser Körpergewicht und spielt eine Rolle bei der Fettsucht (Adipositas).
verhindert Parkinson und weitere neurodegenerative Erkrankungen…
Wie wird meine Darmflora reicher?
GO VEGETARIAN (wenig oder kein Fleisch) Viel Ballaststoffe fermentierte Milchprodukte Mediterrane Ernährung körperliche Aktivität!
WENIG (ROTES) FLEISCH! Normalerweise leben die Vertreter der Darmflora (Mikrobiom = rund 100 Billionen = 10 hoch 14 = 1 bis 1,5 Kg. Bakterien) einträchtig mit ihrem Wirt. Sie verdauen für uns Giftstoffe und komplexe Kohlenhydrate, mit denen menschliche Enzyme nicht umgehen können. Und sie wehren auch Infektionen krank machender Viren und Bakterien ab. Nun wird zum Beispiel das Carnitin im roten Fleisch (Rind, Schwein oder Lamm) von den Darmbakterien zu Trimethylamin verdaut, das dann in der Leber zu Trimethylamin-N-Oxid (TMAO) umgewandelt wird. Carnitin verstärkt u.a. auch die schädliche Wirkung vom Cholesterin. Dies löst eine Kette von Ereignissen aus, die letztlich zu einer Arteriosklerose (Versteifung der Arterien) führt und damit auch zum Herzinfarkt, Hirnschlag,…! Es hat sich nun gezeigt, dass ein Vegetarier sogar ein Steak essen könnte und dass sich dann die (ideale) Zusammensetzung seiner Darmbakterien diesen TMAO-Spiegel nicht erhöhen lassen! Vegetarische Ernährung ergibt also eine fürs Immunsystem und für unsere Blutgefässe optimale Darmflora!
Ein zusätzlicher Faktor beim Fleisch ist auch der Antibiotika-Gebrauch beim Tier, welches dann mit Antibiotika-Spuren im Fleisch auf unserem Teller endet. Die Qualität des Fleisches unserer Nahrung ist also für unser Mikrobiom ebenfalls enorm wichtig.
Eine fett- oder zuckerreiche Ernährung mit wenigen Ballaststoffen scheint die Vielfalt der im Darm lebenden Bakterien einzuschränken. Wie erwartet, wirkt sich eine einseitige, kalorienreiche Diät negativ auf die Vielfalt der Bakterien im Darm aus. Joghurt, Käse und Buttermilch, aber auch Kaffee, Tee und Rotwein scheinen die Diversität der Mikroben hingegen zu erhöhen.
Viel Fett im Essen lässt die Darmflora verarmen: Menschen, die wenig Fett und mehr Früchte und Gemüse – und auch Vollkornprodukte essen, haben eine reichere Darmbesiedlung.
Mediterrane Ernährung: Die sogenannte „mediterrane“ Ernährung könnte man auch „Jäger und Sammler-Ernährung“ (Paläodiät) nennen. Sie kann als Muster einer gesunden Ernährung angesehen werden. Sie besteht aus mässigem Alkoholkonsum, geringem Verzehr von Fleisch und Fleischprodukten – aber aus viel Fisch, viel Gemüse und Hülsenfrüchte, vielen Früchten und Nüssen. Auch optimal ist ein Verhältnis von viel ungesättigten zu weniger gesättigten Fetten und Öle: d.h. mehr Lein-, Oliven- oder Rapsöl – und weniger Sonnenblumen-, Maiskeim-, Distelöl und… Fleisch.
Stillen! Sein Baby Stillen ist eine der wichtigsten Massnahmen, damit das Kind eine reiche Darmflora aufbauen kann!
Mehr Dreck! Ein Hund im Haushalt verbessert die Darmflora des Säuglings. Kinder, die auf dem Bauernhof aufwachsen ebenso. Kaiserschnittkinder und solche, die Flaschennahrung (anstatt Muttermilch) erhielten, haben hingegen weniger Bakterienvielfalt im Darm. Dies ist auch ein weiterer Grund gegen zuviel Antibiotikatherapie, vor allem im Kleinkindesalter.
Mehr enge soziale Kontakte! Viele Freunde und viele enge soziale Kontakte fördern (mindestens mal beim Schimpansen, also wohl auch beim Menschen) die Vielfalt der Darmflora! Bei vielen Kontakten benötigt man auch einen grösseren Schutz vor Krankheiten. Deshalb sind wohl auch Ärztinnen, Kindergärtnerinnen und Lehrer nicht häufiger krank als die Durchschnittsbevölkerung…
Weniger Mobilität, weniger Rumfliegen! Die steigende Mobilität, beruflich und privat, führt zu viel mehr Kontakten mit unbekannten pathogenen Keimen, was wiederum die Darmflora ungünstig beeinflusst.
Eine gute, reiche Mundflora gehört zu einer reichen Darmflora oder verbessert diese. Wie kann ich also mein Mikrobiom in der Mundhöhle verbessern? Zu viel Zahnpasta bekämpft zwar die Kariesbakterien, verschlechtert aber allgemein unsere Mundflora. Wir brauchen als Erwachsene auch kein Fluor mehr. Die mechanische Reinigung unserer Zähne ist sowieso viel wichtiger als die zusätzliche Zahnpasta. Die optimale Zahnpflege sieht dementsprechend wie folgt aus: – Einmal täglich den Biofilm um die Zähne mit 2 Minuten Reinigung durch eine Ultraschallzahnbürste entfernen. – Dazu einmal täglich Interdentalbürstchen kurz zwischen den Zähnen durchziehen. – So wenig Zahnpasta wie nötig benützen! – Und keine Zahnseide mehr… – Dazwischen nur mit Wasser spülen und nicht mit speziellen Spüllösungen… Weiterlesen >>>
Zudem gibt es zahlreiche geläufige Medikamente, die das Mikrobiom nachhaltig beeinflussen:
Jede Antibiotikabehandlung (von uns selbst, aber auch der Tiere, die wir essen!) hat einen massiven und lang andauernden Einfluss auf das Mikrobiom! Die Dysbiose (ungleichgewicht der Darmflora) kann dabei jahrelang andauernd – dies je nach Art des Antibiotikums: Die stärkste und am längsten (4-8 Jahre!) anhaltende Auswirkung wurde bei der Einnahme von Flucloxacillin (Hautinfektionen), Clindamycin (bei Zahn- und Knochenentzündungen) und Fluorchinolone (Breitbandantibiotika) beobachtet. Die Einnahme von Penicillin V hingegen, welches etwa zur Behandlung einer Mandelentzündung und andere Infektionen verordnet wird, führt nur geringe und kurzfristige Veränderungen des Mikrobioms herbei.
Zudem ist die Qualität des Fleisches in unserer Nahrung enorm wichtig und sollte frei von Antibiotikum sein!
PPI (Medikamente gegen übermässige Magensäure, Reflux) meiden! Die Magensäure ist auch wichtig zur Bekämpfung von pathogenen Bakterien und Viren, die mit dem Essen in den Magen gelangen. Falls diese nun ungefiltert (da keine Säure mehr vorhanden) in den Darm gelangen, leidet das gute Gleichgewicht der Darmflora!
Eisentabletten und -infusionen, auch Suplemente, wie Carnithin verschlechtern die Qualität unserer Darmflora!
Auch manche weitere Medikamente beeinflussen die Zusammensetzung des Mikrobioms negativ. Unter diesen Arzneien befanden sich nicht nur Antibiotika und Abführmittel, sondern unter anderem auch Antihistaminika, Medikamente gegen Sodbrennen, Schmerzmittel (NSAR), SGLT2-Hemmer, Metformin, GLP-1-Agonisten (Abnehmspritzen), Antdepressiva, Statine, orale Kontrazeptiva sowie Hormone, die in den Wechseljahren verabreicht werden. Aufgrund ihrer Ergebnisse vermuten die Wissenschaftler, dass der Einfluss zwischen Mikroben und Arzneien wechselseitig ist – dass die Darmbakterien also zumindest mit beeinflussen, wie ein Mensch auf ein bestimmtes Medikament reagiert. >>> Weiterlesen
Keinerlei Süssstoffe! Frühere Studien lieferten bereits Hinweise, dass ein hoher Süssstoff-Konsum mit einer schlechteren Blutzucker Kontrolle verbunden ist und dass der HbA1c-Wert mit zunehmendem Konsum süssstoffhaltiger Getränke ansteigt (siehe dazu meine Diabetesseite). Kalorienfreie Süssstoffe beeinträchtigen offenbar die Aufnahme und die Kontrolle des Blutzuckers, indem sie das Darmmikrobiom durcheinanderbringen, wie australische Forscher erstmals zeigen konnten. [54th Annual Meeting of the European Association for the Study of Diabetes (EASD), 1. bis 5. Oktober 2018, Berlin].
Biologisch angebaute Pflanzen sind besser für die Darmflora! Es ist zu Bedenken, dass heute auch Pflanzen arg mit Herbiziden belastet sind. Im Vordergrund steht hier Glyphosat (http://de.wikipedia.org/wiki/Glyphosat), ein seit Jahrzehnten enorm verbreitetes Mittel zur Unkrautbekämpfung, welches mit unserer Nahrung aufgenommen unsere Darmflora schädigt und verarmen lässt. Biologisch angebautes Gemüse und Früchte werden so betrachtet noch wertvoller!
Indischer Flohsamen (Plantago ovata – auch Plantago psyllium: Sie quellen mit Wasser zu einem Schleim und erhöhen das Stuhlvolumen. Sie sollen deshalb immer mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden und werden meist gegen Verstopfung gebraucht. Man kann damit aber auch das Klima im Dickdarm für die Darmflora sehr günstig beeinflussen. Der Flohsamen enthält sog. Präbiotika (komplexe Kohlenhydrate), die im Dünndarm nicht verdaut werden und unverändert in den Dickdarm gelangen und dort fermentiert werden. Kurzkettige Fettsäuren, vornehmlich Acetat, Propionat und Butyrat, die von anaeroben Kolonbakterien produziert werden, stellen eine hauptsächliche Ernährungsquelle für das Kolonepithel dar. Butyrateinläufe zeigen z.B. positive Effekte bei Patienten mit aktiver distaler Colitis ulcerosa (chronische Darmentzündung). Da durch die Fermentation von indischem Flohsamen im Colon Butyrat entsteht, stellt man sich die Wirksamkeit unter diesem Mechanismus vor. Dies führt dann zu einer Bereicherung der Darmflora.
Inwieweit die Darmflora durch die direkte Zuführung von Mikroorganismen, beispielsweise durch Probiotika, beeinflusst werden kann („Symbioselenkung“), ist wissenschaftlich umstritten. Probiotika wirken aber beim Reizdarm, bei Colitis ulcerosa, sie können Durchfall durch Antibiotika verhindern und Reisedurchfall vorbeugen.
Wenn schon Probiotika, dann probiotisch wirksame Substanzen aus unserer normalen Nahrung: Zum Beispiel sehr reichlich im ausgezeichneten Sauerkraut vorhanden, das meist den in Functional Food beworbenen Milchsäurebakterien in gewissen Joghurts vorzuziehen ist! Oder als Synbiotika die kombinierte Anwendung von Probiotikum und einem für das Probiotikum als „Nahrung“ dienendes spezifisches Präbiotikum : z.B.
Bifidus-Natur-Joghurt mit einem geraffelten Apfel!
Dies muss konsequent täglich über einen grossen Zeitraum genommen werden. Nimmt man nämlich Probiotika eine Woche nicht mehr, ist auch die Wirkung wieder voll weg. Sie beeinflussen also nur transient das intestinale Mikrobiom.
aus DIE ZEIT, Ausgabe 23 / 2021
Diät und intestinales Mikrobiom: eine kleine Überraschung
Diätinduzierte Alterationen können die intestinale Mikrobiomzusammensetzung und mittelbar systemische Entzündungsparameter regulieren und verändern. Ein sorgfältiger Vergleich des Effektes einer faserreichen Diät mit einer Diät reich an Joghurt und Käse («fermented food») zeigte, dass diese beiden Diäten die Mikrobiomzusammensetzung signifikant veränderten. Allerdings führten nur die fermentierten Milchspeisen zu einer über die Zeit progredient stärker ausgeprägten, signifikanten Unterdrückung einer Reihe von systemischen Entzündungsmodulatoren. Der Hauptteil der Mikrobiomveränderungen bei der faserreichen Diät dient der effizienteren Faserverdauung. Wenn man also die systemische Entzündungsaktivität als zentral für viele Alterungs- und Degenerationsprozesse ansieht, ist eine Diät reich an fermentierten Milchspeisen gesünder als die weitherum gelobte faserreiche Kost! Folgen für rein vegane Kost? Cell. 2021, doi.org/10.1016/j.cell.2021.06.019.
Mikrobiomanalysen und davon abgeleitete Ernährungstipps
«Das ist Augenwischerei», sagt Prof. Gerhard Rogler vom Universitätsspital Zürich. «Da wird den Leuten ein Haufen Geld aus der Tasche gezogen, mit Pseudowissenschaft, deren Nutzen minimal ist.» (NZZ, 28.02.2019)
Kommerzielle Darmbakterien-Tests für Verbraucher sind wenig aussagekräftig. Behauptungen von Unternehmen, sie seien dazu in der Lage, auffällige Mikrobiome zu erkennen, werden nicht durch die Forschung gestützt. Stattdessen werden Verbraucher ausgenutzt oder sogar geschädigt, schreibt die Gruppe um Diane Hoffmann von der University of Maryland in Baltimore in der Fachzeitschrift «Science»: «Derzeit besteht keine Einigkeit darüber, was eine gesunde Zusammensetzung des menschlichen Mikrobioms in einer Bevölkerung oder Bevölkerungsgruppe ausmacht». Es scheint so, dass ein gesundes Darm-Mikrobiom bei verschiedenen Menschen unterschiedlich aussehen kann.
Immer auch die Scheidenflora beachten
Unser Mikrobiom (= rund 100 Billionen = 10 hoch 14 = 2 Kg. Bakterien!) befindet sich zu 90% im Gastrointestinaltrakt (Magen-Darm) und zu 10% urogenital (Harnwege/Scheide). Deshalb ist es naheliegend, dass eine Dysbiose im Magen/Darm (verarmte Darmbakterien in schlechter Zusammensetzung) zusätzlich auch vaginal behandelt werden sollte! Die Scheidenflora wird zum Beispiel durch Zusetzen von Laktobazillen und Ansäuerung stark verbessert. Diese Dysbiose beschleunigt proinflamatorische (entzündliche) Prozesse, deshalb wirkt eine Verbesserung unseres Mikrobioms auf alles, was durch Entzündungsvorgänge zurückzuführen ist. Eine Entzündungsneigung in unserem Körper wird in der Medizin immer mehr als zentraler Motor für diverse Ungleichgewichte und Krankheiten (auch der Psyche!) angesehen.
Zur Darmflora in der Schwangerschaft:
Tagesanzeiger vom 20.5.2019
Das Mikrobiom im Alter
Und noch dies…
Zum „lächelnden“ oder „traurigen Darm“ siehe die charmante Medizinstudentin und Science Slam – Gewinnerin Giulia Enders: www.youtube.com/watch?v=2qo3ueVlyUY
Wenn das Schicksal hart zufasst, soll der Humor es sanft abschütteln
Man soll die Dinge nicht so tragisch nehmen, wie sie sind. Karl Valentin
oder: Humor trotz(t) allem
Kennen Sie auch einen lesenswerten Ärztewitz: Mailen Sie ihn doch bitte direkt an mich:
Humor ist eine Glücksdroge, die nichts kostet, legal ist, nicht dick oder abhängig macht und ausser Bauchschmerzen, feuchten Augen und Dyspnoe keine ernsthaften Nebenwirkungen hat. Die Gelotologie (von griechisch gelos = Lachen) ist die Wissenschaft der Auswirkungen des Lachens >>> Weiter ganz unten >>>
Was ist das? Es ist weiss und hüpft im Wald von Baum zu Baum?! Es ist ein österreichischer Arzt bei der Zeckenimpfung! (sorry Austria! könnte auch ein ostfriesischer, selten sogar ein schwiizer sein…(dann aber doch lieber ein Basler!))
Der grösste Dom der Welt: Der Kölner Dom – tausend Sitzplätze! Der kleinste Dom? Das Kondom – ein Stehplatz! …und selbst der Rucksack muss draussen bleiben.
Die besten Corona-Wortneuschöpfungen: – Quarantanamo (für einige fühlte sich die Lockdown-Quarantäne in etwa so an…) – Covidiot (Derjenige, der sich nicht an die Corona-Regeln hält. Aber auch der mit dem Hauswartsyndrom, der die Jugendlichen oder Nachbarn massregelt, die zu nah zusammenstehen…) – Öffnungsdiskussionsorgien (Merkel dixit…) – Wirrologen (Irgendein x-beliebiger Wissenschafter und Bescheidwisser (u.a. Sprachforscher, Kriminologe… aber auch jeder Oberschullehrer, der etwas Gescheites über diese Pandemie von sich gibt…)
Was unterscheidet Männer vom Schnee? Nichts! Bei beidem ist man/frau schon mit fünf Zentimeter zufrieden – und vor allem wenn es etwas hält…
Chefarzt und Blondine sitzen im Atlantikflug nebeneinander. Die Blondine will schlafen, der Doc ist aufgekratzt. Er fragt die Blondine, ob sie mit ihm ein Ratespiel machen will. Sie lehnt ab, da sie lieber schlafen will. Er ist hartnäckig und schlägt ihr vor, dass sie für jede Frage, die er nicht beantworten könne, 500 Fr. erhalte, und sie ihm für jede Frage, die sie nicht beantworten könne, nur 5 Fr. zahlen müsse. Sie akzeptiert. Er fragt sie, wie lange ein menschlicher Darm sei. Sie gibt ihm 5 Fr. Sie fragt ihn, was das sei: es geht mit 3 Beinen den Berg hoch, auf der anderen Seite mit 4 wieder runter. Sie dreht sich um und schläft weiter. Der Chefarzt überlegt und überlegt, klinkt sich ins Internet ein, sucht nach, ruft via Bordtelefon seine Kollegen an, keine Chance. Er weckt sie wieder, sagt, dass er die Frage nicht beantworten könne und gibt ihr die 500 Fr. Sie dankt, dreht sich und will wieder schlafen. Da fragt er sie, was dies nun sei. Sie gähnt und gibt ihm 5 Fr.
Hier noch ein Blondinos-Witz: Was sagt ein blonder Mann, der bis zum Nabel im Wasser steht? „Dies geht mir klar über den Verstand!“
Ein Schwerhöriger kommt zum Ohrenarzt. Dieser lässt einen speziellen Wurm in sein Ohr kriechen. Nach ein paar Minuten kommt der Wurm wieder raus – und tatsächlich hört der Mann wieder fast normal. Begeistert schleppt er darauf auch seine schwerhörige Ehefrau zum Arzt. Auch dort lässt der Arzt den speziellen Wurm ins Ohr kriechen. Lange wird gewartet, der Wurm kommt aber nicht mehr raus. Der Arzt zum Mann: „Ihre Frau hat einen Vogel!“
Beckenbodengymnastik!
Wie vermehren sich Mönche und Nonnen? Durch Zellteilung!
Sagt der Arzt zur Nonne: „Herzlichen Glückwunsch, sie sind schwanger.“ Empört sich die Nonne: „Unerhört, was die Leute heutzutage alles auf die Kerzen schmieren.“
Mann kommt von Ärztin. Seine Frau fragt: „Na, was hat sie gesagt?“ Er: „Ich hätte ein Porzellan-Syndrom.“ Sie ruft sofort die Ärztin an und fragt, was das ist. Die Ärztin: „Ich konnte ihm doch nicht sagen, dass er nicht alle Tassen im Schrank hat.“
Im Zug fährt eine attraktive Frau. Ein Mann betritt das Abteil und sucht schliesslich Kontakt mit der Schönen, die anscheinend an einem wissenschaftlichen Papier arbeitet. „Fahren Sie auch nach Berlin?“, fragt er nach einiger Zeit. „Nein, nach Leipzig auf eine Tagung.“ – „Ach, das ist ja interessant, was für eine Tagung?“ – „Eine Sexologen-Tagung“, antwortete die Frau. „Ach, eine Sexologen-Tagung! Das ist ja interessant. Was machen Sie denn da?“ – „Ich halte da einen Vortrag über meine Forschungsergebnisse.“ – „Einen Vortrag! Das ist ja sehr interessant. Was haben Sie denn herausgefunden?“ – „Ja, das ist sehr interessant“, berichtet die Wissenschaftlerin, „ich habe das Sexualverhalten von Männern in verschiedenen Kulturen untersucht.“ – „Oh, das ist ja sehr interessant. Das Sexualverhalten von Männern in unterschiedlichen Kulturen. Was haben Sie denn da herausgefunden?“ – „Das Hauptergebnis war, dass die Polen die dicksten haben (Länge ist ja altbekannt gar nicht so wichtig…) und die Indianer am längsten können. Aber ich habe jetzt viel von mir erzählt, was machen Sie eigentlich?“ – „Oh, entschuldigen Sie die Unhöflichkeit“, sagt der Mann. „Ich habe mich noch gar nicht vorgestellt. Ich heisse Kowalski, äh… Winnetou Kowalski!“
Der gynäkologische Chefarzt feiert seinen fünfzigsten Geburtstag. Er erzählt seinem Oberarzt, dass niemand ihm bis zum Mittag gratuliert habe. Er war bereits etwas beleidigt, als die junge, hübsche, blonde Assistenzärztin ihn fragte, ob er abends bereits etwas vorhabe. Abends trifft er sie also im Restaurant und nach dem Essen, sagt sie ihm, dass sie gerne noch bei ihr zu Hause einen Drink mit ihm geniessen will… Bei ihr sagt sie dann keck, ob er gleich mal ins Schlafzimmer gehen könne – sie komme dann gleich nach… Nach geraumer Zeit wird plötzlich eine Verbindungstüre vom Wohn- ins Schlafzimmer aufgerissen – und die ganze Belegschaft des Spitals singt ihm Happy Birthday! Der Oberarzt: „Und: Dies hat dich sicher voll aus den Socken gehauen!“ „Nein – unmöglich! Auch die hatte ich bereits ausgezogen!“
Legendäre Antwort von Groucho Marx auf die Bemerkung einer Frau, die ihm sagt, sie gehe auf die 40 zu: „Aus welcher Richtung?!“
Der Arzt schlägt dem Patienten als einzigen Ausweg einen Hirnwechsel vor. „Wie teuer ist das?“, fragt der Patient. „Nehmen wir einen Zürcher: 10’000 Franken. Nehmen wir einen Berner: 20’000 – nehmen wir einen Basler: 100’000.“, meint der Arzt. „Warum denn diese Unterschiede?“, fragt der Patient. „Bei einem Zürcher geht das am einfachsten: Deckel auf, Hirn tauschen, Deckel zu. Bei einem Berner wird’s schwieriger – Deckel auf, Hirn frisieren damit es auf Touren kommt – Hirn rein, Deckel zu. Und bei den Baslern muss man meisten 10 Köpfe öffnen, bis man ein Hirn findet.“ P.S. Die Städteverteilung entspringt nur dem Neid eines Zürchers auf den FCBasel…
Dieselbe Kategorie: Woran stirbt die Gehirnzelle von … (Namen einsetzen, der Dir zuerst einfällt…)? An Vereinsamung!
Ein alter Mann geht zum Arzt wegen Schmerzen beim Wasserlassen. Seine Frau begleitet ihn, da der arme alte Kerl nicht mehr so gut hört. Nach der Untersuchung sagt der Arzt zum alten Mann: „Gut, ich möchte, dass Sie, bevor Sie gehen, Proben von Urin, Samenerguss und Stuhl zur Analyse hier lassen.“ Der Alte hat den Arzt nicht richtig verstehen können und fragt seine Frau: „Was hat der Arzt gesagt?“ Die Frau antwortet: „Er möchte, dass Du Deine Unterhose hier lässt, Schatz…“
Eine Alternative kommt in die Apotheke: Rastafrisur, afghanischer Hirtenstrickpulli, Birkenstöcke. Sie verlangt Tampons und der Apotheker holt ein Packet Papiertaschentücher und stellt es vor sie hin. Was das soll, fragt die Kundin. Er habe sich gedacht, dass sie sicher die Tampons selber drehen wolle!
