Am besten hören Sie mit einem Schlag auf >>> Hilfsmittel wie Pflaster oder Pillen sind nicht nötig – sie können die Chancen sogar verringern: Betroffene sind versucht, die Verantwortung auf das Hilfsmittel abzuwälzen statt die Sache selber in die Hand zu nehmen. Dabei findet der Entzug überwiegend im Kopf statt. Zu diesem Schluss kamen auch australische Wissenschaftler. Sie analysierten 511 Rauchstopp-Studien. Das Ergebnis: Die meisten Nikotin-Aussteiger gewöhnen sich ihr Laster ganz ohne Unterstützung ab. Wenn in einer Paarbeziehung beide rauchen, sollten auch beide gleichzeitig damit aufhören. Sonst ist die Gefahr eines Rückfalls zu gross. Und: Wer sich nach dem Rauchstopp körperlich mehr bewegt, verbessert seine Erfolgschancen nachweislich.
Wenn der Verzicht aufs Rauchen trotzdem sehr schwer fällt: Lindern Sie Ihre Lust nach Zigaretten mit Hilfe von Nikotinersatzpräparaten.
Wie wirken die Nikotin-Ersatzpräparate?
Nikotin im Tabakrauch macht Sie körperlich abhängig. Nikotinentzug kann unangenehme bis qualvolle Symptome auslösen: ein intensives Rauchverlangen, Reizbarkeit, Depression, Konzentrationsschwäche, Angst, Schlafstörungen, usw. Diese Symptome treten innerhalb der ersten 24 Stunden nach Absetzen auf, erreichen ihre maximale Intensität innert 24 bis 48 Stunden und klingen danach langsam ab und verschwinden nach zehn bis dreissig Tagen. Sobald Sie nikotinhaltige Produkte verwenden, lassen diese Entzugssymptome nach, und Sie können leichter aufs Rauchen verzichten.
Wer benötigt diese Präparate?
– Bei mehr als zehn Zigaretten täglich – Bei einem Intervall von weniger als dreissig Minuten zwischen Erwachen und erster Zigarette – Beim Auftreten von Entzugserscheinungen
Wer sollte sie nicht benützen?
– Frischer Herzinfarkt (vor weniger als zwei Wochen) – Instabile Angina pectoris – Relevante ventrikuläre Arrhythmie – Schwangerschaft
Wenn Sie aufs Rauchen verzichten, entgehen Sie den Krankheiten, die vom Kohlenmonoxid, den Reizgasen und den Teerstoffen im Tabakrauch verursacht werden (Weiterlesen >>>). Sie nehmen aber noch das Nikotin auf, das verantwortlich für die Suchtentwicklung, aber selbst kein Karzinogen (krebserzeugender Stoff) ist – wirklich? Nicht so sicher! Neue Erkenntnisse aus dem National Cancer Institute weisen darauf hin, dass Nikotin selbst auf verschiedenen Wegen das Tumorwachstum begünstigt. Das mag für den Raucher von geringerer Bedeutung sein. Für den Hersteller und den Konsumenten von Nikotin-Ersatzprodukten ist’s eine beunruhigende Nachricht! Keine Sorge: Nikotineratz ist allemal sicherer als das Rauchen selbst! man soll eventuell aber die Ersatzprodukte nicht länger als 6 Monate einnehmen (Lawrence D. Nicotine may promote tumour growth, US researchers suggest. Lancet 2003;361:146).
Mehrere nikotinhaltige Produkte stehen zur Auswahl
Depotpflaster (auch TTS oder Patch genannt): Ein Passivmittel, um mit dem Rauchen aufzuhören. Diskret und einfach in der Anwendung; die stetige Nikotinzufuhr bewahrt vor Rückfällen. Erhältlich als 16-Stunden-Depotpflaster (wirkt 16 Stunden lang vom Aufstehen bis zum Schlafengehen) oder als 24-Stunden-Depotpflaster (TTS).
Kaudepot (Kaugummi): Eine aktive Aufhörhilfe, die den Entzugssymptomen entgegenwirkt und Mund und Hände beschäftigt.. Frei verkäuflich in Apotheken sowie auf ärztliche Verordnung. Achtung: Kauanleitung beachten! Kaudepots 4 mg für starke Raucher 2 mg für mittlere und schwache Raucher
Nasenspray: Eine aktive Aufhörhilfe, die sehr schnell wirkt und die Nikotin-Entzugssymptome rasch lindert. Vor allem für stark abhängige Raucher bestimmt. Verfügbar auf ärztliche Verordnung, in Form eines Dosier-Sprays zu 10 mg/ml.
Inhaler: Eine neue Aktiv-Aufhörhilfe zur Bekämpfung der Nikotinabhängigkeit. Die Benutzung des Inhalers lindert das Rauchverlangen; seine Handhabung bietet Ersatz für den Griff nach der Zigarette und das Inhalieren. Verfügbar auf ärztliche Verordnung.