Ein Mann kommt zum Arzt, druckst ein bisschen herum und meint dann, dass er beim Sex langsam immer mehr Probleme mit der Standhaftigkeit bekomme. Der Arzt daraufhin: „Kein Problem! Dafür gibt es die blaue Spritze!“ Zieht aus einer Ampulle eine blaue Flüssigkeit auf, spritzt sie dem Mann und meint noch: „Jetzt müsste es gut klappen.“ Der Mann kommt nach zwei Tagen wieder und meint ganz begeistert: „Herr Doktor, die Spritze ist genial! Ich konnte zwei Tage lang am Stück! – Aber, meinen Sie, es gäbe noch etwas, was länger halten könnte?“ „Na klar,“ meint der Arzt, „die grüne Spritze hält länger.“ Zieht eine Spritze mit grüner Flüssigkeit auf, spritzt sie dem Mann. Der Mann geht wieder nach Hause und kommt diesmal erst nach fünf Tagen wieder. „Herr Doktor! Fünf Tage lang hat die grüne Spritze gehalten! Es war fantastisch und meine Frau ist ganz begeistert. – Aber meinen Sie, es ginge noch etwas länger?“ „Mhh, da gibt es noch die graue Spritze, aber die hat ein paar Nebenwirkungen.“ „Egal, egal! Her damit!“ Ok, der Arzt zieht eine Spritze mit grauer Flüssigkeit auf, spritzt sie und der Mann verschwindet wieder nach Hause. Nach zwei Wochen kommt der Mann wieder, diesmal mit sehr besorgter Miene. „Herr Doktor! Diesmal hält sie wirklich lange, aber langsam mache ich mir Sorgen. Wann endet denn endlich die Wirkung der grauen Spritze?“ „Tut mir leid,“ meint der Arzt, „ich hatte Sie ja gewarnt! Aber zementiert ist zementiert!“
Der Schotte McKenzi geht zum Arzt und fragt: „Können Sie diesen Urin untersuchen?“ „Natürlich.“ sagt der Arzt. Zwei Tage später erhält McKenzi den Anruf vom Arzt. Als er aufgelegt hat, ruft er zu seiner Frau in der Küche: „Alles in bester Ordnung: du, ich, die Kinder und Opa sind alle kerngesund!“
Eine ältere Dame kommt zum Arzt und sagt: „Doktor, ich habe diese Blähungen, obwohl sie mich nicht so sehr stören. Sie stinken nie und sie gehen immer leise ab. Wirklich, ich hatte bestimmt schon zwanzig Blähungen, seit ich hier im Raum bin, obwohl sie das nicht bemerken konnten, weil das ohne Geruch oder Geräusch passiert.“ Der Doktor: „Nehmen Sie diese Tabletten und kommen Sie in einer Woche wieder.“ Nach einer Woche erscheint sie erneut und sagt: „Doktor, was zum Teufel haben Sie mir da gegeben? Meine Blähungen – obwohl sie immer noch leise sind – stinken fürchterlich!“ „Sehr gut. Jetzt, wo Ihre Nase wieder funktioniert, wollen wir uns um Ihr Gehör kümmern…“
Was haben ein Gynäkologe und ein Bademeister gemeinsam? Beide arbeiten am Beckenrand…
Ein Ohrschmälzli, das Kariesli und ein Scheidenpilzli kommen zusammen und klagen. Das Ohrschmälzli zuerst: „Bei mir kommt jede Woche ein Stäbchen rein und ich muss mich immer in den hintersten Winkel verkriechen.“ Dann das Kariesli: „Bei mir kommt jeden Tag diese Bürste rein und fegt hin und her: Ein Graus. Ich muss mich in die hinterste Ritze verstecken…“ Zuletzt das Scheidenpilzli: „Das ist noch gar nichts: Bei mir schaut dieser Glatzkopf rein, kann sich nie entscheiden ob er rein will oder wieder raus und kotzt mir zum Schluss noch die Bude voll!“ Darauf nochmals das Kariesli: „Ja genau, diesen Glatzkopf den kenne ich auch!“
Der Homöopath zum Patienten: „Sie müssen nur an den Kügelchen riechen und sie wirken bereits!“ Darauf zahlt der Patient zum Schluss mit einer Hunderternote, die er aber dem Homöopathen nur unter der Nase durchzieht!
Der Hase liegt im Gras am Teich auf dem Rücken, die Beine gekreuzt, die Augen verdreht. Der Biber kommt des Weges und fragt den Hasen, weshalb er so weggetreten sei. Der Hase: „Nimm einen Zug dieses Joints, atme tief ein, halte den Atem an und tauche durch den Teich ans andere Ufer!“ Der Biber liegt darauf in derselben Weise auf der anderen Seite im Gras. Ein Nilpferd kommt des Weges und fragt auch den Biber, weshalb… Das Nilpferd taucht darauf im Teich auf die andere Seite. Als er eben auftaucht, sieht ihn der Hase und sagt: „Biber, nun musst du aber aufhören und wieder ausatmen!“
Für den Proktologen ist jeder Tag After-Work-Day…
Witz unter Anästhesisten: Frage: Wieso kommen Chirurgen nicht in den Himmel? Antwort: Dann wär’s ja die Hölle!
Ein Mann kommt zum Arzt und sagt: „Bitte einmal kastrieren!“ Der Arzt besorgt: „Sind Sie sicher? Ich meine, das ist eine einschneidende Behandlung und nicht mehr rückgängig zu machen!“ „Ja, ja, beeilen Sie sich, ich muss noch Besorgungen machen, und meine Frau hat gesagt, ich solle vorher noch zu Ihnen zum Kastrieren.“ Der Arzt führt die entsprechende Behandlung durch. Der Mann kommt dann wieder nach Hause und seine Frau fragt ihn: „Und? Wie war das Impfen?“ Der Mann schlägt sich mit der Hand an die Stirn: „Impfen! Impfen!“
Ein Mann geht am Strand spazieren. Auf einmal findet er im Sand eine alte, kostbar aussehende Flasche mit einem grossen Stopfen aus Kristall. Neugierig öffnet er die Flasche und im selben Augenblick erscheint ein riesiger Kerl mit einem Turban. „Du hast mich gerufen? Ich bin der Flaschengeist und Du hast jetzt einen Wunsch frei!“ Der Mann überlegt: „Ich wollte immer schon auf den Mond… Am liebsten würde ich mit dem Auto fahren. Ich wünsche mir eine Autobahnbrücke zum Mond!“ Der Geist: „Na ja, es kann ein bisschen schwierig werden… verstehst Du, die Physik und die Aerodynamik sind noch nicht so weit. Auch braucht es ein Material… die Technologien fehlen… Wir müssten ausserdem alle paar hundert Kilometer eine Tankstelle errichten, da kein Auto eine solche Strecke nonstop zurücklegen kann. Ausserdem gibt es Ärger mit den Behörden und Greenpeace. Die Zeiten als man als Geist noch jeden Scheiss machen konnte, sind vorbei. Denk Dir was anderes aus!“ Der Mann: „Also gut, wenn es zu schwierig ist, mal überlegen… weisst Du, wenn die Frauen mir etwas erzählen, kann ich nie einen Zusammenhang erkennen und sie erwarten Dinge von mir, in denen ich keinen Sinn sehe. Mein Wunsch ist, die Frauen endlich verstehen zu können.“ Der Geist: „…um noch mal auf die Brücke zurückzukommen: zweispurig oder vierspurig?“
Zwei Jäger sind im Wald auf der Jagd, plötzlich bricht einer von ihnen zusammen. Er scheint nicht mehr zu atmen. In Panik ruft der andere von seinem Handy den Notruf an und stottert: «Ich glaube, mein Freund ist tot. Was soll ich bloss tun?» Da sagt die Stimme vom Notruf: «Beruhigen Sie sich erst einmal, und dann gehen Sie sicher, dass er tatsächlich tot ist.» Nach einem Moment ertönt ein Schuss. Zurück am Telefon fragt der Jäger: «Okay, und was jetzt?»
Es gibt die schöne Anekdote vom österreichischen Landarzt, zu dem ein Bauer kam, der Masern hatte. «Was soll ich tun?», fragte der Bauer. Worauf der Landarzt sagte: «Seien Sie glücklich. Denn wenn Sie nicht glücklich sind, werden Sie immer noch Masern haben.»
Ein Entwicklungshelfer kommt auf Heimaturlaub. Er zeigt seine Dias und seine Freunde bleiben bis in die Nacht. Er erzählt und die Freunde fragen. Schliesslich kommt man auch auf das Thema Sexualität und einer der Freunde will wissen, ob die schwarzen Männer tatsächlich längere Penisse haben. Der Entwicklungshelfer bestätigt, dass Schwarze tatsächlich besser bestückt sind. „Ist das von natur aus so oder haben die da einen Trick?“, will man weiter wissen. „Oh“, sagt der Entwicklungshelfer, „ich habe da lange gebraucht, um etwas zu erfahren. Aber jetzt habe ich einen sehr guten Freund bei den Schwarzen und der hat mir das Geheimnis verraten. So wie sie schon den kleinen Mädchen kleine Gewichte an die Ohrläppchen hängen und immer grössere Gewichte und damit die Ohrläppchen verlängern, genauso hängen sie den kleinen Buben kleine Gewichte an den Penis und immer grössere Gewichte und das verlängert das Glied schliesslich um einiges.“ Der Frager ist begeistert: „Das überzeugt mich. Das überzeugt mich. Das könnte funktionieren. Ich glaube, das probiere ich mal aus.“ Der Entwicklungshelfer warnt: „Sei vorsichtig. Die machen das bei kleinen Buben und nicht bei Erwachsenen.“ Aber sein deutscher Freund bleibt total fasziniert von dieser Idee. Ein Jahr vergeht und der Entwicklungshelferist wieder auf Heimaturlaub. Wieder wird erzählt und ausgetauscht, was alles in Afrika und Deutschland in diesem Jahr geschah. Schliesslich erinnert sich der Entwicklungshelfer an die Diskussion von vor einem Jahr. „Sag mal, hast Du das mit den Gewichten tatsächlich selbst ausprobiert.“ – „Klar“, sagt sein Freund. „Und? Funktioniert es tatsächlich?“ – „Teilerfolg, Teilerfolg“, sagt der Freund, „schwarz ist er schon!“
Ein Internationaler Chirurgenkongress. Der Amerikaner kommt einen Tag zu spät, da er eine wichtige Operation hatte. Er soll darüber berichten. Er hatte eine Darm-, Leber-, Herz- und Lungentransplantation gemacht. Grosser Applaus. Tags drauf kommt der Russe zu spät. Auch er soll berichten. Er hat eine Hirntransplantation vorgenommen. Auch er wird mit grossem Applaus bedacht. Tags drauf kommt der Deutsche. Auch er konnte nicht eher, wegen einer dringenden Operation. Was er denn operiert habe? Er hat eine Tonsillektomie vorgenommen. Und was war daran so besonders? „Der Mann war im öffentlichen Dienst, da durfte er seinen Mund nicht aufmachen und da musste ich rektal operieren!“
Der Zahnarzt bohrt und bohrt und bohrt. Plötzlich sagt er: „Tut mir leid. Ich glaub, ich hab Ihren Sehnerv verletzt.“ Sagt der Patient: „Das macht doch nichts. Aber deswegen brauchen Sie doch das Licht nicht auszuschalten!“
Opa liegt auf der Oma. Opa wird auf einmal ganz weiss im Gesicht. Oma fragt: „Kommst du oder gehst du?!“.
Eine 19jährige wird in einem Schwesternspital in Rom von einem Kind entbunden. Der Vater ist unbekannt und die Mutter völlig deprimiert. Sie könne das Kind nicht aufziehen, sie würde im sizilianischen Heimatdorf verstossen.
Da wird eben der Papst mit einem akuten Blinddarm eingewiesen und die Oberschwester weiss Rat. Als der Papst aus seiner Narkose erwacht, steht sie am Bett des weisen Mannes und verkündet ihm ein Wunder: In seinem Bauch sei ein Kind gefunden worden. „Un miracolo!“ – der Papst nimmt das Kind an und tauft es auf den Namen „Miracolo“. Als Miracolo 12jährig ist, ruft der Papst es zu sich und unterbreitet ihm: „Ich muss dir was gestehen, ich bin nicht dein Vater! Ich bin deine Mutter!“ Miracolo ist konsterniert und will alles genau wissen… Der Papst: „Dein Vater ist der Bischof von Florenz!“.
Ein Konzert. Wunderbar. Gegen Ende des letzten Satzes holen die Leute im Publikum die Hände hervor, bereit tosend zu klatschen. Der Schlussakkord ertönt, die Hände im Publikum kommen in Stellung, gleich wird applaudiert. Da springt in der ersten Reihe eine Dame hoch und ruft: „ist ein Arzt im Saal?“. Der Applaus schwindet. Betreten schauen sich alle um. Da erhebt sich hinten ein Herr und sagt: „ja, ich, was ist passiert?“ Die Frau: „Herr Kollege, war das nicht wundervoll?“
Ein Chirurg zu seinem Patienten: „Sie müssen keine Sorge haben, ich habe diese Operation schon hundertmal gemacht… und einmal muss sie ja klappen!“
Ein Bochumer will Ostfriese werden und geht zum Neurochirurgen, der ihm anbietet das halbe Gehirn zu entfernen. Nach der OP kommt der Neurochirurg mit betretener Mine zum Patienten und meint: „Es tut mir leid, aber versehentlich habe ich drei Viertel des Gehirns entfernt.“ Der Patient daraufhin: „Ja mai, dös mocht fei gar nix! Bring´s mir erst a mol a Bier und a Weißwurscht!“
Kunde zahlt in der Apotheke und geht zur Türe. Halt, ruft der Apotheker, ich habe Ihnen anstelle Aspirin Arsen gegeben. Fragt der Kunde: was ist der Unterschied? Sagt der Apotheker: 2 Euro.
Ein mittelalterlicher Herr geht beim Urologen zum ersten Untersuch: Der Urologo untersucht wie verrückt und wundert sich !! „Sie habe ja einen Hoden aus Holz und der andere ist aus Stahl !! Haben Sie eigentlich Kinder ??“ „Ja, ja Herr Doktor, Pinocchio ist 4 und der Terminator wird bald 6 !!!“
Frau kommt aus dem Einkaufsladen – sieht einen Exhibitionisten, der eben seinen Mantel lüftet und sich entblösst… Sie schlägt sich gegen die Stirn. „Oh ja: die Shrimpes habe ich vergessen!“
Letzthin benötigte der Chefarzt der HNO 8 Stunden um einem Patienten die Mandeln zu entfernen. Warum? Es war einer von der Stasi: der hat den Mund nicht aufgemacht, da musste er durch den Hintern operieren!
Sitzt ein Ehepaar beim Arzt. Arzt zum Ehemann: „Sie wollen also, dass ich Ihrer Frau die Brüste vergrössere?“ Der Ehemann nickt lächelnd mit dem Kopf und schaut erst den Arzt dabei mit strahlenden Augen an und dann auf die Brüste seiner neben ihm sitzenden Frau. Arzt zum Ehemann: „Ich könnte Ihnen aber auch alternativ dazu Ihre Hände verkleinern!“
Das Leben kann man grob in drei Phasen einteilen: Dada, Blabla und Gaga!
Warum lieben Frauen beschnittene Männer? Weil Frauen alles lieben was 30% reduziert ist.
Was ist Impotenz? Falls die Erdanziehungskraft stärker wird als die Anziehungskraft der Frau.
Einer kommt in die Apotheke und will dringend Zyankali. Der Apotheker ist entsetzt und wimmelt ab. Der Kunde klagt über seine schreckliche Frau (oder die Kundin über ihren Mann – wie beliebt!). Der Apotheker lässt sich nicht erweichen. Schlussendlich zieht der Kunde die Foto seiner Ehefrau raus und zeigt sie dem Apotheker. Dieser darauf: „Ach, ich wusste nicht, dass Sie ein Rezept haben!“
Bei einem Kongress für Mikrochirurgie treffen sich ein amerikanischer, ein spanischer und ein deutscher Arzt. Nach dem formellen Teil sehen sich die drei in der Hotelbar wieder und beginnen sich nach einigen Drinks ihre grössten Meisterstücke zu erzählen. „In einer Autofabrik war ein Arbeiter in die Blechpresse geraten“, prahlt der amerikanische Arzt. „Alles, was von ihm übrig blieb, war sein kleiner Finger. Also nahm ich den Finger, konstruierte eine neue Hand, einen neuen Arm, Rumpf, Kopf, Beine und so weiter. Der Arbeiter, der dabei rauskam, war so leistungsfähig, dass er 50 Kollegen arbeitslos machte.“ „Ist ja gar nichts“, konterte der Japaner, „vorigen Monat bei einem Unfall in einem Kernkraftwerk verunglückte ein junger Mann. Das einzige, was wir noch finden konnten, war ein Haar. Also nahm ich das Haar, konstruierte einen neuen Kopf, ein neues Gehirn und einen kompletten Körper. Jetzt ist der junge Mann so effizient, dass er 500 andere arbeitslos gemacht hat.“ „Das nennt ihr Leistung?“ ereiferte sich der deutsche Chirurg. „Unlängst ging ich über die Strasse und roch einen Furz. Ich packte den Furz ein, brachte ihn in meine Praxis. Dort wickelte ich ein Ars..loch und einen Hintern darum und konstruierte einen kompletten Körper mitsamt Kopf und Gehirn. Der Mann ist jetzt unser Bundeskanzler und er ist so fähig, dass er fast fünf Millionen arbeitslos gemacht hat.“
Schwester: „Doktor, Doktor, der Simulant von Zimmer 13 ist soeben gestorben!“ Arzt: „Jetzt übertreibt er aber!“
Patient nach der Blinddarm-Operation (noch im Halbschlaf): Herr Doktor, kann ich Klavier spielen, wenn ich wieder nach Hause komme ? Doktor: Aber natürlich können Sie Klavier spielen, kein Problem …. Patient: KOMISCH – konnte ich doch vorher gar nicht …
In Rom kommt ein Mann zum Arzt und lässt sich untersuchen. „Wie viel rauchen Sie?“ fragt der Arzt. „50 Zigaretten am Tag!“ ist die Antwort. „Zuviel! – Was trinken Sie?“ „Wein- morgens ein Gläschen, mittags zwei und abends drei!“ „Zuviel! – Und wie ist das mit der Liebe?“ „Zweimal im Monat!“ „Zuwenig“ sagt der Arzt. „So alt sind Sie doch noch nicht, da müssten Sie doch wenigstens zweimal pro Woche…“ „Das kann schon sein“, antwortet der Patient, „wenn ich wie Sie Arzt in Rom wäre. Aber ich bin Bischof von Mailand!“
Eine Frau begleitet ihren Ehemann zum Arzt. Nach dem Check-Up ruft der Arzt die Ehefrau allein in sein Zimmer und sagt: „Ihr Ehemann ist in einer schrecklichen Verfassung. Er leidet unter einer sehr schweren Krankheit, die mit Stress verbunden ist. Sie müssen meinen Anweisungen folgen oder er wird sterben: Machen Sie ihm jeden Morgen ein nahrhaftes Frühstück. Zum Mittagessen geben Sie ihm eine gute Mahlzeit, die er mit zur Arbeit nehmen kann und am Abend kochen Sie ihm ein wirklich wohlschmeckendes Abendessen. Nerven Sie ihn nicht mit Alltäglichem und Kleinigkeiten, die seinen Stress noch verschlimmern könnten. Besprechen Sie keine Probleme mit ihm. Versuchen Sie ihn zu entspannen und massieren Sie ihn häufig. Er soll vor allem viel Teamsport im Fernsehen ansehen und am wichtigsten: Befriedigen Sie ihn mehrmals die Woche sexuell. Wenn Sie das die nächsten zehn Monate tun, wird er wieder ganz gesund werden.“ Auf dem Weg nach Hause fragt ihr Ehemann: „Was hat der Arzt dir gesagt?“ „Du wirst bald sterben!“
Warum bekommen Männer über 50 ein Bäuchlein? Damit der arme Arbeitslose da unten zwischen den Beinen nicht auch noch obdachlos wird!
Erster Veteran: „Ginkgo ist grossartig. Es ist wundervoll gegen Vergesslichkeit.“ Zweiter Veteran: „Jemals Viagra probiert? Nicht für die Erinnerung – aber auch sehr gut.“ Dritter: „Richtig! Ich nehme Ginkgo-Viagra um mich zu erinnern was ich da im Bett eigentlich tue!“
Psychosomatische Erkrankungen der kommenden Jahre: ZIMFOMATOSE: Eine Krankheit benannt nach der Zimpfe, einem gerade erst entdeckten Organ neben der Milz. Die Zimpfe hat keine wichtige biologische Funktion, ausser, wenn sie sich entzündet: Dann verfärbt man sich blau, hat Ohren wie ein Dackel und es wachsen einem kleine Hühner auf dem Kopf. Die meisten Symptome verschwinden nach drei Jahren, aber die Hühner bleiben!
GEHIRNZIRRHOSE (scherzhaft auch DENKER-LEBER genannt): Die neue Intellektuellen-Krankheit. Die grauen Zellen sind nicht mehr in der Lage, das gespeicherte Wissen zu verarbeiten, was zu einer Schwellung der Ganglien und schliesslich zum Genickbruch führt.
TATTOOTIA EPIDERMIS oder SEEMANNSHAUT: Über Nacht erscheinen auf der Haut Tätowierungen diffamierenden Inhalts. Sie sind nicht zu entfernen und vermutlich psychosomatischen Ursprungs. Ärzte empfehlen meistens Selbstmord.
Ärzte ohne Anatomiekenntnisse gleichen Maulwürfen; sie arbeiten im Dunkeln, und ihrer Hände Tagewerk sind – Erdhügel.
Die Ärzte haben das Glück, dass ihre Erfolge von der Sonne beschienen werden, und ihre Misserfolge von Erde bedeckt sind.
Druckfehler: mögliche Todesursache für Menschen, die sich anhand von Ärztebüchern selbst behandeln.
Es gibt Ärzte, die es sich leisten können, ihre Patienten rasch zu heilen.
Generäle und Ärzte betreten den Himmel durch den Lieferanteneingang.
In ruhigen Zeiten füllen die Psychopathen die Sprechzimmer der Ärzte, in Krisenzeiten regieren sie uns.
Virus: ein lateinisches Wort, das die Ärzte verwenden, wenn sie sagen wollen: lch weiss es auch nicht.
Warum operieren die Ärzte in Kärnten barfuss? Weil sie die Socken für die Narkose brauchen.
Wenn Ärzte an die Wiederkehr der Toten glaubten, würden sie ihren Beruf schleunigst wechseln.
Wenn Ärzte nicht an Toten lernen können, müssen sie dies an Lebenden tun – und das kann Tote geben.
Wenn die Ärzte eine Krankheit nicht heilen können, geben sie ihr wenigstens einen schönen Namen.
Wie kastriert man einen Kühlschrank? Man nimmt die Eier raus!
Julius kommt zum Psychiater und klagt: „Mich quält mein Gewissen, Herr Doktor. Ich kann meinem Verlangen nach Frauen keinen eisernen Willen entgegensetzen.“ Meint der Arzt: „Das ist kein Problem, ich werde Ihren Willen kräftigen.“ „Nein“, schreit Julius entsetzt, „schwächen Sie lieber mein Gewissen.“
Jeder kennt es: Man schneidet sich leicht in den Finger. Doch ab diesem Zeitpunkt denken Frauen und Männer höchst unterschiedlich: Frauen: Denken „Aua“ stecken den Finger in den Mund, damit das Blut nicht durch die Gegend tropft. Nehmen mit der anderen Hand ein Pflaster aus der Packung, kleben es drauf und machen weiter… Männer: Schreien „Scheisse!“, strecken die Hand weit von sich und sehen in die andere Richtung, weil sie kein Blut sehen können. Rufen nach Hilfe, derweil bildet sich ein unübersehbarer Fleck auf dem Teppichboden. Müssen sich erst mal hinsetzen, weil ihnen so komisch wird und hinterlassen eine rote Spur wie bei einer Schnitzeljagd. Erklären der zu Hilfe Eilenden mit schmerzverzerrter Stimme, sie hätten sich beinahe die Hand amputiert… Weisen das angebotene Pflaster zurück, mit der festen Überzeugung, dass es für die grosse Wunde zu klein sei. Schlagen heimlich im Gesundheitsbuch nach, wie viel Blutverlust ein durchschnittlicher Erwachsener überleben kann, während sie in der Apotheke grosse Pflaster kauft. Lassen sich mit einem heldenhaften Gesichtsausdruck das Pflaster auf die Wunde kleben. Mann will Bier, um über den Schmerz hinweg zu kommen. Lupfen das Pflaster an, um zu sehen, ob es noch blutet, während sie zur Tankstelle fährt und Bier holt. Drücken an der Wunde so lange rum, bis sie wieder blutet… Mann macht ihr Vorwürfe, dass das Pflaster nicht fest genug geklebt war. Wimmern unterdrückt, wenn sie vorsichtig das alte Pflaster ablöst und ein neues draufklebt. Schleichen sich nachts in regelmässigen Abständen aus dem Bett, um im Badezimmer nach dem verdächtigen roten Streifen zu forschen, der eine Blutvergiftung bedeutet. Sind demzufolge am nächsten Tag völlig übernächtigt und übellaunig. Nehmen sich vormittags zwei Stunden frei für einen Arztbesuch, um sich nur zur Sicherheit bestätigen zu lassen, dass sie wirklich keine Blutvergiftung haben. Klauen nachmittags aus dem Notfallpack im Aufenthaltsraum der Firma einen Mullverband, lassen die blonde Sekretärin die Hand bandagieren und geniessen ihr Mitgefühl. Dermassen aufgebaut, gehen sie abends zum Stammtisch und erzählen grosspurig, dass die „Kleinigkeit“ wirklich nicht der Rede wert wäre.
Woran erkennt eine Frau einen Augenarzt im Bett? Er fragt permanent: „So besser oder so besser… so besser oder so besser…“
Ein Paar lernt sich Abends in der Disco kennen, man versteht sich und geht zu Ihr. Am nächsten Morgen wacht der Mann auf, das Bett neben ihm ist gemacht, seine Klamotten liegen ordentlich auf dem Stuhl, daneben ein Bademantel für ihn. Als er in die Küche kommt, ist der Tisch gedeckt, der Kaffee duftet, die Frau läuft fröhlich trällernd durch die Küche. Er: Du musst Krankenschwester sein. Sie: stimmt, wieso weisst du das?? Er: Die Fürsorge, die Freundlichkeit, der Service, alles passt eben. Sie: Du musst demnach Anästhesist sein. Er: Stimmt! Wie kommst du drauf?? Sie: Ich hab nichts gespürt und wunderbar geschlafen….
Der Internist sagt zu seiner Tochter: „Hast du deinem Verlobten gesagt, dass ich nichts von ihm halte?“ – „Ja Papi.“ – „Und was hat er darauf erwidert?“ – „Das sei nicht deine erste Fehldiagnose!“
Warum schnupfen Männer ab 50 das Viagra? Der Sex findet dann nur noch im Kopf statt!
…und: Wie heisst der neue Werbespruch von Viagra? Wir stellen die Weichen!
Woran erkennt man einen kurzsichtigen Gynäkologen? An der feuchten Nase.
Nach 12 Jahren Ehe praktizieren 90 % aller Ehepaare ausgefallenen Sex. Montag ausgefallen, Dienstag ausgefallen, Mittwoch ausgefallen …
Die Frau stellt ihrer Freundin das neueste Facelifting vor: Ein Drehknopf im Hinterkopf lässt jederzeit eine Neueinstellung zu. Die Freundin: Was sind denn das für zwei Flecken auf deinen Wangen? Dies sind meine Brustwarzen! Die Freundin: Pass auf, sonst hast Du nächstens einen Bart!
Patient zum Arzt: „Darf ich wieder rauchen und trinken?“ Arzt: „Ich habe Ihnen doch erst vor drei Wochen diese Sachen verboten!“ Patient: „Ja, ich weiss, aber es könnte doch sein, dass die Wissenschaft in der Zwischenzeit Fortschritte gemacht hat!“
Ein Mann kommt heim und findet keine seiner Anzüge mehr. Die Ehefrau: „Alle sind in der chemischen Reinigung. Habe im Radio gehört, dass eine Grippe im Anzug ist!“
Schweizer Sprichwort: „D’Zähn wänd nümme nage, d’Bei wänd nümme trage, dänn chund langsam s’Seiche – das sind die drü böse Zeiche!“
„Hallo und willkommen bei der Psychiatrischen Hotline:
Falls Sie unter einer Zwangsneurose leiden, drücken Sie 1 wiederholt.
falls Sie Co-Abhängig sind, fragen Sie jemanden um 2 für Sie zu drücken.
falls Sie eine Multiple Persönlichkeit sind, drücken Sie 3,4,5 und 6.
falls paranoid, wissen wir wer Sie sind und was Sie tun. Bleiben Sie am Apparat, Ihr Anruf wird zurückverfolgt.
falls Schizophren, hören Sie gut hin: eine leise Stimme wird Ihnen eine neue Nummer zuflüstern.
falls depressiv, spielt es keine Rolle, welche Nummer Sie drücken. Es wird sowieso niemand antworten.
falls phobisch, berühren Sie keine weiteren Tasten – ansonsten etwas Schreckliches geschehen würde.
falls Sie narzisstisch sind, berühren Sie sich selbst.“
Arzt: „Gute Frau, sie sind jetzt 92, Ihr Freund 21, da kann jeder Sexualkontakt zum Tode führen! „Worauf die alte Dame meint: „Na ja, dann stirbt er halt!“
Ein Mann ist wegen einer Universaluntersuchung beim Arzt. Er muss u.a. eine Spermaprobe abgeben. Der Arzt gibt ihm ein Glas und bittet ihn, die Probe am nächsten Tag mitzubringen. Der Mann kommt, das Glas ist genauso leer wie am letzten Tag. „Ich habe es wirklich versucht. Zuerst mit meiner linken, dann mit meiner rechten Hand. Meine Frau hat es auch probiert. Mit beiden Händen und dann mit ihrem Mund. Erst mit ihren Zähnen, dann ohne. Schliesslich haben wir noch unsere Nachbarin um Hilfe gebeten. Sie hat es auch versucht, mit beiden Händen und mit dem Mund.“, erzählt der Patient. „Sie haben ihre NACHBARIN um Hilfe gebeten?!“, fragt der Arzt ungläubig. „Ja, aber was wir auch probiert haben, wir haben das blöde Glas nicht aufbekommen“
„Fressen Sie die Packungsbeilage und schlagen Sie einen Arzt oder den Apotheker!“
Sie kommt zurück aus der Sprechstunde beim Gynäkologen: „Er war wirklich nett zu mir. Sagte zu mir, dass ich Beine einer 15jährigen hätte.“ Ihr Mann: „Und von deinem 50jährigen Arsch habt Ihr nicht gesprochen?!“ Sie: „Nein- von DIR haben wir nicht gesprochen!“
Marlene Dietrich auf dem Totenbett zum Priester: Was soll ich mit Ihnen reden? Ich habe demnächst einen Termin bei Ihrem Chef!
Ein Anruf mitten in der Nacht beim Arzt: „Herr Doktor, kommen sie schnell, unsere Tochter hat ein Kondom verschluckt!“ Der Arzt beeilt sich, in die Klamotten zu kommen. Gerade als er sein Haus verlassen will, klingelt das Telefon noch mal. Es ist wieder die Frau und sie sagt: „Herr Doktor, es ist alles in Ordnung, mein Mann hat noch eines gefunden…“
Aus dem Tagebuch eines Proktologen: …und plötzlich wurde mir bewusst, dass ich es mein ganzes Leben lang mit Arschlöchern zu tun haben würde. Doch dann stand Schwester Gisela im Türrahmen und hauchte zart zu mir: „…ob sie mir wohl mal die Ampulle aufziehen könnten, Herr Doktor?!“ Da wusste ich auf einmal, was ich zu tun hatte…
Kommt eine etwas ältere Frau zum Arzt. „Herr Doktor, was soll ich nur tun, der Sex mit meinem Mann funktioniert nicht mehr so richtig.“ Fragt der Arzt: „Haben Sie schon Viagra probiert?“ „Mein Mann nimmt ja nicht mal Aspirin!“ „Sie müssen, das halt im geheimen machen, geben Sie das Pulver in den Kaffee oder so?“ „Gut, ich probiere das!“ 2 Tage später kommt die Frau wieder in die Ordination: „Herr Doktor, das Mittel ist zum Vergessen, es war einfach schrecklich.“ „Wieso? Was ist passiert? Erzählen Sie!“ „Nun ja, wie geraten, habe ich das Medikament in den Kaffee getan. Und plötzlich ist er aufgesprungen, hat mit dem Unterarm alles vom Tisch gefegt, sich die Kleider vom Leib gerissen, ist auf mich losgestürzt, hat mir die Kleidung vom Leib gerissen, hat mich auf den Tisch gesetzt und genommen.“ „Ja, und? War es nicht schön?“ „Schön? Das war der beste Sex seit 20 Jahren, aber bei McDonalds können wir uns nicht mehr sehen lassen.“
Lieber ein erregter Bekannter als ein unbekannter Erreger.
„Na, Dein Husten hört sich aber schon viel besser an!“ „Kein Wunder: ich übe ja auch Tag und Nacht!“
Was ist dreissig Meter lang und riecht nach Urin (saichelet)? Die Polonaise im Altersheim.
„Warum sprechen Ärzte im Operationssaal manchmal lateinisch?“ „Damit sich der Patient langsam an eine tote Sprache gewöhnt!“
Aufgebracht fragt der Professor: „Was, Sie waren tatsächlich bei diesem Quacksalber, dem sogenannten Heilpraktiker? Was hat er Ihnen denn für einen Quatsch verordnet?“ „Er hat mich zu Ihnen geschickt!“
Sagt ein Arzt zu seinem Patienten: „Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie. Die Gute ist: Sie haben eine extrem gefährliche Krankheit, die man nur 24 Stunden überlebt!“ Patient: „Oh mein Gott! Und was ist dann die Schlechte?“ Arzt: „Die Schlechte ist: Ich versuche, Sie seit gestern zu erreichen…“
Einmal im Quartal gehe ich zum Arzt – der will schliesslich auch leben. Der schreibt mir dann ein ein Rezept auf. Dann hole ich die Medikamente beim Apotheker – der will schliesslich auch leben. Zuhause werfe ich alles in den Müll – ich will schliesslich auch leben.
Nächste Stufe der Gesundheitsreform: Ältere Herren mit Prostataproblemen werden nicht mehr behandelt. Begründung: Rentner haben Zeit zum Pinkeln…
Der Augenarzt nach der Untersuchung: Wie haben sie eigentlich hierher gefunden?
Ein Mann mit einem Frosch auf dem Kopf kommt zum Arzt. Der Arzt fragt: „Wie ist denn das passiert?“ Daraufhin antwortet der Frosch: „Ich weiss auch nicht, es hat mit einem Pickel am Arsch angefangen…“
Ein Paar kommt zum Arzt: „Könnten Sie uns bitte beim Geschlechtsverkehr beobachten?“ Der Arzt bejaht, kann aber nichts besonders feststellen. Ein paar Tage später ist das Paar wieder da. So geht das über einen ganzen Monat. Schliesslich will der Arzt wissen, was sie eigentlich herausfinden wollen. „Nichts, aber im Hotel zahlen wir 300 Franken und im Motel 150 für ein Zimmer. Bei ihnen zahlen wir 50 Franken und bekommen von der Krankenkasse ausserdem noch 35 zurück…“
Treffen sich 2 Schnecken. Sagt die eine: Hä was ist denn mit dir passiert? Wo hast du denn das blaue Auge her? Erzählt die andere: Also ich bin so am joggen durch den Wald, da schiesst plötzlich ein Pilz aus dem Boden…
Freundinnen unter sich: „. . . was regst Du Dich denn so auf, Du hast doch selbst Deine Verlobung mit diesem Arzt gelöst?“ „Schon, aber jetzt hat er mir eine Rechnung über 75 Hausbesuche geschickt!!!“
Ein Ehepaar spaziert Sonntagnachmittags durch ein Kornfeld. Der Mann betrachtet seine Frau und sagt zu ihr: “Junge, dein Arsch sieht aus wie ein Mähdrescher, so groß.” Die Frau ist natürlich beleidigt und als abends der Mann mit ihr im Ehebett kuscheln will, sagt sie: “Wegen dem kleinen Strohhalm wird der Mähdrescher nicht angeworfen.”
Was ist der Unterschied zwischen einem Mediziner und einem Kapuziner? Der Mediziner hat ein Heilserum und der Kapuziner ein Seil herum.
Mitternacht in der Kleinstadt. Lautes Klopfen an der Haustür weckt den Landarzt. Schlaftrunken fragt er: „Was gibt’s?“ „Was verlangen Sie für einen Krankenbesuch auf einem Bauernhof, ungefähr sieben Kilometer von hier?“ „20 Mark.“ „Okay, dann kommen Sie schnell.“ Der Arzt zieht sich an, greift seine Tasche, holt das Auto aus der Garage und lässt sich von seinem nächtlichen Besucher zu dem abgelegenen Hof lotsen. „Hier sind die 20 Mark.“ „Und wo ist der Kranke?“ „Es gibt gar keinen. Aber ich konnte beim besten Willen um diese Zeit kein Taxi auftreiben.“
Fragt die Frau ihren Mann: „Warum hüpfst Du denn im Zimmer herum?“ „Ich habe gerade meine Medizin genommen und vergessen, die Flasche zu schütteln.“
Sieben „W“: Die legendären sieben Punkte der Notfallmeldung: Wer . . . meldet den Notfall? Wo . . . ist der Unfall? Was . . . ist passiert? Wow! Wie viele . . . sind verletzt? Wow! Wann . . . ist es passiert?
Einer kauft Kondome, geht aus dem Laden, wirft sie zu Boden und stampft darauf herum. Die Verkäuferin sieht dies, geht raus: „Warum tun sie dies? Wir haben ihnen ein erstklassiges Produkt verkauft.“ Er: „Auf dieselbe Weise habe ich mir auch das Rauchen abgewöhnt!“
Übrigens: Wenn man 100 Jahre lang täglich eine Zigarre raucht, wird man steinalt!
„Schwer zu sagen, was sie haben“, sagt der Doktor. „Liegt wahrscheinlich am Alkohol.“ „Macht nichts, Herr Doktor. Dann schau‘ ich ein andern mal wieder rein, wenn sie nüchtern sind.“
Fragt der Urologe: „Brennt’s beim Wasserlassen?“ Antwort: „Angezündet hab ich’s noch nicht…“
Warum ist ein Elephant gross, grau und runzlig? Falls klein, weiss und glatt wäre es ein Aspirin!
Ein Kunde kommt in die Apotheke: „Haben Sie Zucker?“ Apotheker: „Ja… für’n Kaffee, aber den verkaufen wir normal nicht…“ Kunde: „Na, bringen sie mal her. Und auch einen Löffel.“ Der Apotheker wundert sich, bringt aber aus der Teeküche ein Glas Zucker und einen Löffel. Kunde: „Nun machen Sie den Löffel voll Zucker.“ Der Apotheker macht’s und hält dem Kunden den Löffel hin. Dieser greift in die Tasche, zieht ein kleines Fläschchen raus und lässt einige Tropfen davon auf den Zucker tropfen. „Probieren Sie mal!“ meint er anschliessend. Der Apotheker schluckt den Zucker mit der Flüssigkeit und meint: „Hmm… schmeckt ein bisschen komisch… und was sollte das jetzt?“ Kunde: „Komisch, sagen Sie… hmm… Naja, es war nur so: ich war gerade beim Arzt, und der hat gesagt: „gehen Sie in die Apotheke und lassen Sie Ihren Urin auf Zucker prüfen.“
Ein Chirurg, ein Architekt und ein Netzwerk-Administrator streiten sich, welches der älteste Beruf sei. Der Chirurg: Gott schuf Eva aus Adams Rippe, das war die erste Operation, Gott war Chirurg! Der Architekt: am Anfang war Chaos, dann schuf Gott die Welt, eine architektonische Leistung! Der Netzwerk-Administrator: und wer war für das Chaos zuständig?!
Arzt zum Patienten: “Tut mir leid Herr Meier, sie haben Krebs und Alzheimer.” Darauf der Patient: “Gott sei Dank hab ich keinen Krebs!”
Fussballfeld. In jeder Ecke steht ein Arzt, ein Herzchirurg, ein Anästhesist, ein guter und ein schlechter Gynäkologe. In der Mitte liegt ein Fussball. Auf einen Startschuss sollen alle zum Ball laufen, der Sieger bekommt 10.000 Euro. Wer gewinnt? Na klar. Der schlechte Gynäkologe. Warum? Der Herzchirurg rennt für 10.000 Euro erst mal gar nicht los, der Anästhesist hat die Regeln nicht verstanden und einen guten Gynäkologen gibt es nicht!
Chirurg: Von altgriechisch „chirurgein“: mit der Hand arbeiten, masturbieren. Erstaunlich universell gebildete Arztspezies, die sich in den Augen der anderen langsam überlebt hat; ohne die aber speziell in der Notfallmedizin auch in Zukunft solange nichts geht, bis wenigstens die Anästhesisten gelernt haben, wie man anständig operiert.
Wer oder was ist ein „Vermummter Aufschneider“? ein Chirurge!
Was ist der Unterschied zwischen Ärzten und Architekten? Über die Arbeit von Ärzten wächst schneller Gras.
Ein arbeitsloser Gynäkologe beginnt bei einem Maler zu arbeiten. Nach dem ersten Arbeitstag fragt der Chef den Gesellen, wie sich der Neue denn so anstellt. “ Tja, was soll ich sagen. Irre der Typ. Der hat durch den Briefkastenschlitz den ganzen Hausflur gestrichen… „
Der Vierjährige zur Schwangeren: „Warum hast Du so einen dicken Bauch?“ „Dort drin habe ich mein Baby!“ Der Kleine: „Hast Du dein Baby gern?“ „Natürlich!“ „Warum hast Du es dann gegessen?“
ABC-Regel (der Reanimation): A. Anfahrt mit Blaulicht und Rock´n Roll B. Begrüssung der Hinterbliebenen C. Chance des Patienten gleich Null D. Doktor anfordern E. Empfangscocktail für das Erste-Hilfe-Team F. Fummeln und so tun als ob G. Grabsteinkatalog aus dem Auto holen H. Hektik verbreiten I. Intubation üben J. Jubel, der Tubus sitzt (in der Speiseröhre) K. Kollaps des Arztes L. Leiche beseitigen M. Mietwohnung frei N. Notarzt reanimieren O. OP (intrathorakales Herzmassaker) P. Periphere Venen freilegen Q. QRS-Komplex unterbrechen R. Q S. R T. Tubus für Wiederverwendung sichern U. Unterhaltungsmusik einschalten V. Versicherung informieren W. Witwe trösten X. Xenon versprühen Y. YMCA anrufen und Witwe zum Trösten übergeben Z. Zurück zur Wache
Was ist los, wenn ein Mann in deinem Bett nach Luft schnappt und deinen Namen flüstert? Du hast das Kissen zu wenig lang nach unten gedrückt!
„Herr Doktor, ich krieg meine Vorhaut nicht zurück.“ „So etwas leiht man auch nicht aus!“
Die zehn deutlichsten Anzeichen, dass Ihr Arzt drogensüchtig ist:
Während der Operation ruft der Chirurg: „Schwester! Skalpell, Tupfer, Korkenzieher…“
Er ignoriert Sie und diagnostiziert stattdessen beim Schirmständer eine Prostataverengung.
Bei ihm gibt es nur Rezepte für Rumtopf.
Als Sie das Behandlungszimmer betreten, liegt Ihr Arzt auf dem Fussboden und diskutiert mit zwei imaginären Katzen Probleme der Herzchirurgie.
Bei der Tablettenausgabe zählt er immer: „Eine für Dich, zwei für mich, eine für Dich…“
Nach der Blinddarm-Operation fehlt Ihnen ein Finger.
Bei der Schluckimpfung sagt er immer: „Prost!“
Die Nebenwirkungen des Medikaments, das Sie von Ihrem Arzt erhalten, beschreibt er mit den Worten: „Geile Farben!“
Er malt Ihre Röntgenbilder mit Buntstiften aus.
Bei der Operation fällt Ihm ständig der Joint ins Bier.
Was wird aus einem Glühwürmchen, das versehentlich an einem Viagra geleckt hat? Eine Ständerlampe!
Die Pfizer-Aktien sind am Sinken. Die Gentechnologen haben das Gen entdeckt, das Viagra unnötig macht: das Fremdge(h)n.
Viagra zum Dritten: Im Altersheim wird neuerdings ein Viagra pro Tag abgegeben: Ein Viertel morgens, damit sie über die Hausschuhe weg pinkeln können und drei Viertel abends vor dem Schlafengehen, um sie nachts besser im Bett wenden zu können…
zum Vierten: Ein Sizilianer besucht seinen Kollegen in Mailand. Der erzählt ihm ganz begeistert von Viagra. Der Sizilianer hat keine Ahnung was das ist. Der Mailänder erklärt: „Weisst Du das ist ganz toll, dann nimmst Du Viagra und dann kannst Du sechs Mal am Tag.“ Sagt der Sizilianer: „Ach, das ist also ein Beruhigungsmittel.“
Und ein Viagrawitz für unsere Romansch-sprechenden Freunde: Was bedeutet „Allegra Viagra!“? „Wie geht’s, wie steht’s!“
Einer, der aus der Narkose aufwacht, stellt fest, dass nicht nur der Blinddarm, sondern auch die Mandeln fehlen. Der Chefchirurg bedauert sehr: “Die Operation wurde für die Studenten per Fernsehen übertragen. Mit dem Blinddarm erntete ich einen derartigen Applaus, dass ich eine Zugabe geben musste.“
Die goldenen Trostworte des Chirurgen Prof. Dr. Schnittel: “Sie fragen mich, was ist, wenn die Operation schief geht? Da machen Sie sich mal keine Sorgen – das merken Sie gar nicht.“
“Sie haben aber eine fürchterliche Bronchitis! Waren Sie beim Arzt?“ – “Nein, sie ist von ganz allein gekommen.“
“Stell dir vor, bei der Operation letzten Monat hat der Chirurg doch glatt einen Schwamm in meinem Bauch vergessen!“ “Hattest Du grosse Schmerzen?“ “Das nicht, aber dauernd dieser Durst…“
Die Krankenschwester versucht, einen Patienten aufzuwecken. Fragt der Pfleger: “Was machen Sie denn da?“ Die Schwester: “Ich muss ihn unbedingt wach kriegen, er hat vergessen seine Schlaftabletten zu nehmen!“
Vier Chirurgen unterhalten sich in der Kaffeepause über ihren Beruf. Der erste sagt: „Ich finde, Buchhalter sind am leichtesten zu operieren. Du machst auf und alles ist nummeriert.“ Der zweite Chirurg sagt: „Ich finde, am leichtesten sind Bibliothekare zu operieren. Du machst auf und es ist alles alphabetisch geordnet.“ Der dritte Chirurg sagt: „Ich finde, am leichtesten sind die Elektriker zu operieren. Du machst auf und alles ist farbcodiert.“ Der vierte Chirurg sagt: „Am leichtesten zu operieren sind Anwälte. Die haben kein Rückgrat, keine Galle, kein Herz, und der Kopf und der A… sind austauschbar.“
In der Mitte eines Raumes liegt ein 100 Franken-Schein. In jeweils einer Ecke steht ein Chirurge, ein langsamer Internist, ein schneller Internist und ein Neurologe. Wer bekommt als erster die 100 Franken? Ganz einfach: der langsame Internist, weil schnelle Internisten gibt es nicht, der Neurologe würde sich für 100 Franken nie bücken und der Chirurge hat überhaupt nicht kapiert, worum es geht!