Wichtig: Nikotinhaltige Produkte zur Raucherentwöhnung sind Medikamente. Lesen Sie bitte die Packungsbeilage.
Wichtig ist die maximal im Leben (um 30jährig) erreichte Knochendichte. Frauen, die regelmässig Bewegung haben (vielleicht auch zweimal pro Woche 30 Minuten Krafttraining machen) und keine Zigaretten rauchen, nicht untergewichtig sind und viel Kalzium essen (v.a. als Mädchen und junge Frauen bis 25 Jahren) und 2 bis 4 Gläser Alkohol wöchentlich trinken (aber nicht mehr!) erreichen eine grössere Knochendichte und Knochengesundheit. Es existiert aber auch eine genetische Komponente, die vielleicht sogar am wichtigsten ist. Zudem verstärken eine früh eintretende Menopause, übermässigen Alkoholkonsum und eine frühere länger dauernde Kortisonbehandlung (mit Tabletten oder Spritzen) die spätere Osteoporose.
Kalzium aus natürlichen Quellen
Aufnahme von 700 mg Kalzium täglich wird als ideal angesehen: Keine Kalziumtabletten sondern nur aus natürlichen Quellen: Der Kalziumgehalt wichtiger Nahrungsmittel in mg/100g: Milch 120, Joghurt 120, Quark 90, Emmentaler 1020, Gouda 820, Parmesan (Hartkäse!) 1300, Grünkohl 200, Broccoli 100, Fenchel 110, Haselnuss 225, Mandel 250, Sojabohnen 260, weisse Bohnen 105, Linsen 75, Weizenvollkornbrot 65, Schweinekotelett 10, Forelle 20, Kartoffeln 10. Genau so wichtig ist reichlich Gemüse („Nature“, Bd.401, S.343: bestimmte Gemüsesorten hemmen den Abbau der Knochensubstanz bei Ratten: Petersilie, Salat, Rucola, Tomaten, Gurken, Knoblauch, Dill und Zwiebeln) und Früchte essen und sehr sparsam tierische Fette.
Also könnte man auch raten:
Ernähren Sie sich schon vor der Menopause (ab 40) kalzium- und vitaminreich, mit wenig tierischen, dafür um so mehr pflanzlichen Eiweissen (Hülsenfrüchte, Tofu). Kalzium stärkt die Knochen. Gute Kalziumquellen sind vor allem Milchprodukte (Hartkäse!), dann Haselnüsse, Gemüse (z.B. Kohlrabi), Früchte (z.B. Mandarine), auch Trockenfrüchte, Sardinen, Eier und Mineralwasser: Täglich können wir maximal 700 mg aufnehmen! Davon sollte alles aus natürlichen Quellen stammen (keine Tabletten: Erhöhen Arterienverkalkungs- und Herzinfarktrisiko! >>> Lit.).
KALZIUMQUELLEN AUS DER NAHRUNG
Nahrungsmittel
Menge/gängige Portion
Kalziumgehalt
Milch
1 Glas
300 mg
Joghurt
1 Becher (180g)
200 mg
Hartkäse (z.B. Emmentaler, Parmesan)
100 g
1000 mg
Weichkäse (z.B. Camembert)
100 g
600 mg
Haselnüsse
100 g
225 mg
Gemüse (z.B. Kohlrabi)
100 g
70 mg
Früchte (z.B. Mandarine)
100 g
33 mg
Eier
100 g
55 mg
Sardinen
100 g
380 mg
Mineralwasser
1 Glas
unterschiedlich – bis zu 50 mg
Vitamin D: Über 60jährig sollte man bei nachgewiesenem Mangel im Blut (neben der Sonnenbestrahlung, die uns ja das Vitamin D schenkt) 800 IE pro Tag zu sich nehmen (am besten als Öl oder mit fettigem Essen: wird dann besser aufgenommen) – vor allem von November bis Mai (wenig Wintersonne). Lassen Sie einmal vom Hausarzt Ihren Vitamin D-Spiegel (25-Hydroxi-Vitamin-D3 wichtig) im Blut messen, da in der ganzen EU heute etwa die Hälfte aller Menschen zuwenig Sonne auf der Haut hat, um genügend Vit.D zu bilden. In der Nahrung ist es eher schwierig genügend davon zu kriegen (man müsste zweimal täglich fetten Fisch oder Austern essen – Mahlzeit!).
Vermeiden Sie Koffein und Alkohol im Übermass (2 bis 4 Gläser Alkohol wöchentlich verbessert die Knochendichte – aber nicht mehr!).
Bewegen Sie sich häufig. Sportarten, die mehr Gewicht auf den Knochen bringen sind vor allem gut wirksam (Jogging, Springseilen,…). Kräftige Muskeln entlasten zudem das Skelett. Trainierte Menschen stürzen weniger und haben daher seltener Knochenbrüche. Also ist auch zweimal wöchentlich eventuell 30 Minuten Krafttraining (auch zügiges Bergauf- oder Bergab-Gehen) sehr günstig.
Yoga, autogenes Training und Tai Chi helfen, psychische Schwankungen auszugleichen und geben ein gutes Körpergefühl.
Bauen Sie Stress ab. Nehmen Sie den Alltag im dritten Lebensabschnitt etwas gelassener.
Risikomessung (u.a. auch DEXA-Messung)
Zuerst mal die einfache Frage, ob frau/man in letzter Zeit einmal auf das Becken, ausgestreckten Unterarmoder Rücken gefallen ist. Falls man dabei keinen Knochen gebrochen hat, ist eine behandlungswürdige Osteoporose unwahrscheinlich!
Das Osteoporose-Screening lässt man bei Frauen unter 65 und Männern unter 70 Jahren ohne Risiko besser bleiben! (siehe auch „Choosing wisely!“)
Ein einfacher klinischer Test, um das Osteoporose-Risiko bei der Frau nach den Wechseljahren zu beurteilen, wurde bei der Durchsicht von 191 Studien gefunden (siehe infomed-screen. April 2005 – Jahrgang 9/ Nr.4). Die sog. Vortestwahrscheinlichkeit wird aus – dem Gewicht (unter 51 kg) – besser ist der BMI (unter 20), – der sog. Flèche (Abstand Hinterkopf zur Wand über 0 – beim Aufrechtstehen mit dem Rücken an der Wand) und für – den Rippenbogen-Beckenschaufel-Abstand (2 Querfinger oder weniger) berechnet. Falls diese Faktoren eintreffen, sollte eine Knochenmineraldichte-Messung (DEXA) gemacht werden. DEXA-Messung auch bei jedem Knochenbruch, der durch eine relativ kleine Gewalteinwirkung entstand (z.B. aus Stand umgefallen und das Bein gebrochen: sog. Niedrigtrauma-Fraktur – erst ab 40 Jahre). Rauchen (bei über 60jährigen) und eine mehrmonatige Kortison-Therapie mit Tabletten (über 5mg Prednison täglich) sind ebenfalls Gründe zur Knochendichtemessung. Man muss aber auch auf die unklare Datenlage zum DEXA-Screening hinweisen: siehe dazu die Kommentare der Evidenzbasierten Medizin: osteoporose_state_of_the_art.pdf
Hat man bereits eine DXA-Messung gemacht, zeigt dieser Test hier >>> mit allen Zusatzfaktoren, ob wirklich eine Therapie nötig ist (DVO Leitlinien 2014)!
Ein genauer Risikokalkulator kann auch mit 11 Faktoren erstellt werden und wurde anhand der Women’s Health Initiative WHI im JAMA (2007;298:2389-2398) vorgestellt: siehe http://hipcalculator.fhcrc.org/ . Noch praktischer und in der Hausarztpraxis besser abschneidend ist Qfracture. Die Variablen, die hier für die Berechnung des Risikos gebraucht werden sind alle aus der Anamnese ohne weitere Untersuchungen (Labor, Knochendichte) erhebbar: www.qfracture.org
Als weiterer Risikofaktor, in diesem Kalkulator nicht berücksichtigt, könnte sich möglicherweise die Major Depression entpuppen. Das zumindest legen Ergebnisse einer Studie des US-National Institute of Mental Health NIMH in Bethesda/Maryland nahe. Dabei hatten depressive Frauen in 17% im Oberschenkelhals eine verminderte Knochendichte gegenüber nur 2% in der Kontrollgruppe.
Überraschend ist, dass „nur“ etwa ein Drittel auch ausgeprägter Hyperkyphosen auf osteoporotische Wirbelfrakturen zurückgeführt werden können. Es gibt sogar Gründe anzunehmen, dass der Rundrücken als Ursache von Wirbelfrakturen anzusehen ist >>> Lesen Sie mehr zum Rundrücken auf dieser Website
Veröffentlicht am 13. Juni 2017 von Dr. med. Thomas Walser Letzte Aktualisierung: 26. Mai 2023
Für uns Westler – im Dauerstress und ohne Ruhe lebend – ist die Stärkung der parasympathischen Seite des Vegetativen Nervensystems meist der wichtigere Teil. Stress ist das subjektive Empfinden, dass die eigenen Ressourcen nicht ausreichen, um eine Situation zu bewältigen. Durch diese Schwäche der Ressourcen und das spannungsvolle Leben ist unser Sympathikus meist viel zu stark aktiviert (= grosser Sympathikotonus). Natürlich existieren aber auch Menschen, deren Sympathikus zu schwach aktiviert ist (sog. Vagotoniker, da der Vagus der wichtigste Nerv des Parasympathikus ist). Hier unterscheide ich gewisse Krankheiten und Zustände nach Übergewicht oder Schwäche einer dieser Seiten des Vegetativums – und bespreche auch Lösungsansätze, die sich daraus ergeben.