Kommt eine Frau zum Arzt und sagt: “Herr Doktor, mein Mann hält sich für ein Auto! Was soll ich machen?“ Doktor: “Hmm. Wie alt ist er denn?“ Mann: “74!“ Doktor: “Tja, ich würde sagen, verschrotten.“
Kommt eine Frau zum Arzt uns sagt: “Herr Doktor, mein Mann hält sich für ein UFO! Was soll ich machen?“ Doktor: “Das müsste ich mir selbst anschauen. Bringen Sie ihn mal mit.“ Frau: “Ja, ok, wo soll er landen?“
“Ist es eine seltene Krankheit, die ich da habe?“ fragt der besorgte Patient seinen Arzt. Dieser meint: “Überhaupt nicht. Die Friedhöfe sind voll davon.“
Mann beim Arzt: “Herr Doktor, wie kann ich 100 Jahre alt werden?“ Arzt: “Rauchen Sie?“ Patient: “Nein“ Arzt: “Essen Sie übermässig?“ Patient: “Nein“ Arzt: “Gehen Sie spät ins Bett?“ Patient: “Nein“ Arzt: “Haben Sie Frauengeschichten?“ Patient: “Nein“ Arzt: “Wieso wollen Sie dann überhaupt so alt werden?“
Kommt ein Skelett zum Zahnarzt, sagt der Zahnarzt: “Ihre Zähne sind gut, aber ihr Zahnfleisch macht mir Sorgen“
Geht der gute alte Hausarzt über den Friedhof. Leider fällt sein Blick immer wieder auf bekannte Namen. Plötzlich hört er eine Stimme flüstern: “Du, Doktor“. Ihn packt das schlechte Gewissen. Wieder: “Du, Doktor, Du kennst mich, ich weiss es.“ Lähmende Angst macht sich breit. “Du Doktor, Du kennst mich Doch. Hast Du was gegen Würmer?“
Was sagt Petrus zum Arzt? Lieferanten zum Hintereingang!
Der Arzt erklärt dem Patienten mit besorgter Miene: “Sie müssen unbedingt mit dem Trinken aufhören. Ihre letzte Blutprobe hat sich verflüchtigt, bevor ich sie untersuchen konnte!“
Liegt einer im Krankenhaus. Neben ihm liegt einer, der stöhnt und stöhnt, als ob er’s nicht mehr lange macht. Als die Schwester kommt sagt er zu ihr: “Sagen Sie mal, können Sie den nicht ins Sterbezimmer legen?“ Darauf die Schwester: “Was meinen Sie, wo Sie hier liegen?“
Der Mann wird mit Hodenbruch ins Krankenhaus eingeliefert. Seine besorgte Frau nimmt den Arzt beiseite und meint: „Herr Doktor, wobei könnte er sich den wohl gebrochen haben?!?“
„Auf mein Ohr schauen! „, sagte der Doktor. „Aber Herr Doktor! „ „Auf mein Ohr schauen, hab ich gsagt! „ „Also gut Herr Doktor, wenn S‘ unbedingt meinen! „, sagte er, holte aus und haut dem Doktor einen hinten drauf, dass es kracht.
Der Arzt untersucht einen 104jährigen. Beneidenswert wie Sie noch gut aussehen und diese Werte: phänomenal. Wann hatten Sie zuletzt mit einer Frau etwas? Patient studiert und sagt 1945. Arzt : Ja das ist jetzt aber schon sehr lange her. Patient schaut auf die Uhr und sagt entrüstet : Sie jetzt ist es erst 20 Uhr 15.
Patient kommt mit dem Kopf zwischen den Beinen aus dem Behandlungsraum. Fragt ihn einer ,was er denn habe? Der Doktor hat gesagt, ich soll gut zu meinen Hämorrhoiden schauen.
Stotterer trifft Stotterer. Wiiii Späääät iiiist eeees? SSSiiiie müüüssen ssssich nnnichhht luuustig mmmmachen üüüüber mmmich. AAAbbberrriich frragte doooch leeediglich wwie sppäät es iist. Nochh einmmal unnd iich weerrfe siee in den Seee. Siie sssind wwohll nichht beiitroost? Packt der eine den andern wirft ihn in den See. Ruft er aus dem Wasser: Aaaber ichh woollte doch nuur frragen wiee spät ees ist. Macht der Obengebliebene eine Faust und ruft: Duu bistt jetzt abber schon noch ein ganz hahahahartnäckiger Siech!!!
Warum rennst du denn so? Es geht nicht anders: War beim Arzt, habe hinten einen Druckverband und vorne ein Zugpflaster.
Beim Augenarzt: Brauche eine Brille. Kurzsichtig oder weitsichtig? Am besten durchsichtig.
Hermann kam morgens immer schwer aus dem Bett, und bat seinen Arzt, ihm ein paar Tabletten dagegen zu verschreiben. Noch am selben Abend nahm er eine, schlief wie ein Murmeltier und wurde lange vor dem Weckerklingeln wach. Er zog sich gemächlich an, frühstückte in aller Ruhe, fuhr ins Büro und erzählte seinem Chef : „Ich fühle mich grossartig! Heute morgen hatte ich mit dem Aufstehen überhaupt keine Schwierigkeiten.“ „Das hört man gerne,“ erwiderte der Chef, „Aber wo haben Sie die letzten drei Tage gesteckt ?? „
Ein Mann hat mächtig Sitzbeschwerden und geht zum Arzt. Der fordert ihn auf: „Machen Sie sich bitte frei, drehen Sie sich um und bücken Sie sich.“ Nach kurzer Untersuchung sagt er zu dem Mann: „Sie haben Hämorrhoiden!“ Der Mann richtet sich wieder auf und meint: „Na und? Haben Sie sich nicht getraut, mir das ins Gesicht zu sagen?…“
Stichwort Hämorrhoiden: Ein Arzt schaut dem Patienten tief in den Rachen und diagnostiziert klar „Hämorrhoiden“. Er geht nach nebenan um was Therapeutisches zu holen. Der Patient ist baff, glaubt’s kaum und nimmt einen Spiegel, um von hinten diese Diagnose zu überprüfen. Der Arzt kommt wieder herein, sieht den Patienten, der den Spiegel unter den Po hält und fragt verdutzt, was das soll. Der Patient: „Ich wollte nur kurz sehen, ob ich auch Karies habe!“.
Patient: „Überall wo ich meinen Finger hinhalte, tut’s mir weh. Was habe ich, Herr Doktor?!“ „Sie haben ihren Finger gebrochen!“
Kommt eine Frau zum Arzt, sie hätte Herzschmerzen. Der Doktor untersucht und fummelt an seinen Geräten, dann macht er ein ernstes Gesicht. Ich könnte Ihnen noch ein paar Schlammpackungen verschreiben, gnä Frau. Schlammpackungen? Helfen die denn bei Herzbeschwerden? Glaub ich eigentlich auch nicht, aber Sie können sich schon mal an die feuchte, kalte Erde gewöhnen!
Herr Doktor, bin ich schwanger? „Nein, junge Frau, Sie sind nicht schwanger! Sie müssen die Tampons wechseln und nicht nachschieben!“
Fritzli ist mit seiner Mutter beim Hausarzt. Fritzli interessiert sich für alles und jedes im Sprechzimmer. Der Arzt: “ Du willst sicher mal später Arzt werden?!“ Die Mutter: “ Nein – er kann nicht mal eine Fliege töten!“
An was erkennt man, dass das Schwein ein Gen weniger als der Mann hat? Am geringelten Schwanz!
Ein Neurotiker baut Luftschlösser, ein Psychotiker wohnt darin und ein Psychiater kassiert die Miete.
Patient: Herr Doktor, ich habe Durchfall. Kann man damit baden? Arzt: Ja, wenn sie die Wanne damit voll kriegen!
Zwei ältere Frauen. Die Eine: “ Ärzte traue ich gar nicht mehr! Als junge Frau habe ich mich immer splitternackt ausziehen müssen; als mittelalterliche Frau musste ich nur noch den Oberkörper entblössen und jetzt im Alter muss ich nur noch die Zunge rausstrecken!“
Was ist der Unterschied zwischen einem Internisten, einem Chirurgen, einem Psychiater und einem Pathologen ? Der Internist hat eine Ahnung, kann aber nichts. Der Chirurg hat keine Ahnung, kann aber alles. Der Psychiater hat keine Ahnung und kann nichts, hat aber für alles Verständnis. Der Pathologe weiss alles, kann alles, kommt aber immer zu spät.
„Gestern machte ich einen Schwangerschaftstest.“ „Waren die Fragen schwierig?“
Was ist das, wenn zwei Chirurgen ein EKG befunden : ein Doppelblindversuch.
Pilzkunde:
ein gemeiner Scheidentäuschling!
Otto bringt unzählige Arztwitze auf vier Worte: „Schwester! – Zange – Tupfer – Sterbeurkunde!“
Ein Mensch in einer fremden Stadt fragt: «Wo geht’s denn hier zum Bahnhof?» Es antworten ihm: – ein Gesprächstherapeut: «Sie möchten wissen, wo der Bahnhof ist?» – ein Psychoanalytiker: «Sie meinen diese dunkle Höhle, wo immer etwas Langes rein- und rausfährt?» – ein Tiefenpsychologe: «Eigentlich wollen Sie nur abhauen und alles hinter sich lassen.» – ein Verhaltenstherapeut: «Heben Sie den rechten Fuss! Schieben Sie ihn nach vorn! Setzen Sie ihn auf! Geht gut, hier haben Sie ein Bonbon.» – ein Gestalttherapeut: «Lass es voll zu, dass Du zum Bahnhof willst.» – ein Hypnotherapeut: «Schliessen Sie die Augen. Ihr Unbewusstes kennt den Weg zum Bahnhof.» – ein Kreativitätstherapeut: «Hüpfen Sie so lange auf einem Bein, bis Ihr Kopf eine Idee freigibt.» – ein Provokativtherapeut: «Ich wette, da werden Sie nie hinkommen.» – ein Reinkarnationstherapeut: «Geh zurück in die Zeit vor Deiner Geburt. Welches Karma lässt Dich immer wieder auf die Hilfe anderer angewiesen sein?» – ein Familientherapeut: «Für wen in der Familie ist es besonders wichtig, dass Sie zum Bahnhof gehen?» – ein systemischer Familientherapeut: «Ich frage mich, was Ihre Mutter sagen würde, wenn Ihr Vater ihr diese Frage stellen würde.» – ein Bioenergetiker: «Machen Sie mal Sch-Sch-Sch und spüren Sie, was passiert.» – ein Logotherapeut: «Welchen Sinn macht es, zum Bahnhof zu gehen?» – ein rational-emotiver Therapeut: «Nennen Sie mir nur einen vernünftigen Grund, weshalb Sie zum Bahnhof wollen.» – ein Esoteriker: «Wenn Du dahin sollst, wirst Du den Weg auch finden.» – ein Geistheiler: «Für die Antwort brauchen wir viel positive Energie. Lass uns einen Kraftkreis bilden und Deinen Schutzengel suchen.» – ein Soziologe: «Kommt drauf an, welche Klasse Sie fahren.» – ein NLPler: «Stell Dir vor, Du seist schon da. Welche Schritte hast Du getan?» – ein Coach: «Wenn ich Ihnen die Lösung vorkaue, wird das Ihr Problem nicht dauerhaft beseitigen.» – ein Benchmarker: «Wer kann ein solches Problem am besten lösen? Nehmen Sie sich den als Vorbild.» – ein Moderator: « Schreiben Sie alle möglichen Lösungswege auf diese Kärtchen.» – ein Zeitplanexperte: «Haben Sie genügend Pufferzeit für meine Antwort eingeplant?» – ein Gedächtnistrainer: «Welche Eselsbrücke kann Ihnen beim Erinnern behilflich sein?» – ein Manager: «Fragen Sie nicht lange gehen Sie einfach!» – ein Sozialarbeiter: «Keine Ahnung – aber gut das Sie fragen!» – ein Lehrer: «Wenn Sie aufgepasst hätten, müssten Sie mich nicht fragen.» – ein Arzt: «Das kann ich Ihnen nicht sagen, dafür gibt es keine Tarifposition.»
Arzt: Ja, sie haben Durchfall, wann haben sie das denn gemerkt? Patient: Na, als ich die Fahrradklammern abgemacht habe…
Ein Mann kommt in eine Apotheke und sieht, dass die Apothekerin einen Tampon hinterm Ohr hat. Sagt der Mann zur Apothekerin: „Sie haben ja einen Tampon hinterm Ohr!“ – „Ach, jetzt weiss ich wieder, wo ich meinen Kugelschreiber hingesteckt habe.“
Die Alzheimer Demenz bringt auch drei schöne Dinge: 1.) Man lernt jeden Tag viele neue Leute kennen! 2.) Man kann sich seine Ostereier selbst verstecken! und… 3.) Man lernt jeden Tag eine Menge neuer Leute kennen…
Punkto Alzheimer: Zwei Alzheimerkranke gingen essen. Selbstbedienung. Der eine schlägt vor, er werde das Essen allein holen. Fragt den anderen, was er wolle. Dieser: Spinnst du, kaum bist du weg, weisst du ja nicht mehr, was ich bestellt habe! Trotzdem: Ich will einen gemischten Salat und Spaghetti. Der eine geht ans Buffet und kommt mit Pommes und Ketchup zurück. Der Wartende: Habe ich’s dir doch gesagt, du weisst nicht mehr, was ich wollte: ich wollte die Pommes OHNE Ketchup! Der andere: Wie kommen sie dazu, mich so anzuschreien. Ich kenne sie doch gar nicht!
Der kürzeste Arztwitz: „Dingsheimer“ – oder wie hiess das gleich?!
Angehörige eines Schwerkranken treffen sich im Warteraum vor der Intensivstation eines Krankenhauses, um zu erfahren, wie es um den Patienten steht. Der behandelnde Arzt tritt zu ihnen und sagt, die einzige Überlebenschance für den Kranken bestünde darin, eine Gehirntransplantation vorzunehmen. „Ich mache Sie aber darauf aufmerksam, dass dies eine riskante OP von experimentellem Charakter ist. Ausserdem werden nur die Kosten der OP von der Versicherung übernommen, jedoch nicht die für das Austauschgehirn,“ so der Arzt. Die Angehörigen sehen sich an und fragen: „Und, was kostet so ein Gehirn?“ Der Arzt antwortet wie aus der Pistole geschossen: „10.000 Euro ein Männliches, 250 Euro ein Weibliches.“ Stille. Die anwesenden Männer grinsen leicht vor sich hin, vermeiden dabei aber den direkten Augenkontakt mit den Frauen. Eine der Frauen kann sich nicht länger beherrschen und platzt heraus: „Für den enormen Preisunterschied gibt es doch sicher eine Begründung, oder???“ Der Arzt darauf: „Natürlich. Das ist das normale Preisgefälle zwischen „neu“ und „gebraucht“ …
Ein Stotterer mit einem Riesending heiratet. Der Frau ist das Ding aber doch ein bisschen zu gross geraten. Darum bittet sie ihn eines Tages: „Kannst Du damit nicht einmal zum Arzt gehen? Der ist mir ein bisschen zu gross!“ „N-n-n-na g-g-ggut, L-l-iebl-ing!“, antwortet der. Beim Arzt: „Bi-bitte v-v-verklei-kleinern s-sie mimir do-do-doch m-m-mei-nen Schw-w-anz.“ Der Arzt: „Eigentlich schade drum, aber wenn Sie meinen!“ Der Arzt macht also die Operation. Wieder zu Hause, merkt der Mann, dass er nicht mehr stottert. „Ist ja toll!“, meint auch seine Frau dazu. Nach der ersten Nacht mit ihm ist sie aber wieder nicht zufrieden: „Du hör mal, ich weiss, es ist blöd, aber kannst Du nicht wieder zum Arzt gehen und Dein Ding wieder verlängern lassen? Das hat mir früher doch viel mehr gefallen.“ Der treue Mann wieder: „Na gut, Liebling, wenn Du denn meinst!“ Beim Arzt fragt er, ob der die Operation wieder rückgängig machen könne. Der Arzt darauf: „A-A-Also d-d-as ge-ge-geht n-n-nun wi-wirk-lich ni-nicht!“
Was sind kinderlose Ehepaare? Spassvögel! Doch aus Spass wurde Ernst… und Ernst ist heute drei Jahre alt!
Petrus sitzt an der (Himmels-)Pforte und liest in der Bibel. Plötzlich klopft es. Ein Mann steht vor der Tür und sagt: „Hallo. ich bin der H…“ Und ist plötzlich wieder verschwunden. Petrus wundert sich kurz und liest weiter. Nach 2 Minuten wieder: „Hallo. ich bin der Hä…“ und schon ist er wieder weg. Nachdem das noch zweimal so geht, reicht es Petrus, er geht zum Chef: „Du, da stimmt was nicht, da klopft andauernd einer und noch bevor der seinen Namen sagen kann, ist er wieder weg. Chef: „Ach so, das ist der Häberle, der wird gerade reanimiert…“
Weitere Viagra-Witze: In den USA ist das erste mit Hilfe von Viagra gezeugte Kind auf die Welt gekommen. Es konnte nach drei Tagen bereits stehen.
Was ist das Gegenmittel von Viagra? Terpentin! Macht jeden Pinsel wieder weich!!
Was passiert, wenn man Viagra auf den Rasen streut ? Man kann die Regenwürmer mit dem Hammer reinschlagen.
In Österreich streut man Viagra in den Wald. – Man erhofft sich Christbäume mit Ständer.
In dieser hochstehenden Kategorie: „Ich schlief letzte Nacht wie ein Velo: die ganze Zeit auf dem Ständer!“ (dazu noch ein hochstehender Comics!)
und als Gegengewicht ein unfallbedingter Tiefstehender!
Viagra-Nebenwirkungen: Man muss es schnell schlucken, nicht langsam lutschen – sonst kriegt man einen steifen Hals!
Erste Vorlesung der Medizinstudenten im ersten Semester. Prof: „Meine Damen und Herren, zwei Dinge zeichnen einen guten Arzt aus: Erstens: die Fähigkeit, Ekel zu überwinden. Zweitens: messerscharfe Beobachtungsgabe. Wir fangen heute mit der Ekelüberwindung an.“ Sprach’s und tauchte seinen Finger in ein Glas mit ekeliger, stinkender, grün-gelber Flüssigkeit, tuberkulöser Auswurf eines eben Verstorbenen. Er zieht den Finger wieder raus und leckt ihn zum Entsetzen der Studenten ab. Er nimmt das Glas, geht zur ersten Sitzreihe und stellt es vor einem Studenten auf den Tisch… Der ziert sich eine Weile, taucht aber dann doch schliesslich seinen Finger in das Glas und leckt ihn ab. Meint der Prof: „Ihren Ekel haben sie zwar überwunden, aber Ihre Beobachtungsgabe lässt doch sehr zu wünschen übrig. Denn ICH habe den Zeigefinger eingetaucht und den Mittelfinger abgeleckt…“
Weshalb tragen Chirurgen im Operationssaal eine Maske? – Damit sie die Messer nicht abschlecken. Alternative Antwort: Damit man sie nachher (anlässlich der Kunstfehler-Fahndung) nicht mehr wiedererkennt.
Zwei ältere Damen: „Ach Frau Meier, ist das nicht wahnsinnig lieb von meinem Sohn: Sie wissen doch, er ist ein sehr erfolgreicher Anwalt. Und er schickt mir jede Woche einen Strauss Rosen.“ „Ja Frau Müller, aber hören Sie über meinen Sohn: Er ist ja ein äusserst erfolgreicher Psychiater. Und die analysieren sich auch selbst gegenseitig. Er geht jetzt viermal pro Woche zu einem Kollegen. Und da spricht er die ganze Stunde nur über mich!“
Diese beiden Damen nochmals: “ Ach Frau Meier mein Sohn hat ein schönes Hobby, nämlich Golf!“ „Ja Frau Müller, mein Sohn auch: Meditieren!“ „Was ist denn das?!“ „Ehrlich gesagt, weiss ich es auch nicht. Es ist aber sicher besser als Rumsitzen und Nichtstun!“
Einer begann mit Golfspielen. Sein Freund zu ihm: „Hast du bereits einen Golfsack?“. „Nein – aber ich kann mir gut vorstellen, wie schmerzhaft das sein muss, da ich bereits einmal einen Tennisellenbogen hatte…“.
Eine Fee erscheint einer älteren Dame: sie hat drei Wünsche offen! Sie will eine Prinzessin werden, das Häuschen ein Schloss und der Kater ein schöner Prinz. Schwupp und alles tritt ein: Sie verwandelt sich in eine liebliche Prinzessin in einem herrlichen Schloss und der Kater wird ein schöner Prinz, der sie gleich zärtlich in die Arme nimmt – und ihr zuflüstert: „Ist es nicht schade, dass du mich kastriert hast!“.
Mann beim Psychiater: “ Herr Doktor, ich muss andauernd an Sex denken. „ Der Doktor zeigt ihm mit ungläubigem Kopfschütteln eine Tafel auf der ein Dreieck abgebildet ist. “ An was denken Sie zuerst, wenn sie dieses Bild sehen? „ “ An Sex! „, antwortet der Patient. “ Interessant „, sagt der Doktor. “ Und bei diesem hier?“ Er hält eine Tafel mit einem Quadrat hoch. “ An Sex!! „, antwortet der Patient. “ Hm. Und bei dem hier? “ Diesmal hält der Dok eine Tafel mit einem Kreis hoch. “ An Sex!!! „, antwortet der Patient. Sagt der Doktor: “ Mein Gott! Haben Sie denn wirklich nur Sex im Kopf ?“ Darauf der Patient entrüstet: “ Sie zeigen mir doch andauernd diese Schweinereien! „
Noch einen Demenzwitz: Herr Doktor, ich vergesse sofort was ich gesagt habe! Der Arzt: Seit wann haben sie denn dieses Phänomen? Patient: Welches Phänomen?
Ein älterer Patient zum Arzt: Beim zweiten Mal Lieben schwitze ich immer so stark. Der Arzt befragt auch die Ehefrau. Diese: Ja warten sie mal. Natürlich: dieses Jahr war das erste Mal im Januar und das zweite im Juli!
Was haben ein Hund und ein kurzsichtiger Gynäkologe gemeinsam? Die feuchte Nase!
Kommt ein Mann zum Psychiater und sagt: „Herr Doktor, Herr Doktor ich kann in die Zukunft schauen.“ Der Arzt fragt: „Wann hat das angefangen?“ „Nächsten Donnerstag…“
Weshalb haben Männer eigentlich keine Brüste? Sie können so schlecht mit Doppelbelastungen umgehen!