Die Fatigue ist ein Endzustand einer Daueraktivierung des Sympathikus
Die Anspannung steigt. Sie werden hektisch. Der Rücken schmerzt. Diese Übungen helfen, Körper und Geist zu entspannen:
Erdung: Sich barfuss hinstellen. Füsse beckenbreit und parallel. Augen schliessen. Becken ganz sanft wie eine Schublade leicht nach hinten gleiten lassen – ohne Bauch- und Gesässmuskeln – nicht kippen. Bauchwand entspannen. Brustbein hängt frei und ist senkrecht. Schultern nicht nach oben ziehen, sondern locker auf den Oberkörper hinlegen (wie grosses Tuch) – Arme hängen in Schultergelenken. Der Kopf balanciert auf der Mittelachse durch die Ohren – wie eine Boje auf ruhigem Wasser.
Fäuste: Eine Kurzform der progressiven Muskelentspannung reicht meist: Legen Sie sich ins Bett, spannen Sie die Gesässmuskeln an, ballen Sie die Hände ganz fest zu Fäusten und drücken Sie den Kopf ins Kissen. Zählen Sie auf 30 und entspannen Sie dann alle Muskeln wieder. Das Ganze wiederholen Sie etwa fünf bis sechs Mal. Hier finden Sie die erweiterte Form dieser Muskelentspannung >>>
Atmung: Eine Minute täglich die tiefe Bauchatmung machen. In dieser Minute atmet man sechsmal tief ein und wieder aus, so dass die Bauchdecke sich spürbar hebt und senkt. Die Austamung etwas länger als die Einatmung: Beim Ausatmen langsam auf 7 zählen – beim Einatmen auf 5.
Sprünge: Wer während eines langen Schreibtischtages schnell Dampf ablassen muss, kann sich ein Springseil zulegen. Seilspringen braucht wenig Platz und treibt den Puls schnell in die Höhe. Oder als Alternative (ohne zusätzliches Gerät) Treppen runter- und wieder hochlaufen, dabei zwei Stufen auf einmal nehmen.
Lachen: Im Stress neigen wir dazu, die Stirn in Falten zu legen und die Zähne aufeinanderzubeissen. Im Lachen, das man sich auch selbst schenken kann, ist das Gesicht dagegen entspannt und man kommt innerlich zur Ruhe. Witze regen dazu an >>>
Gefühle haben, Gefühle zeigen, Gefühle leben, Bindungen eingehen, sein Herz öffnen, sich freuen, lachen, weinen und lieben steht unter absoluter Dominanz des Yin-Pols.
leistungsbetonter Sport (Cortisolausschüttung) – Wettkampftyp – Kampfsport
entspannter Sport / Bewegung – Ausdauersport
„Sein statt Tun!“ Mantra: WAM = wait a moment – die Zeit ist gekommen, inne zu halten, zu atmen und mir ein Lächeln zu schenken. Genug “erschaffen” , “Einfach Sein”. Die Natur und unsere Kinder/Enkel sind unsere Lehrer.
Anregung des Speichelflusses kann z.B eine Panikattacke beenden. Mit Einsetzen einer vermehrten Salivation (z.B. mit Zitronensaft, sauren Bonbons, Kaugummi,…) wird der X. Hirnnerv, der N. Vagus angeregt. Der Vagus ist der „Herrscher“ des parasympathischen Teils des vegetativen Nervensystems. Dadurch wird der sympathische Teil davon gehemmt und damit die Panikattacke, die diesem Teil zugehörig ist, leichter.
Ernährung
kaltes Essen, erfrischend
warmes Essen (auch bereits morgens: warmes Wasser + Früchte in Butter erwärmen mit scharfen Gewürzen wie Chili, Curry,…)
Bitterstoffe und Saures
Salziges, Scharfes
„Sympathikomimetika“ wie Kaffee, Tee
Pflanzen
Ephedra (Meerträubel)
Crataegus – Weissdorn (Pflanze mit der stärksten Betablockade!)
Digitalis – Fingerhut
Ashawangdha – Schlafbeere
Vagus-Meditation
Um den Vagusnerv zu aktivieren, atmen Sie zunächst sanft ein. Zählen Sie dabei bis vier. Lassen Sie die Atemluft ausströmen — gerne für sechs bis acht Sekunden. Wiederholen Sie das achtsame Atmen einige Male. Mit der nächsten verlängerten Ausatmung summen Sie gut hörbar den Buchstaben „M“. Achten Sie dabei auf die Empfindungen in der Nase: Der vibrierende Luftstrom aktiviert Vagusbahnen um Kopf und Hals — das kann helfen, verspannte Gesichtsmuskeln zu lockern. Wiederholen Sie das summende Ausatmen nun mit dem Laut „A“. Sie können eine Hand aufs Herz legen, um die Vibration wahrzunehmen. Vielleicht bemerken Sie bei der nächsten Einatmung, dass sich Ihr Brustraum leichter weiten lässt. Diesmal summen Sie beim Ausatmen ein langes tieftönendes „U“. Spüren Sie nach, wie sich mit den Schwingungen Entspannung im Bauchraum ausbreitet.
Yin-Yang-Atmung (Sonne-Mond-Atmung) zum Energieausgleich
Mit Nadi (Sanskrit, नाडि, nāḍi = Kanal, Röhre) werden im Yoga und im Tantra feinstoffliche Energieleitbahnen bezeichnet, die den Körper durchziehen und mit Prana (Lebensenergie) versorgen sollen (ähnlich dem Prinzip der Meridiane in der TCM, Traditionellen Chinesischen Medizin). Unser Körper besitzt drei Hauptenergiekanäle (Nadis), in denen durch den Atem Prana, also Lebensenergie fliesst, was den Körper gesund erhält und ihn vitalisiert. Diese drei Hauptnadis sind Ida, Pingala und Sushumna.
IDA fängt im linken Nasenloch an und verläuft hinunter zum Steissbein. Es hat eine negative Ladung (feminin, „mondig“, passiv, rezeptiv, kühlend). Es stärkt Yin und damit den Parasympathikus.
PINGALA beginnt im rechten Nasenloch und endet auch am Steissbein. Es hat eine positive Ladung (maskulin, „sonnig“, aktiv, wärmend). Es stärkt Yang und damit den Sympathikus.
SUSHUMNA verläuft zwischen Ida und Pingala und entspricht dem Rückenmark. Es beginnt am Steissbein und geht bis zum Dritten Auge. Sushumna wird aktiv, wenn Ida und Pingala offen und in Balance sind.
Normalerweise atmen wir im Wechsel eine Stunde durch Ida (durch das linke Nasenloch), eine Stunde durch Pingala (durch das rechte Naselnloch). Die gleichzeitige Aktivierung beider Nadis ist estrebenswert, damit auch rechte und linke Hirnhemisphäre ausgeglichen sind und Prana durch Sushumna fliessen kann.
Technik: Sitze aufrecht, mit dem rechtem Daumen verschliesse das rechte Nasenloch und atme durch das linke Nasenloch ein. Verschliesse beide Nasenlöcher mit Daumen und Ringfinger und mache eine Atempause. Atme durch das rechte Nasenloch aus und atme wieder durch das rechte Nasenloch ein, Verschliesse beide Nasenlöcher, mache den Atemstopp usw..
Visualisation: Atme durch das linke Nasenloch ein und folge Ida bis zum Steissbein. Atme durch das rechte Nasenloch ein und folge Pingala bis Steissbein. Bei jedem Atemstopp spann den Beckenboden an und stelle dir vor, wie die Energie durch Sushumna vom Steissbein ins Dritte Auge hinaufgezogen wird…
Den Parasympathikus für einen guten Schlaf „einschalten“
Eine schöne Art, den PS vor dem Schlaf in Gang zu setzen, ist es, mit möglichst warmen Füssen (ev. per Fussbad) ins Bett zu kommen. Durch die darauf erfolgende Abkühlung der Füsse (und Hände) kann man den Übergang in die Ruhe des Schlafes (und damit die Dominanz des PS in der Nacht) besser erreichen.
Die transkutane Vagusnervstimulation zeigt besonders bei Depressionen vielversprechende Behandlungserfolge. Zertifizierte Stimulationsgeräte, die wie In-Ear-Kopfhörer getragen werden, kosten etwa 1500 Franken und müssen mehrere Stunden täglich getragen werden (Achtung: Es tummeln sich sehr viele billige und unbrauchbare Versionen davon auf dem Markt).
Nils Kroemer, Professor für Medizinische Psychologie am Universitätsklinikum Bonn. Kroemer hat bereits mehrere Studien zur Stimulation des Vagusnervs durchgeführt.
Betablockade
Beim Weissdorn (Crataegus) haben wir oben gesehen, dass der Betateil des Sympathikus gehemmt wird. Hier warne ich eindringlich vor der Medikamentengruppe der Betablocker als „Managerdroge“ (ausser gegen die Hypertonie): Sie bringen unser ganzes vegetatives System völlig aus dem Gleichgewicht, was in Nebenwirkungen wie Erektionsstörungen, Muskelschwäche und Müdigkeit enden!