„Herr Doktor, mit mir ist etwas nicht in Ordnung!“ beschwert sich der zweiundneunzigjährige Herr Grünlich beim Psychiater. „Ich laufe dauernd hinter jungen Mädchen her!“ „Aber das ist doch ganz natürlich, Herr Grünlich!“ beruhigt ihn der Arzt. „Nun ja- aber ich kann mich nicht erinnern, weswegen!“
Punkto Prostata: Ein älterer Herr pinkelt auf seine Schuhe. Er hadert mit seinem Zipfel: „Früher habe ich wegen dir meine ganzen Sohlen abgelaufen… und nun ruinierst du mir im Alter auch noch das Oberleder!“
Herr Doktor, ich habe jeden Morgen um 7 Uhr Stuhlgang! Ja, aber das ist doch sehr gut! Aber ich steh doch erst um halb 8 auf!…
Arzt zur Patientin: „Sie haben eine Thrombose. Die muss man operieren und das kostet viel Geld.“ Die Patientin erzählt daheim ihrem Mann: „Der Arzt sagte, ich hätte einen Traumbusen. Den kann man photographieren. Da verdient man viel Geld!“
Im Frauenkloster wird im Schlafsaal ein Kondom gefunden, berichtet empört die Äbtissin: hohes Gekicher der jüngeren Nonnen und Bekreuzigung der Älteren. Die Äbtissin: Es kommt noch schlimmer: Es war gebraucht! – Gekicher der Jungen und Entrüstung der Alten. Es kommt noch schlimmer: Es war defekt!! – Gekicher der Alten und Bekreuzigung der Jüngeren!
Gehen ein Psychiater, ein Internist und ein Chirurg auf die Entenjagd. Der Psychiater stösst einen Lockruf aus, eine Ente steigt auf. “ Ist es eine Ente, wenn ja, weiss sie dass sie eine Ente ist, oder glaubt sie nur, dass sie eine Ente sei?……“ Die Ente ist weg! Der Internist stösst einen Lockruf aus, die Ente steigt auf. “ Hm, sieht aus wie eine Ente, fliegt wie eine Ente, könnte eine Ente sein“ Die Ente ist weg! Kommen nochmals zwei Enten angeflogen. Sagt der Chirurg: „W E G D A !“ *PENG* *PENG* *PENG* *PENG* *PENG* (er hat einen Halbautomaten) Wendet sich zum Pathologen und sagt: „Und Du gehst jetzt da hin und siehst nach, ob ’ne Ente dabei ist!“
Kommt ein Mann in die Apotheke und sagt: „Ich hätte gerne eine Packung Acetylsalicylsäure.“ Darauf der Apotheker: „Sie meinen Aspirin?“ Der Mann: „Ja, genau, ich kann mir bloss dieses blöde Wort nie merken!“
Kommt ein Mann zum Arzt und beklagt sich über seinen schlimmen Husten. Er habe schon alles probiert, was Drogerien und Apotheken hergeben, bisher habe nichts genutzt. Der Arzt verschreibt ihm ein starkes Abführmittel und bittet den Mann, am nächsten Tag wiederzukommen. Am nächsten Tag fragt der Arzt: – „Na, haben sie noch ihren Husten?“ Darauf der Mann: – „Den Husten habe ich schon noch, aber ich traue mich nicht mehr!“
Der Patient klagt über Potenzstörungen. „Ach“, meint der Arzt, „machen Sie sich mal keine Sorgen, wir haben da ein schnell wirkendes neues Phosphorpräparat.“ „Sie haben mich missverstanden“, sagt der Patient, „er soll stehen, Herr Doktor, nicht leuchten…“
Ein altes Mütterlein stürzt die Treppen hinunter. Arzt kommt – Operation gelungen – 3 Wochen lang kein Treppensteigen. 4 Wochen später kommt ein Anruf vom Mütterlein: „Herr Doktor, kann ich nun endlich wieder Treppen steigen – es wird langsam langweilig, die Dachrinne hoch und runter zu rutschen…“
Eine Frau beim Zahnarzt: „Ich weiss nicht, was schlimmer ist: an den Zähnen gebohrt zu werden, oder ein Kind zu bekommen.“ Der Arzt: „Sie müssen sich entscheiden, damit ich den Stuhl entsprechend einstellen kann…“
Eine Frau bekommt vom Arzt Zäpfchen mit. Zuhause angekommen, kann sie sich nicht mehr erinnern, wie sie eingenommen werden. Sie fragt ihren Mann, der meint, sie solle doch den Arzt anrufen und noch mal fragen. Sie ruft an, der Arzt meint, die werden anal eingenommen. Die Frau fragt nun ihren Mann, was anal wäre, der empfiehlt den Arzt noch mal zu fragen. Die Frau ruft an und fragt, sie wisse immer noch nicht, wie die Zäpfchen eingenommen werden. Darauf der Arzt: „Die werden rektal eingenommen.“ Die Frau legt auf, ist aber so klug wie zuvor und ruft den Arzt noch mal an. Der meint: „Stecken Sie Sich die Zäpfchen in den Arsch!“ Die Frau legt auf und meint zu ihrem Mann: „Uups. Jetzt ist er sauer…“
„Was sind sie von Beruf?“ „Tschanartscht!“
Frau Meier kommt mit ihrer Tochter zum Arzt. Der Arzt fragt sie: „Stottert ihre Tochter immer so?“ „Nein, nur wenn sie was sagen will.“
Kommt ein 94-jähriger, in heller Aufregung, zum Arzt: „Herr Doktor, ich raff‘ et net, ich raff‘ et net. Ich bin 94, meine Frau ist 30 und kriegt ein Kind. Ich raff‘ et net, ich raff‘ et einfach net!“ Da sagt der Arzt: „Nun mal ganz ruhig. Stellen Sie sich vor, sie gehen sonntags im Wald spazieren und sehen einen Hasen. Sie legen ihren Spazierstock an, zielen und rufen PENG – und der Hase fällt tot um.“ „Ja, ist doch klar!“ sagt der alte Mann, „da hat jemand anders geschossen.“ „Sehn se, sie raff’n et doch…“
Mitten in der Nacht ruft die Besitzerin eines Rüden beim Tierarzt an. „Herr Doktor, sie müssen mir helfen! Seit Stunden hängt mein Hund auf der Nachbarshündin und ich krieg ihn einfach nicht da weg!“ „Haben sie’s schon mal mit der Hundepfeife probiert?“, meint der Tierarzt. „Ah, ja. Gute Idee!“, sagt die Frau und hängt ein. Ein paar Minuten später ruft sie wieder beim Tierarzt an. “ Es hat nicht geholfen, was soll ich tun?“ „Hat der Hund etwas, was er besonders gern frisst? Versuchen sie’s doch mal damit.“ „Prima Idee,“ meint sie und hängt auf. Wenige Minuten später folgt ein weiterer nächtlicher Anruf beim Tierarzt. „Herr Doktor, es hat nichts gebracht. Jetzt weiss ich gar nicht mehr weiter“, jammert sie. „Rufen sie ihren Hund doch mal ans Telefon.“ „Was? Wie soll das funktionieren?“ Na, bei mir hat es ja schliesslich auch schon dreimal geklappt…“
Der zerstreute Zoologie-Professor Manfred B. kommt gebeugten Ganges nach Hause. „Lydia, Schatz, hol‘ mir bitte sofort einen Arzt! Ich kann nicht mehr aufrecht gehen.“ Der Arzt nach der Untersuchung: „In erster Linie möchte ich Ihnen raten, den obersten Hosenknopf aus dem dritten Knopfloch Ihrer Weste zu lösen.“
Mann beim Frauenarzt: „Haben Sie meiner Frau die Spirale eingesetzt?“ „Ja, wieso?“ „Dann sehen sie mal zu, wie sie das Ding hier wieder runter kriegen…“
„Sie brauchen den Mund nicht so weit aufmachen“, sagte der Zahnarzt. „Wollen Sie denn nicht bohren?“ „Doch, schon, … aber ich bleibe draussen.“
Der Assistenzarzt macht seine erste Operation. Sein Professor schaut ihm dabei über die Schulter. „Nein, nein,“ ruft der Professor plötzlich, „nur den Blinddarm! Alles andere tun Sie schön wieder hinein.“
Ein stolzer Vater, der gerade Zwillinge bekommen hat, stürzt in den Babysaal. „Raus hier“, fährt ihn die Stationsschwester an. „Sie sind nicht sterilisiert.“ „Wem sagen Sie das…“
„Also, es besteht leider kein Zweifel mehr, Sie sind vergiftet worden.“ „Womit denn, um Himmels willen?“ „Keine Sorge, das werden wir bei der Obduktion feststellen…“
Ein Mann mit einem Glasauge hat den sehnlichsten Wunsch, wieder auf beiden Augen sehen zu können. Der Chirurg macht ihm grosse Hoffnungen: „Das lässt sich beim heutigen Stand der Medizin durchaus bewerkstelligen. Sie müssen nur noch einen Spender ausfindig machen, der Ihnen ein Auge opfert.“ Auf der Nachhausefahrt wird der Einäugige von einem rasanten Autofahrer überholt. Drei Kurven weiter knallt der schnelle Wagen gegen einen Baum, das Auto ist nur noch ein rauchender Trümmerhaufen. Der Fahrer ist tot. Blitzschnell erkennt der Einäugige seine Chance, zu einem neuen Auge zu kommen. Er zückt sein Taschenmesser, ein Schnitt, dem armen Verunglückten wird das überflüssige Glasauge verpasst – und nichts wie zurück in die Klinik. Dort klappt auch die Transplantation zu aller Zufriedenheit. Am nächsten Tag wird der Verband entfernt, und glücklich, wieder auf beiden Augen zu sehen, greift der Patient zur Zeitung. Als erstes liest er die Schlagzeile des Tages: „Polizei steht vor einem Rätsel. Sportwagenfahrer mit zwei Glasaugen tödlich verunglückt…“
Kommt ein Mann in die Apotheke: „Guten Tag, ich hätte gerne eine Dose Hodenfarbe.“ „Wie bitte?“ „Eine Dose Hodenfarbe!“ „Wie kommen Sie denn darauf?“ „Tja, mein Arzt hat mich untersucht, mit dem Finger gewackelt und gesagt: Herr Meier, Sie haben zuviel Cholesterin im Blut, da müssen wir die Eier ab sofort streichen….“
„Sie müssen mal vier Wochen ausspannen!“ „Aber ich tue doch den ganzen Tag nichts!“ „Dann müssen Sie mal vier Wochen arbeiten!…“
„Wenn Sie noch eine Zeit lang leben wollen, müssen Sie aufhören zu rauchen!“ „Dazu ist es jetzt zu spät.“ „Zum Aufhören ist es nie zu spät!“ „Na, dann hat’s ja noch Zeit…“
Arzt: Da sind sie ja noch rechtzeitig gekommen. Patient: Ist es denn so ernst, Herr Doktor? Arzt: Das nicht. Aber einen Tag später und sie wären es selbst losgeworden.
Arzt: OK, schaun wir mal in unserm schlauen Buch nach. …grüner Schwanz – muss amputiert werden… lila Schwanz – muss amputiert werden… blau-gestreifter Schwanz – auch amputiert werden… ahh da haben wir’s: silberner Schwanz – muss NICHT amputiert werden … Patient: Gott sei dank! Arzt: …fällt von selbst ab!
„Herr Doktor! Mir kommt’s immer zu früh!“ „Gut, dann machen sie sich doch mal frei… wo hängt’s denn?“ „An ihrem Kittel, Herr Doktor…“
Der Arzt wird mitten in der Nacht gerufen. Er untersucht den Patienten: “ Haben Sie schon Ihr Testament gemacht?“ Nein, Herr Doktor, ist es denn wirklich so schlimm?“ „Lassen Sie einen Notar kommen und rufen Sie sofort ihre nächsten Verwandten!“. Heisst das, dass es mit mir zu Ende geht?“ „Das nicht, aber ich will nicht der einzige sein, der mitten in der Nacht sinnlos aus dem Bett geholt wird…“
Examen in Anatomie. Die junge Kandidatin steht vor einer Leiche, genaugenommen vor dem, was andere nach ihren Sezierübungen von ihr übrig liessen. Der Professor zur Studentin: „Können Sie mir sagen, ob es sich hier um eine weibliche oder männliche Leiche handelt?“ Die Studentin blickt auf den Tisch, wird rot, sagt aber bestimmt: „Eine männliche Leiche, Herr Professor!“ „So? Und woran wollen Sie das erkennen? Mit abgewendetem Gesicht deutet die Studentin auf einen Leichenrest und sagt tapfer: „An dieser Stelle hat sich der Penis befunden.“ Antwort des Professors: „Mitunter, meine Dame, mitunter!…“
Kommt ein Mann zum Zahnarzt, sagt der Arzt: „Die Zähne sind in Ordnung, aber das Zahnfleisch muss raus…“
Ein Arzt stellt mitten in der Nacht fest, dass sein Keller unter Wasser steht. Sofort ruft er einen Klempner an. Dieser weigert sich allerdings, zu dieser späten Stunde noch zu kommen. Daraufhin wird der Arzt aufgebracht und erklärt, dass er auch mitten in der Nacht kommen muss, wenn er zu einem Notfall gerufen wird. Eine viertel Stunde später ist der Klempner da. Gemeinsam mit dem Arzt betritt er die Kellertreppe, die bereits zur Hälfte unter Wasser steht. Der Klempner öffnet seine Tasche, holt zwei Dichtungsringe heraus, wirft diese ins Wasser und sagt: „Wenn es bis morgen nicht besser ist, rufen Sie wieder an.“
Kommt ’ne Frau zum Arzt: „Herr Doktor, ich hab‘ ’nen Knoten in der Brust.“ Darauf der Arzt: “ Wer macht denn sowas?“
Gynäkologe untersucht sehr dicke Frau. Er fragt: „Können Sie mal furzen?“ Die Frau: „Wieso – gehört dies zum Untersuch?“ Gynäkologe: „Nein – aber ich muss mich mal orientieren!“
Es ist 2 vor 5, um 5 Uhr schliesst der Arzt seine Praxis. Es kommt ein Mann mit einem Messer im Bauch und sagt: „Herr Doktor, Herr Doktor helfen Sie mir!“ Der Doktor darauf: „Es tut mir leid, ich hab jetzt keine Zeit mehr, ich hab jetzt Feierabend!“ Der Mann darauf: „Herr Doktor! Herr Doktor, so helfen Sie mir doch.“ Der Arzt überlegt eine Weile, packt dann das Messer, zieht es heraus, sticht es ihm ins Auge und sagt: „Gehen Sie zum Augenarzt, der hat bis um halb 6 auf.“
Nach der dritten Sitzung beim Psychologen fragt dieser seinen Patienten: „Na, wie sieht es nun mit Ihren Minderwertigkeitskomplexen aus?“ „Prima“, antwortet sein Patient, „Sie sind vollkommen verschwunden. Das habe ich wirklich nur Ihnen zu verdanken, Sie fette, miese Schwuchtel…“
Ein 82-jähriger ging zum Doktor. „Ich werde nächste Woche nochmals heiraten, Herr Doktor.“ „Schön für Sie. Wie alt ist denn ihre Braut?“ „18“, erwiderte der alte Mann. „Ach du lieber Gott!“, sagte der Doktor, „Ich muss Sie warnen, jegliche Aktivität im Bett könnte tödlich sein.“ „O.k.“, sagt der Mann, „wenn sie stirbt, dann stirbt sie.“
Arzt zu Patient: „Warum rennen Sie aus dem OP-Saal hinaus?“ Patient: „Die Schwester hat gesagt: Regen Sie sich nicht so auf, das ist nur eine einfache Blinddarmoperation. Sie werden es schon schaffen!“ Arzt: „Und was ist daran schlimm?“ Patient: „Sie hat es nicht zu mir gesagt, sondern zu dem Chirurgen…“
„Guten Tag, Herr Doktor, mein Problem ist, dass ich ignoriert werde.“ „Der Nächste, bitte!“
Patient: „Herr Doktor, ich habe das Gefühl, keiner nimmt mich ernst.“ Doktor: „Sie scherzen.“
Patient: „Herr Doktor, ich höre immer Stimmen, sehe aber niemand.“ Doktor: „Wann passiert das denn?“ Patient: „Immer wenn ich telephoniere.“
„Beim Kaffeetrinken tut mir das Auge weh.“ „Probieren Sie mal, vorher den Löffel aus der Tasse zu nehmen.“
Der Arzt in Sing-Sing macht eine Morgenvisite. Fragt durch die Klappe der ersten Zelle: „Stuhl?“ „Heute normal.“ Beim zweiten: „Stuhl ?“ „Gestern etwas dünn Herr Doktor.“ Beim dritten: „Stuhl ?“ „Morgen – elektrisch.“
Der Patient erwacht aus der Narkose und sagt erstaunt: „Herr Doktor, Ihr Bart ist aber gewachsen, hat die Operation denn solange gedauert?“ „Erstens heisse ich Petrus – und zweitens habe ich schon immer einen Bart gehabt!“
Kommt ein Tscheche zum Augenarzt. Der hält ihm die Buchstabentafel vor, auf der steht C Z W X N Q Y S T A C Z, und fragt ihn: „Können Sie das lesen ?“ „Lesen ?“ ruft der Tscheche erstaunt aus, „Ich kenne den Kerl!“
„Lesen sie mal die Zahlen da vor! „Welche Zahlen? „Na, die an der Tafel da. „Welche Tafel?“ Die an der Wand hängt! „Welche Wand? „Mein Herr, sie brauchen keine Brille, sie brauchen einen Blindenhund. „Was soll ich denn mit einem blinden Hund?…
Verzweifelt kommt ein Mann zum Arzt: „Herr Doktor, Sie haben mir dieses Röhrchen mit dem Stärkungsmittel gegeben.“ „Ja und?“ „Ich krieg es nicht auf.“
Fragt die alte, sehr reiche Dame den Schönheitschirurgen: „Könnten Sie bei mir auch einige Eingriffe vornehmen?“ Der Arzt betrachtet sie einige Zeit und meint Mann: „Leider nein, Enthauptungen sind in unserem Lande verboten.“
Der junge Scheich betrachtet durch die Glaswand die Babys auf der Entbindungsstation. Fragt die Schwester: „Hoheit, welches ist Ihr Kind ?“ „Die ersten zwei Reihen.“
Kommt ein Mann im weissen Kittel ins Krankenzimmer und fragt den Patienten : Wie gross sind sie denn ? Patient : 1 Meter 80, Herr Doktor. Mann : Ich bin nicht der Doktor, ich bin der Schreiner.
Auf dem Friedhof wird ein Herzspezialist beerdigt. Der Sarg steht vor einem riesigen, überdimensionalem Herz. Der Pfarrer hält seine Rede. Als er fertig ist und alle Abschied genommen haben, klappt das Herz auf, der Sarg rollt hinein und der Sarg klappt zu. In diesem Augenblick fängt ein Trauergast laut an zu lachen. Fragt ihn sein Nachbar: „Warum lachen denn Sie?“ „Ich musste an meine Beerdigung denken… Was gibt es da zu lachen? Ich bin GYNÄKOLOGE!…“
Teilnehmer: Schwester, total nervöser Doc: Doc : Schwester, (brüllt) Schwester !!! Schwester: Ja? Doc : Geben sie mir mal einen Zettel (Doc kritzelt darauf herum) Schwester: Aber Herr Doktor …. Doc : … Bitte unterbrechen Sie mich nicht .. Schwester: Ja aber Herr Doktor …. Doc : … Bitte unterbrechen Sie mich doch nicht .. Schwester: Aber Herr Doktor, sie schreiben ja mit dem Fieberthermometer. Doc : Dann gehen Sie mal und gucken in welchen Arsch mein Kuli steckt.
Sitzen fünf Ärzte beim Stammtisch. Steht der Augenarzt auf und sagt: „Ich gehe jetzt. Man sieht sich“. Sagt der HNO-Arzt:“ Ich komm mit. Wir hören von einander“. Sagt der Urologe: „Ich glaub, ich verpiss mich auch. Also piss bald!“. der Anästhesist: „Schlaft gut!“. Sagt der Frauenarzt: „Grüsst eure Frauen. Ich schau mal wieder rein“.
Beim Frauenarzt: „Also Frau Beck, ich habe eine gute Nachricht für Sie.“ „Fräulein Beck, bitte!“ „Also, Fräulein Beck, ich habe eine ziemlich schlechte Nachricht für sie!…“
Fragt der Patient : Steht es schlimm mit mir, Herr Doktor ? Doc : Also eine Langspielplatte würd ich mir an ihrer Stelle nicht mehr kaufen.
Mann und Frau sind in der Kneipe. Der Mann: „den Arsch dahinten kenne ich… und das Arschlo… da auch, und siehst du den Arsch da vorne? Der war gestern noch bei mir.“ Die Frau: „Kannst du nicht einmal vergessen, dass du Proktologe bist?“
Sagt der Patient zum Doktor : Ich kann mich nicht zwischen Operation und sterben entscheiden. Sagt der Doc : Mit ein bisschen Glück können sie vielleicht beides haben.
Nach der Operation meint der Chefarzt zum Patienten: „Machen Sie sich keine Sorgen, in zwei Wochen sind Sie draussen. So oder so.“
Patient: „Ich leide unter Schlaflosigkeit!“ Arzt: „Aha. Hier, ich verschreibe ihnen ein gutes Potenzmittel.“ Patient: „Hmmm. DAVON soll ich einschlafen…?“ Arzt: „Nein. Aber das Wachbleiben wird dann für sie wesentlich amüsanter…“
Stürzt ein Mann zum Psychiater rein: „Herr Doktor, überall Schmetterlinge, lauter Schmetterlinge“ wedelt er mit den Armen. „Doch nicht alle zu mir rüber!“ wedelt der Doktor zurück.
„Ein Glück, dass Sie endlich zur Untersuchung kommen, es war höchste Zeit!“ „Weiss ich, Herr Doktor, drei Tage vor dem Ersten wird überall das Geld knapp!“
Ein Arzt hat einen neuen Computer, der anhand von Urin jede Krankheit feststellen kann. Nun kommt ein Mann, der sagt, er hat Schmerzen im rechten Arm. Die Urinprobe kommt in den Computer, und wenig später kommt unten ein Zettel heraus mit der Diagnose: „Sie haben einen Tennisarm.“ Der Arzt gibt dem Mann ein Rezept mit und einige Behandlungstipps. Weil es nach einer Woche aber nicht besser ist, geht der Mann wieder zum Arzt. Die selbe Prozedur mit dem Computer- und wieder ist die Diagnose ‚Tennisarm‘! Nun denkt sich der Mann, ich werde dem Computer eins auswischen. Er lässt sich Urin von seiner Tochter und von seiner Frau geben. Diesen mischt er mit seinem und bringt das ganze wieder zum Arzt. Der Computer rattert einen Augenblick, dann kommt wie gehabt ein Papierstreifen heraus mit der Diagnose: „Ihre Tochter bekommt ein Kind, ihre Frau hat ihre Tage. Und wenn sie nicht aufhören zu onanieren, dann werden sie ihren Tennisarm nie los!“
Ein Arzt lässt sich seine Garageneinfahrt neu pflastern. Als die Arbeiter fertig sind, streuen sie Sand auf die neu verlegten Steine um die Fugen auszufüllen. Als der Arzt das sieht geht er zu den Arbeitern und sagt: „Jetzt wird der Pfusch also mit Sand überdeckt, damit ihn keiner sieht.“ Darauf antwortet ein Arbeiter: „Ja, das ist wohl die Gemeinsamkeit unserer Berufe“
„Herr Doktor, sie müssen mir helfen. Mein Schwiegervater wird langsam senil – er sitzt den ganzen Tag in der Badewanne und spielt mit einem Gummikrokodil.“ „Aber lassen Sie doch dem alten Mann dieses harmlose Vergnügen.“ „Nein, verdammt noch mal. Es ist mein Gummikrokodil!“
„Sie haben eine sehr seltene, sehr ansteckende Krankheit. Wir müssen Sie auf die Isolierstation verlegen und dort bekommen Sie nur Kartoffelpuffer und Spiegeleier zu essen.“ „Werd‘ ich davon den wieder gesund ?“ „Nein, aber das ist das einzige, was sich unter der Tür durchschieben lässt.“
„Wie die Operation verlaufen ist?“ stammelt der Chirurg leichenblass. „Oh Gott, ich habe Obduktion verstanden.“
Was ist Heuchelei ? Wenn einem der Arzt ‚Gute Besserung‘ wünscht.