Jeden Sommer wieder tropfende Nase, tränende Augen, Niesattacken und Schüttelfrost. Jeder achte Schweizerbürger erlebt auf diese Weise den Beginn der warmen Jahreszeit. Obwohl so häufig, ist diese überschiessende Reaktion des Immunsystems auf den Pollen gewisser Pflanzen manchmal eine ernste Störung, die zu Asthma- und Ohnmachtsanfällen führen kann – meist aber ist sie harmlos und wenig irritierend. Pollenallergiker produzieren bei beginnendem Pollenflug zuviel Histamin – was die Schleimhäute ihrer Atemwege reizt und anschwellen lässt – und ein Reaktionsmuster, das offenbar mütterlicherseits vererbt wird. Vorgereizte Schleimhäute (z.B. durch Ozon oder sonstige Luftverschmutzungen) entzünden sich natürlich noch stärker. Deshalb – und weil unser Immunsystem auch sonst viel mehr allergenen Stoffen ausgesetzt ist – nimmt in neuester Zeit diese Volksseuche enorm zu und erscheint auch häufig erst im Erwachsenenalter. Auch wenn man gegen Veranlagung nur wenig machen und Heuschnupfen nicht vollständig geheilt werden kann, lassen sich die Symptome mit verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten lindern:
Mit der Immuntherapie (De- oder Hyposensibilisierung), bei der Heuschnupfenkranke schrittweise an höhere Dosen problematischer Stoffe gewöhnt werden, indem man über einen Winter den Stoff in aufsteigender Konzentration unter die Haut spritzt (und dann alle 4 Wochen in gleichbleibender maximaler Dosis über 3 oder mehr Jahre lang). Die Resultate sind mit den heutigen Austestungen und verfügbaren hochgereinigten Präparaten sehr ermutigend und auch vorhersagbar (Je nach Allergie auf Haupt – oder auch auf Nebenallergene: 60 bis 100%ige Befreiung von den Symptomen!) – wenn nicht die Hälfte der Patienten die Behandlung frühzeitig abbrechen würden. Das Problem liegt dabei weniger an ungeduldigen Patienten, sondern an immuntherapeutisch schlecht ausgebildeten Allgemein- oder Hausärzten.
Antihistaminikagehören zu den klassischen Medikamenten gegen Heuschnupfen. Starke Nebenwirkungen wie Ermüdung und verlangsamte Reaktionsfähigkeit machen ihre Einnahme insbesondere für Autofahrer riskant. Neuere Generationen dieser Medikamente können weniger müde machen. Die Histaminausschüttung aus den Mastzellen (also ein Schritt früher) verhindert eine weitere Gruppe von Medikamenten, die praktisch keine Nebenwirkungen zeigen, da sie eigentliche Oberflächensubstanzen sind: die Mastzellenstabilisatoren wie Cromoglicinsäure (ein Extrakt aus dem Bischofskraut) oder Nedocromil -jedoch haben sie auch eine bescheidenere Wirkung. Pestwurz scheint nach neuen Studien ebenbürtig mit starken Antihistaminika zu sein.
Magnesium: Die problematische Histaminproduktion wird durch einen niederen Calciumspiegel gesenkt. Da man Calcium selbst jedoch nicht einfach aus den Zellen spülen kann, nimmt man Magnesium, das Calcium zu neutralisieren vermag. Die Heuschnupfensymptome können dadurch manchmal bis um die Hälfte verkleinert werden. Wie man bemerkte, macht eine entsprechende Ernährung künstliche Magnesium-Präparate überflüssig: so sind neben Johannisbeeren, Gurken und Radieschen auch Paprika, Kopfsalat und Pumpernickel besonders magnesiumreiche Nahrungsmittel. .
Ernährung! Keine tierischen Eiweisse. Den Eiweissstoffwechsel kann man durch Verzicht auf tierische Eiweisse (Fleisch, Milch und so weiter) entlasten und allgemein durch eine vitalstoffreiche Vollwerternährung (Stichwort: mediterrane Ernährung). Dies ist die Problemlösung aller Allergien, unabhängig davon, worauf der Betroffene im Einzelnen allergisch ist.
Magnesiumreich (siehe oben): Johannisbeeren, Gurken und Radieschen, Paprika, Kopfsalat und Pumpernickel.
Das Essen kräftig würzen: Die Scharfstoffe von Chili, Senf und Meerrettich verflüssigen den Nasenschleim und entlasten so die oberen Atemwege.
Keine Pollen ins Schlafzimmer tragen: Die Tageskleidung ausserhalb des Schlafzimmers ausziehen, Haare vor dem Schlafengehen mit Wasser gut abspülen. Wäsche nicht im Freien trocknen.
Fenster und Türen zur Zeit des grössten Pollenflugs (Meldungen über Pollenflugmenge beachten; Pollenflugkalender, meteoschweiz.ch ) verschlossen halten oder spezielle Pollenschutzgitter am Fenster anbringen – damit kann man tagsüber und auch in der Nacht selbst bei hohen Pollenkonzentrationen problemlos lüften (dies auch im Auto und auch dort nur Lüftung mit Pollenfilter).
Wohnung und Haus vorzugsweise mit feuchten Lappen, Schwämmen reinigen.
Bettwäsche häufig waschen. Auch diese Wäsche nicht im Freien trocknen.
Allergenquellen (wie etwa das Roggenfeld am Ortsrand oder die Birkenallee auf dem Weg zur Arbeit) genau lokalisieren und meiden.
Zur Zeit des stärksten Pollenflugs keinen Sport treiben und sich möglichst auf den frühen Morgen oder die Zeit unmittelbar nach einem Regenschauer beschränken.