„Noch eine Behandlung, Herr Müller, dann haben wir es geschafft,“ meint der Arzt zu seinem Patienten. Erfreut meint dieser: „Ach, bin ich dann wieder gesund?“ „Quatsch, aber dann haben Sie mein Häuschen ganz allein bezahlt!“
Eine sehr attraktive junge Dame kommt in die Apotheke und sieht in der Ecke eine Waage stehen. Sie verlangt einen Groschen, wiegt sich und schreit entsetzt auf. Rasch verlangt sie noch einen Groschen, legt Mantel und Hut ab und wiegt sich von neuem. Sie zieht Schuhe und Pullover aus, nimmt den nächsten Groschen und betritt abermals die Waage. Da kommt der Apotheker, stellt sich neben sie und sagt: „Machen sie nur weiter, schönes Fräulein, ab jetzt geht es auf Kosten des Hauses.“
Hausgeburt. Der Arzt geht ins Schlafzimmer, kommt nach kurzer Zeit wieder heraus und bittet den Ehemann um eine Zange. Er verschwindet, erscheint jedoch bald wieder, und verlangt Hammer und Meissel. Dem erbleichenden Ehemann wanken die Knie, doch der Arzt brummt nur: „Keine Sorge, ich krieg‘ nur meine verdammte Tasche nicht auf!“
Ernährungsbewusste Patientin: „Sind Fische gesund, Herr Doktor ?“ „Ich glaube schon, bei mir war jedenfalls noch keiner in Behandlung.“
Die Dame kommt ehrfürchtig-aufgeregt zum berühmten Professor und fragt mit verschwörerischem Unterton: „Herr Professor, stimmt es, dass Warzen verschwinden, wenn man eine schwarze Katze bei Vollmond an einer Friedhofsmauer begräbt?“ Der Professor kratzt sich den Bart und murmelt: „Hmmm…….Najjaaaa…….warum nicht………. wenn die Warze auf der Katze war!“
Und noch die Schweiz Am Anfang war ein Glas Milch
Gott erschuf die Welt – und schliesslich auch die Schweiz. Er sagte zu den Schweizerinnen und Schweizern: «Nennt mir drei Dinge, die ihr für euer Land wollt, und ich werde sie euch geben.» Sie: «Wir wollen das reichste Land der Welt sein.» – Und es geschah. Dann sagten sie: «Wir wollen die schönsten Berge der Welt.» – Und es geschah. Schliesslich wünschten sie sich: «Unsere Kühe sollen die beste Milch der Welt geben.» – Und auch das geschah. Gott, beeindruckt von seiner Schöpfung, nahm ein Glas Milch und trank. Als das Glas leer war, sagten die Schweizer: «Das macht füf Stutz!»
Schweizer Toleranz Ein Mann will in einer Bank in Zürich Geld anlegen. «Wie viel wollen sie denn einzahlen?», fragt der Kassier. Flüstert der Mann: «Drei Millionen.» «Sie können ruhig lauter sprechen», sagt der Bankangestellte. «In der Schweiz ist Armut keine Schande.»
Prost! Why did the Swiss man bring a ladder to the bar? Because he heard the drinks were on the house! (etwa: Warum hat der Schweizer eine Leiter in die Bar gebracht? Weil er gehört hatte, dass die Getränke aufs Haus gingen!)
Ein Kamingespräch Zwei Schweizer sitzen am Cheminée und ziehen nachdenklich an ihren Pfeifchen. Sagt der eine: «Weihnachten ist schön!» – Der andere: «Sex ist schöner!» Lange Pause. – Darauf wieder der Erste: «Aber Weihnachten ist öfter!»
Unbezahlbar Weshalb ist Zürich so sauber? Weil selbst der Schmutz es sich nicht leisten kann, sich hier aufzuhalten.
Funny Föderalismus Ein amerikanischer, ein deutscher, ein französischer und ein Schweizer Junge diskutieren, woher Babys kommen. Der Amerikaner erklärt: «In Amerika produzieren Roboter Babys in grossen Fabriken.» Der Deutsche sagt: «In Deutschland bringt der Storch die Babys.» Der Franzose fügt hinzu: «In Frankreich machen ein Mann und eine Frau Liebe miteinander, um ein Baby zu zeugen.» Zuletzt meint der Schweizer: «Bei uns ist das von Kanton zu Kanton verschieden.»
Die Schweizer Fahne, ein Witz Fragt der eine Expat: «Was ist das Beste an der Schweiz?» Sagt der andere: «Keine Ahnung, aber die Flagge ist schon mal ein grosses Plus.»
Und noch Robert Gernhardt: Die Woche davor Am Donnerstag wird zugelangt Am Freitag wird ums Heil gebangt Am Samstag wird viel Wein getankt Am Sonntag wird noch leicht geschwankt Am Montag wird mit Gott gezankt Am Dienstag wird dem Herrn gedankt, denn erst am Mittwoch geht’s unters Messer.
Und noch 4 Stücklein von Eugen Roth: Gleichgewicht: Was bringt den Doktor um sein Brot? a) die Gesundheit, b) der Tod. Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, Uns zwischen beiden in der Schwebe.
Kassenhass: Ein Mann, der eine ganze Masse Gezahlt hat in die Krankenkasse, Schickt jetzt die nötigen Papiere, Damit auch sie nun tu das ihre. Jedoch er kriegt nach längrer Zeit statt baren Gelds nur den Bescheid, Nach Paragraphenziffer X Bekomme er vorerst noch nix, Weil, siehe Ziffer Y, Man dies und das gestrichen schon, So dass er nichts, laut Ziffer Z, Beanzuspruchen weiter hätt. Hingegen heisst’s, nach Ziffer A, Dass er vermutlich übersah, Dass alle Kassen, selbst in Nöten, Den Beitrag leider stark erhöhten Und dass man sich, mit gleichem Schreiben, Gezwungen seh, ihn einzutreiben. Besagter Mann denkt, krankenkässlich, In Zukunft ausgesprochen hässlich.
Ausweg Wer krank ist, wird zur Not sich fassen. Gilt’s, dies und das zu unterlassen. Doch meistens zeigt er sich immun, Heisst es, dagegen was zu tun. Er wählt den Weg meist, den bequemen, Was ein- statt was zu unternehmen!
RATSCHLAG von Eugen Roth: Du sollst Dein krankes Nierenbecken Nicht mit zu kalten Bieren necken. Auch müsstest Du bei Magenleiden den Wein aus sauren Lagen meiden. Glaub nicht, dass alle Zungen lügen, Die warnen vor den Lungenzügen. Auf Pille nicht noch Salbe hoff, Wer täglich dreizehn Halbe soff. Wer kann mit frohem Herzen schmausen, Wenn tief im Stockzahn Schmerzen hausen? Du spürst der ganzen Sippe Groll, Die pflegen Dich bei Grippe soll. Statt jeden, der noch lacht, zu neiden Am Neid dann Tag und Nacht zu leiden, Sich Kummer, weil man litt, zu machen: Ist’s besser, selbst gleich mitzulachen.
Zur Person Eugen Roth. Geboren am 24.1.1895 in München, gestorben am 28.4.1976 in München. Studierte Germanistik und Kunstgeschichte und promovierte 1922. Nach zahlreichen Reisen durch Europa und Afrika arbeitete er ab 1927 als Redakteur der Münchener Neuesten Nachrichten. Als die Nationalsozialisten ihm 1933 fristlos kündigten, liess er sich als freier Schriftsteller in München nieder. Sein Werk, für das er mehrere Preise erhielt, umfasst Erzählungen, Lyrik, Kinderbücher, autobiographisch-anekdotische Kleinprosa und die berühmten Verse, in denen Weisheit und Lebenserfahrung des heiteren Skeptikers ihren unverwechselbaren Ausdruck gefunden haben. Im Laufe der Jahre entwickelte er sich zunehmend zum satirischen Humoristen, der sich vom schönen Schein der Welt nicht blenden liess, sondern allezeit ein Grantler vor dem Weltgebäude blieb.
Lachen macht nicht nur eine gute Laune, sondern auch eine gute Figur! Zehn Minuten Lachen verbrennen etwa 50 Kalorien. Aufgerechnet auf ein Jahr (täglich einmal 10 Min. lachen) würde dies einen Gewichtsverlust von zwei Kilogramm bedeuten. Allerdings tritt dieser Effekt nur bei echtem herzlichem Gelächter auf, ein gekünsteltes Lachen lässt bei weitem nicht so viele Kalorien verbrauchen (Studie der Vanderbilt Uni in Nashville).
Ein guter Witz wirkt wie eine Droge, er löst im Gehirn eine ähnliche Reaktion aus wie Kokain oder andere Drogen. Dies fanden Forscher der Stanford University, als sie Freiwillige in einem Kernspintomografen listige Cartoons anschauen liessen. Mussten die Probanden heftig lachen, war der sog. „nucleus accumbens“ besonders aktiv, eine Hirnregion, die wohlige Gefühle verbreitet (Abstract hier >>>).
Was mich fasziniert am Lachen, sind auch die körperlichen und seelischen Polaritäten zum Weinen. Beobachtet man die Atmung, so geht beim Lachen die Luft stossartig nach aussen, und man atmet danach tief ein. Weine oder schluchze ich, ist es genau umgekehrt: Ich atme lange aus und ruckartig ein. Was sich in diesen beiden Gegenbewegungen offenbart, zeigt sich nachher auch im seelischen Befinden. Nach dem Lachen fühlt man sich gelöst und leicht, nach dem Weinen hingegen aufgehoben und mehr „geerdet“. (Erkenntnis und anekdotische Anmerkung vom Schweizer Clown Dimitri).
Ist ja gut und recht, was da oben alles steht… Doch manchmal will einem das Lächeln einfach nicht gelingen. Hier die Anleitung aus einem Anatomiebuch: «Der Musculus levator labii superioris hebt die Oberlippe, während die Musculi zygomaticus major und minor sowie der Musculus risorius Mundwinkel und Lippenrand nach oben und zur Seite ziehen.»
Warum ist Lachen ansteckend?
Humor hat nicht nur die Aufgabe, jemanden zum Lachen zu bringen, sondern Menschen gemeinsam zum Lachen zu bewegen. Der Anthropologe Robin Dunbar vergleicht das Lachen der Menschen mit dem Lausen der Menschenaffen. Lausen stärkt den Zusammenhalt der Gruppe. Doch als die Frühmenschen in grösseren Gruppen lebten, wurde das gegenseitige Lausen zu mühsam. Wenn 50 Individuen einander lausen, entstehen 1225 Paare, die sich am Fell zupfen. Bei 150 Personen – der laut Dunbar typischen Gruppengrösse – wären es sogar 11.175 Paare. Eine enorme Arbeit. Lachen hingegen funktioniert gleichzeitig und für alle. Das erklärt auch, warum Lachen so ansteckend ist.
Im Jahr 2000 filmte eine Familie aus South Carolina ihre wenige Monate alten Vierlingsmädchen. Vater Steve Mathias brachte die Babys mit Grimassen zum Lachen und reichte das Video bei der TV-Show America’s Funniest Home Videosein. Das Lachen der Vierlinge steckte erst das Studiopublikum an, später Millionen Menschen im Internet. Es fällt schwer, beim Anblick der vier Mädchen nicht mitzulachen. Diesen Effekt nutzte der US-Sender NBC schon 1950. Er unterlegte die Sitcom The Hank McCune Show mit eingespielten Lachern. Sitcoms gab es seit den 1930er-Jahren als Radioformat: In einer erfundenen Rahmenhandlung reihten die Protagonisten Gag an Gag. NBC wollte mit den Lachern auch Zuschauer zum Lachen bringen, die allein zu Hause schauten. Das Prinzip funktioniert bis heute: Ob Alf, Two and a Half Men oder The Big Bang Theory – ohne das Gelächter aus dem Off, die sogenannten „Lachkonserven“, wären diese Serien nur halb so komisch.
Joggen ist schädlich für den Rücken, da es grosse Schläge gibt. Unsinn! Erstens weiss man heute, dass nicht die Kompression für die Bandscheibe gefährlich ist, sondern die zu starke und stete Rotationsbewegung. Zudem gibt es einen sehr federnden Laufstil mit Einbezug der Federfähigkeit des Fusses, der Knie und der Hüftgelenke (siehe hier >).
Zum Laufen benötigt man Laufschuhe, die gut unterstützen, federn und führen. Unsinn! Die neue Devise ist: keine Dämpfung, keine Stützung, keine Führung! Das Barfusslaufen ist ideal und sollte von einem guten Laufschuh möglichst kopiert werden(siehe hier >).
Das Ziel beim Joggen ist, möglichst schnell zu werden. Unsinn! Langsamkeit ist der entscheidende Faktor: Statt Sport betreiben wir Bewegung. Statt objektiv etwas zu messen, spüren wir uns subjektiv. Statt wegzurennen, laufen wir nach innen. Statt etwas zu trainieren, lassen wir los und finden unseren persönlichen Rhythmus und unsere Einheit (siehe hier >).
Fürs Laufen benötigt man vor allem starke Beinmuskeln. Unsinn! Nicht die Beinmuskeln sind der entscheidende Faktor, sondern der richtige Einsatz der Schwerkraft, des Gewichts. Starke, grosse Muskeln können sogar im Gegenteil die geschmeidige, ökonomische, gesunde Laufbewegung behindern (siehe hier >).
Beim guten Joggen läuft man am besten auf dem Vorfuss. Die reine und forcierte „Vorfusstechnik“ (Ballenlaufen) ist medizinisch bedenklich und resultiert in vielen Bindegewebsproblemen im Unter- und auch im Oberschenkel. Gefragt ist eine „Ganzfusstechnik“, bei der die Füsse von hinten bis vorne (als Ganzes) wie eine Feder gegen den Boden gespannt werden (siehe hier >) Wichtig ist der Schwerpunkt beim Laufen, der etwas vor dem Lot liegen muss. Dadurch kommt man automatisch mit nur noch sehr wenig Gewicht zuerst auf die Ferse, aber sofort mit dem Hauptgewicht in den Mittelfuss und auch auf den Vorfuss. Der sogenannte „Ballengang“ ist also nicht ganz ein ausschliesslicher Vorfussgang. Auch gemäss einer grossen neuen Studie einer internationalen Forschergruppe im Journal of Experimental Biology ist die effizienteste Fortbewegungsart des Menschen, dass Abrollen des Fusses über die Ferse zuerst bis zu den Zehen (Cunningham CB et al., J Exp Biol. 2010 Mar 1;213(5):790-7). Weiterlesen >>> Laufen wie die Afrikaner
Bergläufe sind viel schwieriger als ebenaus Laufen. Unsinn! Im Gegenteil: Bergläufe rennt man mit derselben Technik wie geradeaus und ergeben für unseren Körper durch die abwechselnde Belastung der verschiedenen Gewebsanteile und Muskeln viel weniger monotone Abnützungsprobleme (siehe hier >).
Vor dem Joggen sollte man sich mit Stretching vorbereiten. Unsinn! Stretching kann die Verletzungsgefahr sogar erhöhen! Am besten ist es einfach langsam loszugehen. Dieses Warming-Up bereitet nicht nur die Muskeln vor, auch alle Organe, mein ganzer Körper wird aufgewärmt (siehe hier >).
Jogging und Laufen ist auch im Alter ideal. Jede Sportart kennt für die meisten Menschen Altersgrenzen. Beim Joggen ist sie erreicht, wenn ich mit über 60 ständig an Achillessehnenentzündungen leide. Ich glaube, unser Körper hat ein begrenztes Jogging-Kontingent – und wenn es aufgebraucht ist, wehrt er sich mit wiederkehrenden Sehnen- und Weichteilproblemen.
Ich gebe auch persönliche Tipps zum Laufstil und zur ökonomischen Jogging-Bewegung in meinen Rolfing-Sitzungen.
„Verlieren Sie vor allem nicht die Lust dazu zu gehen. Ich laufe mir jeden Tag das tägliche Wohlbefinden an und entlaufe so jeder Krankheit; ich habe mir meine besten Gedanken angelaufen, und ich kenne keinen Gedanken, der so schwer wäre, dass man ihn nicht beim Gehen los würde. Bleibt man so am Gehen, so geht es schon.“ Søren Kierkegaard
Veröffentlicht am 28. Mai 2017 von Dr. med. Thomas Walser Letzte Aktualisierung: 10. November 2025
From cure to care – von der Pathogenese zur Salutogenese und zur Selbstheilung
„From cure to care“: Der Aufruf der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu einer neuen Sichtweise in der Medizin, weist in eindrücklich klarer Form auf den Kernunterschied zwischen „Krankheits-“ und „Gesundheitsmedizin“ hin: Die Erstere hat sich darauf spezialisiert, Krankheiten zu kurieren – sie versteht unter Gesundheit das Nichtvorhandensein von Krankheit – während die Andere sich um die Gesundheit sorgt – sie versteht unter Gesundheit das Vorhandensein von Lebensqualitäten (siehe hierzu mehr hier: www.dr-walser.ch/gesund/).
Ich mache auch nicht mehr die spaltende Unterscheidung von Schul- zur Alternativmedizin, sondern nur noch von salutogenetisch ausgerichteter Medizin und Ärzte und pathogenetisch. Beide Arten Gesundheitsverständnis findet man sowohl in der Schul-, wie auch in der Komplementärmedizin („Gurumedizin„).
Gesundheit „gelingt“ statt dass sie „gemacht“ wird. Welches sind die Bedingungen, damit es gelingt?
Der Mensch will, dass er gesund wird (er vertraut sich)!
Der Arzt/Therapeut vertraut darauf, dass der Mensch im Grunde gut ist!
Der Kranke kann dem „Heiler“ vertrauen. Und dieses Vertrauen hat eng zu tun mit den drei Faktoren der salutogenetischen Grundhaltung (dem sogenannten Kohärenzgefühl):
1.) Er versucht seinen Prozess verstehen zu können.
2.) Er hat das Bewusstsein, dass er beim Heilungsprozess mitbeteiligt ist.
3.) Er hat dabei auch das Gefühl, dass all dies einen Sinn hat.
Je mehr Vertrauen in sich, in Arzt/Therapeuten und umgekehrt >>> je weniger Angst! Je mehr Kohärenz (Stimmigkeit und Zuversicht) in unserem Hirn, je weniger Inkohärenz (Chaos, Unsicherheit, Unstimmigkeit) >>> je weniger Angst!
Vom „Warum?“ zum „Wozu ist es gut?“
Seit Beginn meiner Praxistätigkeit habe ich vermieden, zu Beginn eines Gesprächs “Was fehlt Ihnen?” zu sagen. Auch «Warum?» tritt immer mehr in den Hintergrund. Bereits im Verlauf des ersten Kontakts wird dagegen wichtig, die Frage aufzuwerfen “Wozu ist es gut?!” Weiterlesen über Genuss und Schuldgefühle in der Medizin>>>
Die Hausarztarbeit beginnt bereits vor der Sprechstunde. Wenn ich in meiner Arbeit salutogenetisch wirken will, ist es sehr förderlich, wenn ich als Arzt/Therapeut grundsätzlich Vertrauen in meinen Mitmenschen habe und er „im Grunde gut“ ist (Lies das mutmachende Buch von Rutger Bregman). Ich selbst sollte wissen und spüren, welches meine eigenen gesundmachenden Ressourcen sind. Ich weiss, was mir Freude macht und für was ich mich begeistern kann. Nur wer selbst vertraut, gesund lebt und sich zu pflegen weiss, kann diese „Gesamthaltung“ auch weitergeben.
Aus der Hirnforschung wissen wir wiederum, dass nur ein Arzt, der mit Begeisterung und Freude seine Patienten einlädt und ermutigt, ja inspiriert, eine neue Haltung einzunehmen, überhaupt Veränderungen erreichen kann. Das Hirn des Patienten wird sich nur durch Freude oder Begeisterung verändern: The brain runs on fun!
Fragen Sie sich also, was Sie von einem Arzt erwarten, der Ihre gesunden Ressourcen ansprechen soll und nicht nur Ihre kranken Seiten? Ist er auf Ihren Schmerz fixiert? Dazu den Witz: Patient: „Überall wo ich meinen Finger hinhalte, tut’s mir weh. Was habe ich, Herr Doktor?!“ „Sie haben ihren Finger gebrochen!“. (Mehr Lachen >>> dr-walser.ch/witz/)
Fragen Sie sich auch, ob Ihre Hausarzt/Therapeut Sie als einzigartige Persönlichkeit sieht? Pflegt er die Beziehung zu Ihnen? Pflegt er ebenfalls die Beziehung zu anderen Ärzten (besucht er Balintgruppen, Ärzte-Qualitätszirkel, usw.)? Wie gesund wirkt er eigentlich selbst? Ist er begeistert von seinem Beruf? Und kann er die Dinge mit Begeisterung rüberbringen? Sieht er mich als Mensch und „ganz“, d.h. auch als Teil meiner Nächsten, meiner Familie, in meinem Beruf…? Interessiert er sich auch für meine Bewegung, für meine Ernährung, meine Liebe, wie ich mich pflege? Interessiert er sich auch für meine Ängste, vor allem meine existentiellen Ängste (vor Tod, vor Einsamkeit, vor der Sinnlosigkeit der Krankheit, des Lebens,…)? Bezieht er mein Umfeld mit ein? Schickt er mich nur zu weiteren Profis des Gesundheitswesens, wie z.B. Physiotherapeuten oder rät er mir, mich auch durch eine Freundin massieren zu lassen? Braucht er auch selbst ihre Ressourcen, z.B. berührt er mich auch mit den Händen oder spricht er nur? Überweist er mich in eine Kuranstalt (unter lauter Kranken) oder rät er mir, sich einige Tage in meinem Lieblingsgasthof in den Bergen (unter Gesunden) zu erholen? Glaubt er an meine Heilung (oder besser: Selbstheilung)?
Positiv-realistische Weltsicht der Salutogenese
Man kann die positiv-realistische Einstellung der Salutogenese am besten mit zwei einfachen Handlungsmaximen beschreiben:
Rechne mit dem Schlimmsten, aber hoffe auf das Beste! Viele Menschen belasten sich mit Negativszenarien, die selbst dann, wenn sie nicht eintreffen, erheblichen Stress verursachen (etwa, wenn man bei jedem Wehwehchen eine tödliche Krebserkrankung befürchtet). Besser ist es, wenn du in jeder Situation zunächst einmal ein positives Ergebnis erwartest, da dies nicht nur mit angenehmeren Gefühlen verbunden ist, sondern dich auch stärker motiviert, deine Ziele zu erreichen.
Sei aber gefasst, wenn das Ergebnis negativ ausfallen sollte und dir ein schwerwiegendes Übel widerfährt. Denn auch dann solltest du versuchen, das Beste aus deiner Lage zu machen: Entweder indem du daran arbeitest, das Übel zu überwinden, oder indem du lernst, es besser zu ertragen. Hierauf bezieht sich auch die zweite Maxime: Ertrage, was du nicht verändern kannst, aber verändere, was du nicht ertragen musst.
Anders ausgedrückt:
Geh im Zweifelsfall vom Guten aus! In den meisten Fällen wird man dann bestätigt werden, weil die meisten Menschen im Grunde gut sind >>> Lies Rutger Bregman „im Grunde gut“ – oder/und „Mensch sein“ von Kai Michel und Carel Van Schajk
Versuche, den anderen zu verstehen, auch wenn du keine Zustimmung aufbringen kannst! Beispiele: Norwegisches Gefängniswesen, Nelson Mandela… >>> wunderbar klar in Rutger Bregmans Buch „im Grunde gut“ beschrieben.