Taschentücher nur einmal verwenden.
Urlaubsplanung gut planen: Bei Pollenflug in der Heimat in den Norden reisen (dort blüht alles später), ins südliche Europa bei Birkenallergie oder ins Gebirge, da ab etwa 1500 Metern ohnehin eine deutlich geringere Pollenbelastung als im Flachland besteht.
Kreuzallergien auf Nahrungsmittel
Vor 30 Jahren litten rund 15% der Heuschnupfen-Geplagten auch an einer Nahrungsmittel-Allergie – heute sind es knapp 60%! Obwohl Kreuzallergien meist eine milde Symptomatik zeigen, ist das Risiko eines anaphylaktischen Schocks aber auch hier gegeben. Die Beschwerden beginnen typischerweise nach dem Essen: Juckreiz und Schwellungen im Mundbereich, Niesreiz, Schwindel, Atembeschwerden etc. Doch Vorsicht: Auch eine Histamin-Intoleranz kann – was die Bandbreite allergischer Symptome betrifft – alle Stücke spielen… bis zum tödlichen Ausgang: Deshalb ist es wichtig, dass ein Kreuzallergiker auch immer sein Notfallset aus schnellwirksamen Antihistamin-, Kortison-Tabletten und einem Adrenalin-Pen dabei hat.
Bewegung! Als einfache Regel gilt auch hier „3in3″: Im Minimum 3 Stunden Sport wöchentlich, verteilt auf mindestens 3mal. Nach grossen Studien vermindert dieses bewegte Leben das Auftreten der Prostatavergrösserung (auch der bösartigen, des Prostatakrebses) drastisch. Dies scheint übrigens bei diversen Dingen die beste Prophylaxe oder Therapie zu sein (so auch zur Therapie des M.Crohn z.B.) – und es muss nicht intensiver und langdauernder Sport sein, sondern die Bewegung kann (für die Gesundheit und nicht unbedingt für die Ausdauer) kurz und moderat, jedoch dann täglich und häufig sein!.
Tägliches Trinken von eineinhalb bis zwei Liter Flüssigkeit (aber wenig Kaffee und Alkohol) hilft auch nachweislich zu einer gesunden Prostata.
Die „Geheimwaffe“ gegen die Prostatavergrösserung sind Tomaten, reif und rot. Eine sechsjährige Harvard-Studie mit fast 50000 Männern ergab eine Halbierung des Prostatahypertrophierisiko, wenn sie wöchentlich etwa zehn Portionen Tomaten konsumieren. Die Wissenschaftler erklären den Befund damit, dass Tomaten besonders viel Lykopen enthalten, ein Pflanzenhormon mit stark antioxydativer und zellschützender Wirkung – eine Substanz, der die Forscher besonders bei Prostata eine heilende Wirkung unterstellen. Wie die Studie zeigt, spielt es offenbar keine Rolle, wie die Tomaten verzehrt werden: als Saft, Salat oder Suppe, roh oder gekocht.
Das beste Mittel, um dem Männerleiden der Prostatavergrösserung vorzubeugen, ist aber ein erfülltes und reiches Sexualleben, was u.a. einen entspannten Beckenboden zur Folge hat. Der Beckenboden ist eine ca. handtellergrosse, horizontal gelegene Muskelplatte unter unseren Beckenorganen und enthält schlingenförmig die Ringmuskeln des Afters und des Blasenausgangs. Spannung und Entspannung, Zurückhalten und Loslassen ist demnach für diesen Muskel immens wichtig; Verspannungen also ebenfalls ziemlich häufig. Besonders Männern ist dieser Teil unseres Körpers ziemlich fremd – Frauen hingegen haben spätestens in einer Schwangerschaft viel Kontakt damit. Und bei Männern liegt nun auch die Prostata direkt auf dem Beckenboden und wird durch Spannungen desselben arg gebeutelt. Man sollte sich mal auf seinen Beckenboden besinnen und vorerst vielleicht in sich fühlen, ob man gerade eben – dieses hier lesend – den After-Schliessmuskel anspannt. Wenn ja, dann sitzen Sie so, dass der Beckenboden passiv zwischen den beiden Schambeinästen wie ein Trommelfell gespannt wird: Setzen Sie die Füsse etwas auseinander auf den Boden, parallel zueinander (d.h. Fussspitzen leicht gegen innen). So fallen die Knie nach innen – und so gehen die Sitzbeine und die Schambeinäste auseinander – das Becken bekommt unten und hinten mehr Platz, der Beckenboden wird passiv gespannt – das Becken ist eine entspannte Schüssel mit flachem Boden. Nehmen Sie das Gesäss nach hinten, so dass Sie vor Ihre Sitzbeinhöcker zum sitzen kommen. Man hat ein leichtes und lockeres Hohlkreuz (ev. kleines Kissen dort hinein), das Gewicht des ganzen Oberkörpers kann