»Die Menschen sind gut, bloss die Leute sind schlecht.« Erich Kästner
Das Bonmot Erich Kästners entspricht der Erfahrung, die jetzt viele machen. Im Gespräch mit dem einzelnen Menschen wird deutlich, dass selbst der hartleibigste Mann, die ungnädigste Frau in Wahrheit freundliche, entgegenkommende Menschen sind, mit ungewöhnlichen Erfahrungen und Geschichten, Vorlieben und Abneigungen, die sie nur allzu gerne ausbreiten. Selbst der nervigste »Stinkstiefel« wird zur Liebenswürdigkeit in Person, wenn er oder sie auf Interesse stösst. In Gesellschaft, also »unter Leuten«, wird jede und jeder zu einem anderen Menschen.
Die Gesellschaft birgt jede Menge sonderbarer Existenzen, das ist mein Fazit aus zahllosen Begegnungen. Ich glaube: Jede und jeder spinnt auf eigene Weise. Die meisten meinen aber, dass »die anderen« spinnen, während sie selbst »völlig normal« sind. Derzeit bilden sich in unserer Gesellschaft immer mehr Gruppen, »zwischen denen kein Umgang und keine Sympathie herrscht; die so wenig über die Gewohnheiten, Gedanken und Gefühle der anderen wissen, als ob sie in verschiedenen Erdteilen leben würden oder die Bewohner verschiedener Planeten wären«. So formulierte es der schriftstellernde britische Premierminister Benjamin Disraeli bereits im Jahr 1845.
Das Problem ist also nicht neu. Wie gehen wir damit um? (Wilhelm Schmid in der ZEIT)
ICE = Ideas, Concerns, Expectations
Eine wunderbare Art für Ärzte oder Therapeutinnen, die Welt eines Menschen verstehen zu lernen, der dich aufsucht und dir seine „Symptome“ schildert, ist das Erfragen seiner eigenen IDEEN über all die Dinge, die ihm widerfahren. Dies kann auch der „Patient“ mit sich selbst tun. Darin äussern sich dann auch seine/ihre BEDENKEN und auch die ERWARTUNGEN, die er/sie an die Medizin im Allgemeinen und auch an mich als Arzt hat. Dieses Interesse an der Erschaffung seiner Welt, welches jeder Mensch zu jeder Minute auf seine ureigene Art tut – und auch in Liebesbeziehungen zu soviel Missverständnisse führt – dieses Interesse lässt mich noch nach Jahrzehnten als Arzt begeistert arbeiten.
Es geht also um Bewusstwerdung, dass wir unsere eigene Welt oder „Wahrheit“ bauen. Niemand kann dich wütend machen – ausser du selbst! Dieser Wahrheitsgehalt wird deutlich, wenn man sich die unterschiedliche Reaktionen von Menschen auf Verkehrsstaus, schlechte Nachrichten oder persönliche Kritik vor Augen führt.
Fritz Perls, der Begründer der Gestalttherapie (und auch ich) glaubt, dass wir unsere Wirklichkeit verändern können, sobald wir Verantwortung für unsere Weltsicht und für das Leben, das wir uns schaffen, übernehmen („Wahrheit kann nur ertragen werden, wenn man sie selbst entdeckt!“).
Fritz Perls: „Beziehung ist Anerkennung von Unterschieden!“ – und dies gilt auch für die therapeutische.
Das Konzept der Salutogenese von Aaron Antonovsky
Das Konzept der Salutogenese wurde vom israelisch-amerikanischen Soziologen Aaron Antonovsky (1923 – 1994) entwickelt. Seine beiden Hauptwerke dazu sind „Health, stress and coping: New perspectives on mental and physical well-being“ (1979) und „Unraveling the mystery of health. How people manage stress and stay well“ (1987). Aus Kritik an dem vor allem biomedizinischen Krankheits- und Präventionsmodell gibt Antonovsky der Frage, warum Menschen gesund bleiben, den Vorrang vor der Frage nach den Ursachen von Krankheiten und Risikofaktoren. Primär geht es um die Bedingungen von Gesundheit und Faktoren, welche die Gesundheit schützen und erhalten. In „Unraveling the mystery of health“ (deutsch: „Salutogenese. Zur Entmystifizierung der Gesundheit“, 1997) beschreibt Antonovsky das Konzept der Salutogenese – im Vergleich zur Schulmedizin – anhand der Metapher eines Flusses: Die pathogenetische Herangehensweise (die sich ausschliesslich mit der Entstehung und Behandlung von Krankheiten beschäftigt) gleicht im Bild von Antonovsky dem Versuch, Menschen mit hohem Aufwand aus einem reissenden Fluss zu retten, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wie sie da hineingeraten sind und warum sie nicht besser schwimmen können. Die Salutogenese hingegen sieht den Fluss als den Strom des Lebens: „Niemand geht sicher am Ufer entlang. Darüber hinaus ist für mich klar, dass ein Grossteil des Flusses sowohl im wörtlichen wie auch im herkömmlichen Sinn verschmutzt ist. Es gibt Gabelungen im Fluss, die zu leichten Strömungen oder in gefährliche Stromschnellen und Strudel führen. Meine Arbeit ist der Auseinandersetzung mit folgender Frage gewidmet: ‚Wie wird man, wo immer man sich in dem Fluss befindet, dessen Natur von historischen, soziokulturellen und physikalischen Umweltbedingungen bestimmt wird, ein guter Schwimmer?’“
Diese Flussmetapher kann auf chronische Schmerzen, Tinnitus, etc. angewendet werden. Man darf sich dadurch nicht von den begleitenden Emotionen umhauen lassen, sondern kann lernen, auf ihnen zu surfen, wie auf einer Welle. Manche Menschen zerbrechen daran. Du zerbrichst, wenn du nicht mehr weisst, wo oben und unten ist. Ich muss nach oben streben, zum Licht und zur Luft, um atmen zu können.
Woher weiss man, wo oben ist? Loslassen. Den Kampf loslassen. Nicht kämpfen. Sich wehren gegen das, was passiert ist, gegen das Schicksal ist unser erste Impuls. Wenn du aber kämpfst und deine Energie im Kampf verbrauchst, ist es kaum möglich, nicht zu ertrinken. Wenn du loslässt, treibt dein Körper an die Oberfläche. So sind wir Menschen geschaffen, in der physischen Welt, aber auch metaphorisch.
Gesundheits- und Krankheitskontinuum
Der üblichen (dichotomen) Trennung in gesund und krank (Gesundheit schliesst hierbei Krankheit aus – und umgekehrt.) stellt das Konzept der Salutogenese ein Kontinuum mit den Polen Gesundheit / körperliches Wohlbefinden und Krankheit / körperliches Missempfinden (health ease / disease continuum) gegenüber. Weder völlige Gesundheit noch völlige Krankheit sind für lebende Organismen wirklich zu erreichen. Jeder Mensch, auch wenn er sich (überwiegend) als gesund erlebt, hat auch kranke Anteile, und solange Menschen am Leben sind, sind auch noch Teile von ihnen gesund. Die Frage, so Antonovsky, ist also nicht, ob jemand gesund oder krank ist, sondern wie nahe bzw. wie entfernt er von den Endpunkten Gesundheit und Krankheit jeweils ist.
aus DIE ZEIT, No.51/2020
Kohärenzgefühl – Gefühl der Stimmigkeit und Zuversicht
Den zentralen Aspekt des salutogenetischen Modells bildet für ihn das Kohärenzgefühl (sense of coherence, SOC – Kohärenz bedeutet Zusammenhang, Stimmigkeit.). Ausgangspunkt für die Überlegungen Antonovskys ist die Annahme, dass der Gesundheits- bzw. Krankheitszustand eines Menschen (sieht man von Faktoren wie Krieg, Hunger oder schwierigen hygienischen Umständen ab) wesentlich durch eine individuelle, psychologische Einflussgrösse (oder vielleicht besser „Geisteshaltung“, resp. ein geistiges Konstrukt, welches seelischer Einflüsse unterliegt) bestimmt wird, nämlich durch die Grundhaltung des Individuums gegenüber der Welt und dem eigenen Leben. Von dieser Grundhaltung hängt es seinem Verständnis nach nämlich massgeblich ab, wie gut Menschen in der Lage sind, vorhandene Ressourcen zum Erhalt ihrer Gesundheit und ihres Wohlbefindens zu nutzen. Je ausgeprägter das Kohärenzgefühl einer Person ist, desto gesünder ist sie bzw. desto schneller wird sie gesund und bleibt es. Eine erste Definition Antonovskys beschreibt das Kohärenzgefühl als „eine grundlegende Lebenseinstellung, die ausdrückt, in welchem Ausmass jemand ein alles durchdringendes, überdauerndes und zugleich dynamisches Gefühl der Zuversicht hat, dass seine innere und äussere Erfahrenswelt vorhersagbar ist und eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass sich die Angelegenheiten so gut entwickeln, wie man vernünftigerweise erwarten kann“ („Health, stress and coping: New perspectives on mental and physical well-being“ ,1979). Aus dieser Definition wird zugleich auch deutlich, dass diese Grundeinstellung zum Leben fortwährend mit neuen Lebenserfahrungen konfrontiert und von ihnen beeinflusst wird.
Einschub aus der Hirnphysiologie: Das Kohärenzgefühl ist eventuell eine gute Einfügung der Amygdala-Reize im Hippocampus, was unsere Ängste verbessert. Und die Inkohärenz (Chaos, Unstimmigkeit, Unsicherheit) in unserem Hirn erzeugt Angst.
Aus drei Faktoren – so Antonovsky – setzt sich die Grundhaltung, die Welt zusammenhängend und sinnvoll zu erleben, zusammen:
Gefühl von Verstehbarkeit (sense of comprehensibility) Das Gefühl von Verstehbarkeit meint die Fähigkeit von Menschen bekannte und auch unbekannte Stimuli als geordnete, konsistente, strukturierte Informationen verarbeiten zu können.
Gefühl von Handhabbarkeit bzw. Bewältigbarkeit (sense of manageability) Das Gefühl von Handhabbarkeit bzw. Bewältigbarkeit ist die Überzeugung eines Menschen, dass er geeignete Ressourcen zur Verfügung hat, um den Anforderungen zu begegnen – wozu auch der Glaube an die Hilfe anderer Menschen oder einer höheren Macht zählt.
Gefühl von Sinnhaftigkeit bzw. Bedeutsamkeit (sense of meaningfulness) Das Gefühl von Sinnhaftigkeit bzw. Bedeutsamkeit ist das Ausmass, in dem man das Leben als emotional sinnvoll empfindet: Dass wenigstens einige der vom Leben gestellten Probleme und Anforderungen es wert sind, das man Energie in sie investiert, dass man sich für sie einsetzt und sich ihnen verpflichtet; dass sie eher willkommene Herausforderungen sind, als Lasten, die man gerne los wäre. Antonovsky sieht diese motivationale Komponente als den wichtigsten Aspekt des Kohärenzgefühls an, denn ohne das Erleben von Sinnhaftigkeit neigt der Mensch dazu, das Leben vor allem als Last zu empfinden und jede weitere sich stellende Aufgabe als Qual.
Antonovsky geht davon aus, dass das Leben immer stressvoll ist. Stress ist nicht zu vermeiden. Entscheidend aber ist, ob ich dem stressvollen Ereignis, etwa einer Prüfung, Sinn verleihen kann, ob mir klar ist, dass diese Prüfung notwendig ist (zum Beispiel, um mir bewusst zu machen, ob ich genügend Kompetenz besitze, um dann in einem bestimmten Bereich zu arbeiten), ob ich die Prüfungsfragen verstehe (Verstehbarkeit), ob ich mit der Prüfungssituation zurecht komme (pünktlich sein, nicht panisch sein, mir genügend Zeit für jede Frage nehme, usw.). Das wäre die Handhabbarkeit.
Ein stark ausgeprägtes Kohärenzgefühl führt dazu, dass ein Mensch flexibel auf Anforderungen reagieren kann. Es aktiviert die für diese spezifische Situation angemessenen Ressourcen und wirkt damit als flexibles Steuerungsprinzip, das den Einsatz verschiedener Verarbeitungsmuster (Copingstrategien) in Abhängigkeit von den Anforderungen anregt.
Vergleichen Sie dieses Kohärenzgefühl mit der „Resilienz„, die psychische und physische Stärke bezeichnet, die es Menschen ermöglicht, Lebenskrisen, wie schwere Krankheiten ohne langfristige Beeinträchtigungen zu meistern. Kurz: Gedeihen trotz widriger Umstände. Auch mit dem psychologischen Begriff der „Selbstwirksamkeit“.
Entwicklung und Veränderung des Kohärenzgefühls
Das Kohärenzgefühl entwickelt sich im Laufe der Kindheit und Jugend und wird von den gesammelten Erfahrungen und Erlebnissen beeinflusst. Während sich das Kohärenzgefühl in der Adoleszenz noch umfassend verändern kann, ist es mit etwa dreissig Jahren, so Antonovsky, ausgebildet und relativ stabil. Im Erwachsenenalter ist es deshalb nur noch schwer veränderbar, und eine solche Veränderung erfordert eine harte und kontinuierliche (z.B. therapeutische) Arbeit. Ob sich ein starkes oder ein schwaches Kohärenzgefühl herausbildet, hängt für Antonovsky vor allem von den gesellschaftlichen Gegebenheiten ab, d.h. insbesondere von der Verfügbarkeit generalisierter Widerstandsressourcen, die ein starkes Kohärenzgefühl entstehen lassen.
Ressourcen
Verena Steiner teilt in ihrem Buch „Energiekompetenz“ die Ressourcen des Menschen in drei Bereiche auf:
Ich-Bereich
physisch
emotional
mental
Atmung Schlaf, Rhythmus Gesundheit Fitness Ernährung Sinne
Selbstachtung Selbstvertrauen Stimmung Lebensfreude Optimismus Sozialkompetenz (mit Sich-Einfühlen-Können in andere und Beziehungsfähigkeit)
Ziele Engagement für die Gesellschaft Herausforderungen Reflexion, Philosophie Träume, Hoffnung Religion, Spiritualität
Dauerstress schwächt Kohärenz und Lebensmut
Menschen, die ihr Leben als kohärent – also als sinnvoll, versteh- und bewältigbar – empfinden, sind vor Krankheiten besser geschützt. Allerdings hängt, das Kohärenzempfinden auch seinerseits von körperlichen Einflüssen ab: Gerät der Organismus dauerhaft aus dem Gleichgewicht, zum Beispiel durch permanenten Stress, so senkt dies auf längere Sicht das Kohärenzgefühl; die Betreffenden empfinden dann ihren Alltag zunehmend als sinnentleerte Zumutung.
Auf diesen Zusammenhang machte jetzt wieder ein schwedisches Forschungsteam aufmerksam (Psychosomatic Medicine, Bd. 68/5, 2006). Petra Lindfors und ihre Kollegen von der Uni Stockholm griffen auf medizinische Labordaten von 369 gesunden Frauen zurück, die im Alter von 43 Jahren einen ärztlichen Routinecheck absolviert hatten. Für jede Teilnehmerin wurde nun abgezählt, in wie vielen Kennwerten (etwa Blutdruck, Blutfette, maximale Pumpleistung des Herzens, Waist-Hip-Ratio) sie im riskanten oberen Viertel landeten. Die individuelle Summe dieser Risikowerte bildete ein Mass für die so genannte „allostatische Last“: das Ausmass der Abweichung vom physiologischen Gleichgewicht.
Sechs Jahre später wurden die Frauen nochmals kontaktiert und füllten einen Fragebogen zu ihrem Kohärenzempfinden aus. Sie wurden gefragt, inwieweit sie „die Dinge, die ihnen alltäglich widerfahren“ im Grossen und Ganzen verstehbar fänden, ob Probleme sie hoffnungslos stimmten oder eher zur Suche nach Lösungen anspornten und ob sie den Alltag als „eine Quelle persönlicher Befriedigung“ empfinden. Es stellte sich heraus: Je höher die „allostatische Last“ einer Teilnehmerin sechs Jahre zuvor ausgefallen war, desto schlechter stand es nunmehr um ihren Sinn für Kohärenz. (Übrigens: Auch Rauchen, geringe Bildung und ein Singleleben waren der Kohärenz abträglich.).
Die „allostatische Last“ ist ein Mass dafür, wie stark das Gleichgewicht des Körpers gestört ist – mutmasslich vor allem durch wiederholten und chronischen Stress. Stress ist eine natürliche Anpassungsreaktion des Körpers auf Anforderungen; er ist unschädlich, wenn der gestresste Organismus anschliessend ausreichend Zeit findet, sich wieder von dem Aufruhr zu erholen. Ist dies nicht gewährleistet, zum Beispiel weil der Stress über Tage und Wochen anhält, so findet der Körper nicht wieder vollständig zum Gleichgewicht zurück: Allostatische Last häuft sich an.
Dieses körperliche Ungleichgewicht wirkt sich offenbar auch seelisch aus und schmälert das Kohärenzempfinden und damit den Lebensmut – ein Teufelskreis, fürchten die schwedischen Untersucher: „Ein schwaches Kohärenzempfinden wird die Kapazität eines Menschen, seinen Alltag erfolgreich zu bewältigen, weiter reduzieren, was wiederum Spannung und Stress verstärkt, die körperlichen Ressourcen verschleisst und das Gesundheitsrisiko erhöht.“ Andererseits gilt wohl auch umgekehrt: Wer sein Leben als kohärent und sinnhaft empfindet, baut Stress rascher ab und schont seine körperlichen Ressourcen.
Dauerstress ist Atemlosigkeit, Spannung, Enge. Die neuen „Simultanten“ unserer Beschleunigungs-Gesellschaft („Zeit ist Geld!“) leben im Dauerstress von simultan, d.h. nebeneinander machen von e-mailen, simsen, essen, telefonieren, das Kind versorgen, sich fortbewegen…!
Stress ist übrigens auch „ansteckend“! Man sollte sich von gestressten Menschen fernhalten um selber zur Ruhe zu kommen.
Meditation greift hier ein und kann diesen Teufelskreislauf von Dauerstress durchbrechen.
Selbstwirksamkeit
Unter Selbstwirksamkeit (self-efficacy beliefs) versteht man in der Psychologie die Überzeugung einer Person, auch schwierige Situationen und Herausforderungen aus eigener Kraft erfolgreich bewältigen zu können. Geprägt wurde der Begriff von dem amerikanischen Psychologen Albert Bandura.
Albert Bandura erforschte in zahlreichen Experimenten und Studien seit den 1960er-Jahren, wie das menschliche Verhalten und Denken durch Lernen und selbstbezogene Überzeugung beeinflusst wird. Eine wesentliche Erkenntnis Banduras war, dass Menschen meistens nur dann eine Handlung beginnen, wenn sie davon überzeugt sind, dass sie diese Handlung auch tatsächlich erfolgreich ausführen können. Diese Überzeugung, eine Handlung erfolgreich ausführen zu können, bezeichnete Bandura als Selbstwirksamkeits-Überzeugung, wobei in vielen Fällen unerheblich ist, ob die Person tatsächlich zur Ausführung in der Lage ist oder nicht: Ohne Selbstwirksamkeits-Überzeugung werden Herausforderungen oft nicht angenommen.
Selbstwirksamkeit ist das zentrale Konstrukt in Banduras Social Cognitive Theory (SCT) und wird heute in vielen Bereichen angewendet:
Gesundheitsprävention: Mit Selbstwirksamkeit schaffen es Menschen eher, schädliche Verhaltensweisen zu ändern (Rauchen, Alkohol)
Therapie: Selbstwirksamkeit spielt eine Schlüsselrolle bei der Therapie von Phobien und Ängsten
Sport: Selbstwirksamkeit ermöglicht Sportlern ihre Leistung zu steigern und im Wettkampf abzurufen
Aufbau von Selbstwirksamkeit
Nach Bandura können Selbstwirksamkeits-Überzeugungen auf vier Wegen vermittelt werden:
Durch Erfolgserlebnisse: Erfolgserlebnisse führen auf natürliche Weise zu einer Stärkung von Selbstwirksamkeit. Auf der anderen Seite führen wiederholte Misserfolge – vor allem wenn die Ursachen dafür der eigenen Person zugeschrieben werden – zu einer Schwächung von Selbstwirksamkeit.
Beobachten von erfolgreichen Modellpersonen: Wird der Erfolg anderer Personen beobachtet, die einem selbst wichtig oder ähnlich sind, so stärkt das ebenfalls die Selbstwirksamkeit. Weiter verstärkt werden kann dieser Effekt noch dadurch, dass die Modellpersonen öffentlich belohnt werden.
Einfluss sozialer Gruppen: Soziale Gruppen haben oft einen negativen Einfluss auf die Selbstwirksamkeit. Hört man immer wieder von anderen Menschen, dass man ein Versager ist, werden Selbstwirksamkeits-Überzeugungen nachhaltig geschwächt.
Interpretation von Emotionen und Empfindungen: Gerade unter Druck nehmen viele Menschen körperliche Empfindungen (feuchte Hände, Zittern, Herzrasen) als Zeichen für ein mögliches Scheitern wahr. Durch Übungen können Menschen lernen, diese Empfindungen neu zu interpretieren, z.B. als Zeichen freudiger Erregung. (Quelle: Bandura, Albert (1997). Self-efficacy: The exercise of control. New York: W. H. Freeman)
Regenerationsfähigkeit und Plastizität
Die Kraft unserer Ressourcen zeigt sich auch in der unglaublichen Regenerationsfähigkeit des menschlichen Körpers:
Ein wunderbares Beispiel für diese enorme Plastizität und Regenerationsfähigkeit ist das vollständige Nachwachsen einer amputierten Fingerendkuppe (dies auch trotz freiliegendem Knochen!) unter einem sehr einfachen Folienverband – ohne Operation, ohne Antibiotika und selbst ohne Desinfektion! Wir sind hier wirklich der Eidechse mit ihrem nachwachsenden Schwanz sehr ähnlich. (D.Hoigné, U.Hug: Amputationsverletzungen am Fingerendglied: Regeneration mittels Folienverband; Schweiz Med Forum 2014;14(18):356-360)
Parasympathikus
An anderem Ort habe ich Vergleiche von Kohärenzsteigerung durch Kräftigung des parasympathischen Teils des Vegetativen Nervensystems (orientalisch gesehen: Stärkung des Yin) angestellt: /parasympathikus/
Rolfing
Rolfing, die strukturelle Körperarbeit, die ich auch ausübe, ist ein wunderbar salutogenetisches Konzept, eine Ressourcenarbeit im schönsten Sinne des Wortes, wo Symptome wie Schmerzen oder zum Beispiel eine Skoliose aus dem Fokus geraten und die freie, ökonomische Alltagsbewegung und -haltung wichtig werden – und erst sekundär und beiläufig dann vielleicht auch noch die obigen Symptome verschwinden.
Carel van Schaik, Kai Michel, „Mensch sein“, rwohlt 2024
Ich habe hier einiges aus dieser Quelle zitiert: Jürgen Bengel, Regine Strittmatter & Hildegard Willmann: „Was erhält Menschen gesund? Antonovskys Modell der Salutogenese – Diskussionsstand und Stellenwert“. Forschung und Praxis der Gesundheitsförderung Band 6, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln 2001
Veröffentlicht am 27. Mai 2017 von Dr. med. Thomas Walser Letzte Aktualisierung: 05. April 2026
Eine sozialmedizinische Faustregel lautet so: Von 1000 medizinischen Problemen können 900 von den Betroffenen gelöst werden. Von den verbliebenen 100 Problemen, die einen Menschen ins Gesundheitswesen führen, können 90 bei der Allgemeinmedizinern geklärt werden. Von den verbliebenen zehn müssen neun zur Fachärzten, und eine Patientin muss dann noch ins Krankenhaus.
Hausarztmedizin ist aber noch viel mehr
Sie fördert Gesundheit und Wohlbefinden mit einer salutogenetischen Vorgehensweise. Sie fördert das Kohärenzgefühl des Patienten indem sie seine Symptome und Krankheiten für ihn verständlich macht, auch sinnhaft und vor allem bewältigt bar. Sie fördert seine Ressourcen und seine Lebensqualität.