in das Becken abgegeben werden. Das Brustbein schwebt hoch und vorne (nicht hochziehen) und die Schultern hängen frei (und sind nicht nach hinten gezogen). Der Kopf sitzt locker und frei oben drauf. Diese Sitzhaltung können Sie so oft einnehmen, wie es geht. Mit dieser Sitzhaltung können Sie nun den Beckenboden auch aktiv „trainieren“: Spannen Sie ihn noch ein wenig mehr an (ohne gleichzeitig die Bauchmuskeln zu spannen) und lassen ihn dann nach einer Sekunde wieder völlig los. Dies können Sie gleich als Entspannungsübung fünfmal wiederholen: Kurz zusammenziehen und gleich wieder entspannt loslassen. Dann gleich anschliessend zusammenziehen und 5 Sekunden angespannt lassen und erst dann wieder loslassen. Und auch dies 5 mal wiederholen. Dies wiederholen Sie mehrmals am Tag, wann Sie gerade daran denken. Beim Wasserlösen unterbrechen Sie ebenfalls mehrmals den Strahl und ziehen die Peniswurzel etwas hinein (wieder ohne die Bauchmuskeln gleichzeitig zu spannen). Einen Schritt weiter können Sie gehen, indem Sie den Beckenboden im Bereich der Prostatagegend selbst massieren: Streichen Sie etwas Vaseline an ihren Zeigefinger und führen Sie diesen ca. 3- 5 cm in den After ein. Dann massieren Sie kräftig in Richtung des Bauches. Natürlich sollte dies keinen Schmerzen verursachen, sondern im Gegenteil angenehm sein.
Sollten Sie unter allgemeinen Verspannungssymptomen leiden (Schmerzen des Bewegungsapparates, Spannungskopfschmerzen, nervöser Magen und/oder Darm, etc…), würde natürlich Abbau von Stress und Lösen von Problemen, auch Entspannungsmethoden wie autogenes Training oder Meditationen sehr gut tun. Typisch ist auch, dass dann die Beschwerden nach Sexualkontakt stärker werden: Ein verspannter Beckenboden, der sich beim Lieben nicht lösen kann, tut weh. Was man auch abklären muss, falls man zusätzliche Rückenschmerzen ums Kreuzbein hat, ob nicht noch ursächlich eine sog. Ilio-Sacral-Gelenk-Block vorliegt, eine Blockade des Kreuzbein-Beckenschaufel-Gelenks rechts oder links, welche ebenfalls zu einer Verspannung des Beckenbodens führen kann. Dies diagnostizieren und gleichzeitig mit Manipulationen therapieren, könnte ein Chiropraktiker oder Arzt mit manueller Ausbildung.
Das Ziel des obigen Beckenboden-Blasentrainings wäre eine Harnentleerung von mindestens 200 bis 400 ml pro Mal und mindestens 3 Stunden dazwischen – tagsüber! Der Harndrang sollte zuerst mindestens 1 Minuten, später 5 und dann 10 Minuten ausgehalten werden, bevor man Harn lässt. Am besten führt man zu Beginn auch ein Tagebuch über Frequenz und Menge.
Eine Verstopfung sollte behoben werden.
Therapie
Als Indikationen für eine Operation gelten:
Untenstehende Symptome trotz intensivem und längerem Beckenboden-Blasentraining (siehe oben).
akute Harnverhaltung, bei wiederholtem Auftreten
Erweiterung des oberen Harntraktes (Harnleiter, Nierenbecken) bei Überlaufblase (Inkontinenz)
wiederkehrende Harnwegsinfekte bei Restharn (Resturin, der nach dem Wasserlösen noch in der Blase bleibt)
schwere sichtbare Blutung im Urin bei vergrösserter Prostata
schwere Urinierbeschwerden (subjektiv)
Indikationen für medikamentöse Therapien sind:
erstmaliges Harnverhalten
grössere Restharnmenge (über 100 ml)
mässige bis mittelgradige Urinierbeschwerden
Neuere Medikamente wirken hemmend auf die Geschlechtshormone (verkleinern so die Prostata) oder wirken auf das vegetative Nervensystem (Alpha-Rezeptorenblocker), d.h. setzen die Spannkraft der Harnröhre im Bereich der Prostata herab.
Bei mässigen Beschwerden (Stadium I) oder überhaupt immer zu Beginn kann man aber auch einen -meist erfolgreichen- Versuch mit pflanzlichen Mitteln starten: Die Sägepalme (Sabalfrucht) wirkt dabei ausgezeichnet. Auch Kürbissamen, Brennesselwurzeln oder sehr wirksam eine Kombination von Sägepalmenblätter und Brennesselwurzel wirken gut. Und alles, was in der Medizin wirkt, hat auch Nebenwirkungen! Ich sah zum Beispiel starke (vorübergehende) Impotenz durch diese pflanzliche Mittel!
Sie können auch eine Wertung Ihrer Beschwerden mit dem IPSS-Test machen: ipss.pdf