Hausarztmedizin arbeitet auf dem Prinzip des »Nächsten Effektiven Interventionsniveau« (NEIN). Daran ist nur der Name kompliziert. Es bedeutet: Nicht mit dem Mercedes fahren, wenn das Ziel um die Ecke auch zu Fuss zu erreichen ist. Noch konkreter: Nichts dem Arzt überlassen, was jede Oma besser weiss! Nichts dem Arzt überlassen, was die Gemeindekrankenschwester besser regelt. Nichts dem Facharzt überlassen, was der Hausarzt besser überblickt. Nichts dem Krankenhaus überlassen, was der Facharzt um die Ecke auch kann.
In Schlagworten könnte dieses „NEIN-Programm“ so lauten:
Mehr Mut, die eigene Gesundheit in die Hand zu nehmen – und: ein öffentliches Impfprogramm gegen medizinische Propaganda.
Mehr Vertrauen in das primärmedizinische Team aus Hausärzten, Krankenschwestern in der Hauskrankenpflege und den Pflegeheimen, Physiotherapeuten und Apothekern.
Mehr Geld für die Kranken, weniger für die Gesunden.
Eine Flut von Daten belegt, dass Gesundheitssysteme mit einer starken Hausarztmedizin deutlich kostengünstiger sind. Bei tendenziell sogar besserer Lebensqualität – nicht nur insgesamt betrachtet, sondern auch auf häufige Erkrankungen fokussiert. Studien zeigen zum Beispiel, dass Diabetiker, die von der Hausärzten betreut werden, länger leben. Dass es nach einem Herzinfarkt wichtig ist, neben der Kardiologen auch eine Hausarzt zu haben. Oder dass von einem Hausarzt betreute Kreuzschmerzpatienten genauso schnell genesen, aber weit weniger Untersuchungen erfahren dürfen (müssen).
Beziehungsmedizin
Hausarztmedizin ist auch – wie übrigens Psychotherapie und schlussendlich wohl jede erfolgreiche Therapie – Hausarztmedizin ist eine Beziehungsmedizin. Die Beziehung zwischen Ärzte/Therapeuten und Patienten/Klienten ist das Medium der Heilung. Und die Voraussetzung für eine solche therapeutische Beziehung sind auf der Seite der Ärzte: uneingeschränkte Aufmerksamkeit, bedingungsloses Akzeptieren, echtes Engagement, empathisches Verständnis (siehe Check-Up Ihres Arztes/ Ihrer Ärztin).
Und auf der Seite der Patienten: die Bereitschaft, Verantwortung (für die Gestaltung ihres Lebens) zu übernehmen. „Verantwortlich sein“ bedeutet „Urheber sein“, das heisst, jeder von uns ist der Urheber seines eigenen Lebensplans. Wir haben die Freiheit, alles ausser unfrei zu sein: Wir sind, wie Sartre sagt, zur Freiheit verdammt.
Existentielle, letzte Fragen
Der Hausarzt ist durch seine Beziehung „durchs ganze Leben“ der Patienten in der Lage die „letzten, existentiellen Fragen“ anzusprechen. Ich glaube, dass das primäre Thema bei psychischen Krankheiten immer solche Existenzängste sind (wie die Angst vor der Freiheit, unser Leben nach unserem Willen, eigenverantwortlich zu gestalten) – und nicht, wie oft behauptet wird, unterdrückte Triebe oder unbewältigte Tragödien im Leben der Einzelnen. Auch bei (chronischen) somatischen Krankheiten spielen sie natürlich eine wesentliche Rolle. Es sind dies vier existentielle Grundtatsachen mit denen die Ärzte/Therapeuten und die Patienten umgehen muss:
Neben der oben beschriebenen Freiheit, das Leben nach unserem eigenen Willen, also auch eigenverantwortlich zu gestalten,
Die Unausweichlichkeit des Todes für jede von uns und für die, die wir lieben;
Unsere letztendliche Einsamkeit und Isolation (will heissen: jede/r lebt in seiner eigenen Welt und hat seine eigene Sprache – und ganz bis zum Letzten werden wir uns – trotz symbiotischer Wünsche – nie verstehen!) und schliesslich
Das Fehlen eines erkennbaren Lebenssinns.
Prozess
Ein wirklich nützliches Instrument der Medizin/Therapie ist die Konzentration auf den „Prozess„. Wobei Prozess im Gegensatz zu Inhalt zu verstehen ist. In einer Unterhaltung besteht der Inhalt aus den real benutzen Worten, den real diskutierten Themen; der Prozess hingegen bezieht sich auf die Art und Weise, wie der Inhalt ausgedrückt wird, wie wirklich gelebt wird. Die Hausarztmedizin konzentriert sich auch auf diesen Prozess, auf diese Begleitung (die meist Jahre und Jahrzehnte dauert) und die einen umfassenden Blick auf alle Lebensumstände der Patienten zulässt, ja bedingt (Hausbesuche!) und diese obigen Existenzängste berührt. Es ist eine Art Muster oder Raster, welches jedes Individuum mit seiner Umgebung bildet und immer mit unscharfem Rand daher kommt . Damit sind wir bei den hausärztlichen Zwischentönen.
Der dritte Bereich – die Zwischentöne
Ein Hausarzt/Hausärztin muss vor allem viel Neugier haben und mit Unsicherheit leben können. Im 2009 fand der europäische WONCA-Kongress der Hausärzte in Basel statt – mit dem vielsagenden Thema „The Fascination of Complexity – Dealing with Individuals in a Field of Uncertainty“! Er muss mit der Fuzzylogic vertraut sein, mit „Sowohl-als-auch“ (englisch „as-well-as“): Er kennt zwischen den Begriffen „gesund“ und „krank“ oder zwischen „wahr“ und „falsch“ einen dritten Bereich, eine grosse Grauzone (sehr viel mehr als „fifty shades of grey“…und natürlich mit allen Farben) – einen grossen Zwischenbereich des Menschen und der Medizin, wo Grenzwerte, Diagnosen und sogenannte „Guidelines“ recht „fuzzy„, also unscharf daherkommen. Diagnosen sind in der Hausarztpraxis häufiger nicht zu stellen und Grenzwerte sind individuell variierend (siehe hier die Diskussion über den BMI oder über den hohen Blutdruck). Leitlinien werden meist von Spezialisten aufgestellt und finden in der Hausarztmedizin-Grauzone nur unscharfe Verwendung (Siehe dazu auch der spannende Artikel über die Guidelines hier: Guidelines: the new catechism of modern medicine? Levi M.; Netherl J Med 2012 (August); 70: 253-4: guidelines.pdf)
Ein Hausarzt kann kein Schwarz-Weiss-Maler sein. Auch hier hebt er sich stark von Spezialisten in der Medizin ab, die viel Sicherheit benötigen, meist mehr Ängste vor Unsicherheit und Unschärfe haben und dadurch eine eingeschränkte und abgegrenzte Sicht auf den Menschen erhalten.
Umgang mit dem „Schillernden“
Wer «reif» ist, kann Realitäten aushalten, die sich mit den Begriffen seiner Erfahrungswelt nicht fassen lassen. Die Klimakrise ist zum Beispiel so ein «Hybrid» (nach dem Wissenschaftsphilosophen Bruno Latour): etwas, was sich mit Gegensätzen nicht fassen lässt. Die Klimakrise ist nicht Natur oder Kultur, sie ist beides zugleich. Wer sich an eindeutigen Kategorien festhalten will, kommt mit solchen Phänomenen nicht klar. Klimaleugnerinnen als Beispiel gleichen Homophoben und Rassisten: Sie hassen das Schillernde, das Mehrdeutige, das Sowohl-als-Auch, weil sie es nicht fassen können. Die Realität in ihrer Mehrdeutigkeit ist für sie eine Zumutung. Klimaleugner, sagt der Philosoph und Literaturwissenschaftler Timothy Morton, leugneten die Klimakrise, weil sie nicht in ihr Weltbild passe. Schülerinnen müssen lernen, das auszuhalten. Was lehrt besser, Mehrdeutigkeit auszuhalten, als Poesie – jede Kunst? Kunst ist nie eindeutig.
Man könnte auch sagen, dass das Kerngeschäft der Hausärzte das Denken ist, das schillernde, das salutogenetische (auf die Ressourcen ausgerichtete), aber auch das pathogenetische, das existentielle, aber auch das alltägliche und das prozessorientierte.
Literatur dazu für angehende Hausärzte und ihre Patienten (Achtung: Kann Ihr Leben verändern!): Irvin D. Yalom „Existentielle Psychotherapie“ (wunderbares Lehrbuch über „die letzten Fragen“: Freiheit, Tod, Lebenssinn, Isolation) und „Die Liebe und ihr Henker“ (zehn Patientengeschichten) – auch in Kurzform im „Panamahut“. Irvin D. Yalom ist wunderbar lesbar und es wirkt nachhaltig! Es gibt auch einen sehr schönen Film über ihn (2014): „Yalom`s Cure – eine Anleitung zum Glücklichsein“ von Sabine Gisiger!
Warum ein Hausarzt, der Sie schon lange kennt und unter vielem anderen, „Notfälle“ gut einordnen kann, Gold wert ist, zeigt folgende wahre Geschichte: Sie hörte nicht mehr und ihm war schwindlig – deshalb suchte eine 89-Jährige das Spital auf. Die Ärzte bemerkten den mit 170/100 erhöhten Blutdruck und einen hängenden Mundwinkel bei der Patientin. Deren Beteuerung, ihr Mund sei schon immer leicht schief gewesen, half nichts: Mit Verdacht auf Schlaganfall wurde sie notfallmässig in den Computertomographen geschoben. Der Befund: Ohrschmalz-Pfropfen in beiden Gehörgängen. (Therapeutische Umschau, 65, S.707)
Hausärzte schlagen Spezialärzte
In den USA wurde nach Korrekturen für Unterschiede in den sozioökonomischen und gesundheitsrelevanten Faktoren gefunden: Eine Zunahme der Hausärztezahl um 1 auf 10 000 Einwohner ist mit einer verlängerten, lokalen Lebenserwartung von gut 51 Tagen assoziiert. Die gleiche Zunahme an Spezialärzten verlängert sie um nur 19 Tage. (JAMA Intern Med 2019, doi:10.1001/jamainternmed.2018.7624)
…und Dr. Google gegen den Hausarzt…
„das sage ich“ sind zum Beispiel Sie:
Grafik aus der Süddeutschen Zeitung (danke!)
Bedenken Sie immer, dass „Wissen“ durch Informationsaneignung in der Medizin meist in die Irre – und erst „Erkenntnis“ zum Ziel führt. Die Suche zur Erkenntnis geht nach innen: „Wer bin ich?“. Dies ist viel essentieller und ganzheitlicher als „Was habe ich (für eine Krankheit)?“. Deshalb ist auch Wikipedia und Google bei medizinischen Fragen häufig sogar schädlich, da die Erkenntnis keine Sache ist, die sich übertragen lässt. Man muss in sie hineinwachsen, sie erleben. Es ist wie mit der Liebe: Solange Sie sie nicht selbst entdecken und leben, werden Sie auch nie wissen, worum es sich handelt (auch nicht aus tausend Liebesromanen).
Deshalb sagt die wunderbar klar denkende und mutige Wissenschaftlerin Mai Thi Nguyen-Kim auch: „Je mehr man googeln tut, desto mehr muss man wissen!„.
Jeder Schritt ins Gesundheitswesen kann auch gefährlich sein
(DIE ZEIT, 15.02.2007 Nr. 08)
Durchschnittlich geht jeder Norweger dreimal im Jahr zum Arzt, mehr als 16-mal jeder Deutsche. Dabei werden die Bundesbürger aber nicht gesünder. Der Norweger entfernt sich eben die Zecke selbst, weil er nicht durch wohlmeinende Ratgeber verunsichert wird und hinter jedem Tier eine tödliche Krankheit befürchtet. Er vertraut darauf, dass der plötzliche Hörverlust nach ein paar Tagen Pause wieder besser ist, und wenn nicht: Eine unmittelbare Behandlung hätte wahrscheinlich auch nicht geholfen. Für die Krankheit »Hörsturz« gibt es im Norwegischen gar kein Wort – also auch keine Besorgnis. Gestresste Politiker gönnen sich einfach ein freies Wochenende.
Jeder Schritt ins Gesundheitswesen kann heilsam sein, aber auch gefährlich. Nach der Bestimmung des Cholesterinwertes ist jeder Bissen in einen fettreichen Käse ein Genuss mit Risiken. Nach dem ersten PSA-Wert bei der Prostatakrebs-Vorsorge startet möglicherweise eine lange Odyssee mit regelmässigen Kontrollen, die mit einer Operation enden, die nicht unbedingt das Leben verlängern, dafür aber weniger lustreich gestalten kann. Jedes unnötige Röntgenbild – und auch hier sind die Deutschen Weltmeister – erklärt möglicherweise den Rückenschmerz als Bandscheibenvorfall, auch wenn dieser bisher kaum Beschwerden machte und in ein paar Monaten nicht mehr nachweisbar gewesen wäre.
Früherkennungsuntersuchungen können den Krebstod verhindern, bei einigen. Aber warum verschweigen die meisten Broschüren zur Mammografie, dass auch Diagnosen gestellt werden, ohne dass die Brust erkrankt ist? Oder warum verschweigen die Frauenärzte, dass Zellveränderungen am Muttermundhals gefunden werden, die nach einem halben Jahr von selbst wieder verschwunden wären? Solche werden bei jährlichen Untersuchungen häufig entdeckt und behandelt: unnötig. Alle drei Jahre werden norwegische Frauen zur Cervixzytologie, zum Abstrich zur Krebsvorsorge, eingeladen – und wenn die Befunde mehr als zweimal negativ waren, nur noch alle fünf Jahre. Finnische Frauen haben daher nur acht solcher Untersuchungen im Leben und im europäischen Vergleich die besten Ergebnisse. Deutsche Frauen leiden im europäischen Vergleich trotz (und zum Teil auch wegen) intensiver Untersuchungen häufiger an Gebärmutterhalskrebs und sterben häufiger daran.
In Norwegen verschreiben die Schulkrankenschwester und der Hausarzt die Antibabypille, auf einem Rezept, das zwei Jahre gültig ist. Deutsche Mädchen müssen sich jedes Quartal zum Arzt begeben, damit sie sich gleich daran gewöhnen, dass nur der regelmässige Gang zum Arzt die eigene Gesundheit sichert. Sie bezahlen für einen Arztbesuch ohne medizinische Berechtigung.
Die norwegische Medizin beschreibt den Körper auch nicht kreativer als die deutsche, aber es findet eine lebhaftere Debatte über eine moderne Medizin statt. Eine Gruppe norwegischer Allgemeinärzte organisierte vor einigen Jahren internationalen Widerstand gegen die Empfehlungen von Kardiologen, rigorose Blutdruckgrenzen zu definieren, die fast alle Menschen über siebzig Jahre zu Patienten gemacht hätten. Unterstützt durch ein kluges Marketing der Pharmaindustrie, sollten immer mehr Menschen immer teurere Blutdruckmedikamente schlucken – »zur Behandlung der Blutdruckkrankheit«. Dabei ist längst bekannt, dass diese Behandlung nur ein Lotterielos anbietet. Wer der eine unter den mindestens anderen fünfzig ist, der im nächsten Jahr dank der Behandlung vom Schlaganfall verschont wird, bleibt leider ungewiss. Die norwegischen Allgemeinärzte argumentierten bereits vor vielen Jahren für die Berechnung eines Gesamtrisikos und für die Einbeziehung des Patienten in die Entscheidung, ob das Erkrankungsrisiko nicht genauso gut gesenkt werden kann, wenn er künftig keine Zigaretten mehr kauft.
Wann begreifen die Ärzte, dass sie mit ihren Kassandrarufen mehr Angst als Vertrauen schaffen? Ärzte sollten sehr gute Gründe haben, bevor sie aus einem Menschen eine Risikoperson machen. Ein Arzt, der es unterlässt, ein Röntgenbild zu veranlassen, auf dem der Lungenkrebs noch rechtzeitig hätte entdeckt werden können, wird schnell an den Pranger gestellt. Doch wann wird der erste Arzt angeklagt, der zu allen Zeiten, »um auch nichts zu übersehen«, Befunde seiner Patienten sammelt, die diesen Krankheiten verschaffen, um die sie nicht gebeten haben: einen Prostatakrebs, der womöglich auch ohne Therapie sein Leben nicht verkürzt; einen Bandscheibenvorfall, der ab sofort die Erklärung für alle Rückenschmerzen ist?
Im deutschen Gesundheitswesen fehlt die fachliche Instanz, die gesunde Menschen vor den gefährlichen Risiken und Nebenwirkungen des Gesundheitswesens bewahrt und den kranken Menschen den einfachsten Weg zur Besserung zeigt. Der entsprechend ausgebildete Hausarzt oder motivierte Apotheker könnte diese Funktion übernehmen. Die meisten Diagnosen, auch die beruhigenden, lassen sich durch einen persönlichen Dialog zwischen Arzt und Patient und eventuell eine symptomorientierte Untersuchung abklären.
Stattdessen sind die Menschen dieses Landes einer ständigen Propaganda ausgesetzt, die an allen Ecken potenzielle Risiken ausmacht und meist auch die medizinische Lösung parat hat. Mit der Apotheken-Umschau als Gutenachtlektüre lässt sich nicht gut schlafen. In den regelmässigen Gesundheitsprogrammen des Fernsehens erscheinen nur Experten mit Professorentitel – ob diese noch wissen, was sich draussen im Volke rührt?
Auch hier täuschen sich die akademischen Erbsenzähler, die mit ihren Detektoren durchs Land ziehen und Risikofaktoren eines gefährlichen Lebens registrieren: Die Menschen wollen keineswegs um jeden Preis zwei bis drei Jahre länger leben, wenn sie dafür jeden Tag Körnerbrot essen sollen und höchstens ein halbes Glas Wein trinken dürfen.
Weniger Zeit für die Gesunden, mehr Zeit für die Kranken
Das deutsche Gesundheitswesen funktioniert am besten für die gesunden Kranken. Die gesund genug sind, um viele Stunden im Wartezimmer sitzen zu können. Die gesund genug sind, sich auf die Rundreise zu allen Fachärzten zu machen. Die so gesund sind, dass sie nur eine klar definierte Krankheit haben, oder deren Krankheiten nichts miteinander zu tun haben: Der Hautarzt kümmert sich um die Schuppenflechte, der Kardiologe um die Angina Pectoris. Um die mit komplexen chronischen Leiden oder die schon bettlägerig Erkrankten kümmert sich das Krankenhaus – für einige Tage oder Wochen.
Die Spezialisierung ist bereits so weit vorangetrieben, dass der herzkranke Diabetiker in zwei Schwerpunktpraxen betreut wird, obwohl der Hausarzt die Koordination besser übernehmen könnte. Auf Kongressen wird zwar am Sonntag beschrieben, wie wichtig die koordinierte Betreuung ist, der Alltag und das bequeme Sortieren der Patienten nach Diagnosen lässt dies am Montag wieder vergessen.
Die meisten Ressourcen des Gesundheitswesens werden im letzten Lebensjahr eines jeden Menschen verbraucht. Die Initiativen für eine bessere Betreuung von sterbenskranken Menschen gingen meist von onkologischen Schwerpunktpraxen oder anderen Zentren aus: mit optimaler Betreuung für einige wenige. Aber für die Fahrt ins letzte Gehöft eignet sich oft der Mercedes nicht. Auch wenn es anstrengender, komplexer und langwieriger ist: Ohne die Schulung und aktive Mitarbeit von Hausärzten und Hauskrankenpfleger wird sich keine flächendeckende Betreuung von sterbenskranken Menschen einrichten lassen.
Ein Vorschlag für die Umsetzung des NEIN-Prinzips lautet: Im Zuge der Gesundheitsreform werden die Menschen motiviert, sich in Hausarztmodelle einzuschreiben – die Erfahrungen aus europäischen Staaten zeigen die Vorteile:
Jeder Mensch hat im Krankheitsfall einen Hausarzt, auch wenn er ihn jahrelang nicht aufsucht, solang er gesund ist.
Jeder Hausarzt kann seine Arbeitsbelastung beeinflussen. 1500 bis 2500 Patienten in seiner Kartei kann ein Hausarzt bewältigen – eine stärkere Arbeitsbelastung schädigt die Qualität.
Auch der gesunde Mensch in der Hausarztkartei trägt automatisch zu seinem Einkommen bei: Das gibt dem Arzt weniger Anreize, gesunde Menschen jedes Quartal zu einem Besuch in seiner Praxis zu motivieren.
Jeder Hausarzt kann sich einen Überblick verschaffen über seine Patienten – und kann seine Praxis so organisieren, dass die schwer kranken Menschen mehr Zeit und Aufmerksamkeit bekommen als die weniger Kranken.
Nicht alles, was krank ist, gehört ins Gesundheitswesen. Lange ohne Arbeit zu sein, schlecht ausgebildet zu sein macht krank. Materielles, soziales Elend und Krankheit waren schon immer Geschwister. In Deutschland leben Reiche bis zu sieben Jahre länger als Arme. In manchen nordamerikanischen Städten ist diese Spanne mehr als doppelt so gross: 15 Jahre werden dem Reichen zusätzlich geschenkt oder dem Armen noch weggenommen. Eine solche Verlängerung der Lebenszeit lässt sich mit medizinischen Massnahmen nur in ganz wenigen Ausnahmefällen erreichen.
Für den Umgang mit Rückschlägen und Enttäuschungen empfiehlt er, an Paulo Coelho zu denken: «You drown not by falling into the river, but by staying submerged in it.» Du ertrinkst nicht, wenn du in den Fluss fällst, sondern wenn du in ihm untertauchst.
«Listen to your patient; he is telling you the diagnosis» (Sir William Osler) schmückt er mit der Geschichte seines Patienten, bei dem im Eventrekorder nur jeweils zwischen Mitternacht und 2 Uhr morgens Tachykardieepisoden aufgezeichnet wurden. Intensives Nachfragen enthüllte schliesslich eine geheime sexuelle Affaire, die er nur zu Nachtzeiten traf.
«People will forget what you said, people will forget what you did, but they will never forget how you made them feel» (Maya Angelou) leitet einen kleinen Exkurs über ärztliche Empathie ein, die wir erlernen könnten, aber nur ungenügend anwenden.
Ärztliches Tun ist geprägt von unerwarteter Konfrontation mit Krankheit und Tod, Verzweiflung und Enttäuschung. Unsere Resilienz befähigt uns, dies zu bewältigen: «It’s not the strongest of a species that survive, nor the most intelligent, but the ones most resilient and responsive to change.» (Charles Darwin)
Und wenn wir ermüdet in der Routine uns fragen, ob wir noch genügen, hilft J. Rockefeller: «The secret of success is to do the common things uncommonly well.» Das Geheimnis des Erfolgs besteht darin, die gewöhnlichen Dinge ungewöhnlich gut zu machen.
Bleib gesund: „Intelligence and skill can only function at the peak of their capacity when the body is healthy and strong.” —John F. Kennedy.
Behandle den ganzen Patienten: “A good physician treats the disease. The great physician treats the patient who has the disease.”—Sir William Osler
Achte auf die Details: “It’s attention to detail that makes the difference between average and stunning.”—Francis Atterbury.
Sei ein Detektiv wie Sherlock: “When you have eliminated the impossible, whatever remains, however improbable, must be the truth.”— Arthur Conan Doyle, The Case-Book of Sherlock Holmes
Zum Abschluss noch dies: «Your work is going to fill a large part of your life, and the only way to be truly satisfied is to do what you believe is great work. And the only way to do great work is to love what you do. If you haven’t found it yet, keep looking, don’t settle.» (Steve Jobs)