Wie gesund lebe ich?

  Eine Anleitung zur Überprüfung des Gesundheitsverhaltens

 

Die grösste Behinderung des Lebens liegt darin, dass man ständig auf die Gesundheit achtet. (Platon)

 

 

Falls Sie es sehr eilig haben (was aber sicher schon der Gesundheit abträglich ist!): hier ein Kurztest der Abwehkräfte!
Verwandte Seiten: Das Leben wieder geniessen, Krebsheilung, Anti-Aging (wie kann ich gesund alt werden)

 

Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts!
Wir haben bisher angenommen, dass die blosse Abwesenheit von Krankheit identisch mit Gesundheit sei. Die Weltgesundheits-Organisation (WHO) z.B. definiert die Gesundheit als "ein Zustand vollkommenen physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens". Dies ist eine wenig fruchtbare, ja fragwürdige Kennzeichnung, denn sie stützt sich auf das trügerische Element des subjektiven Wohlbefindens, während vielleicht schon unbekannt verderbliche Krankheit um sich frisst, da das Gesundheitsverhalten mangelhaft ist (siehe dazu auch meine Site über den "Check-Up"!).
Gesundheit ist eine ausgewogene Ganzheit, ein Gleichgewicht, eine Harmonie von Kräfte und Funktionen: uns intensiv um unser physisches Selbst kümmern; den Verstand konstruktiv nutzen; unsere Gefühle ausdrücken; kreativ mit unserer Umwelt verbunden sein; unsere physische Umwelt wichtig nehmen; unser Leben als sinnvoll erfahren. Gesundheit hat zu tun mit Lebendigkeit, mit Lebenssinn und mit der Fähigkeit, trotz Leiden und Anfechtung sein Leben zu führen, sich zu entfalten, die oder der zu werden, die oder der man ist. Damit trägt Gesundheit auch zum Funktionieren von Freundschaften, Familien und Gemeinschaften bei. Gesundheit in diesem umfassenden Sinn sollte für alle Menschen erreichbar sein.
Oder: Lebe massvoll, lustvoll, natürlich und mit viel Bewegung (Studien hier)!

 

Sie finden hier nur eine Sammlung von Aspekten, die Sie anregen soll, über Ihr Verhalten und Ihre Lebensführung nachzudenken. Prüfen Sie jeweils, was Ihnen bedeutungsvoll erscheint, und fassen Sie Ihre Überlegungen dann in dem Auswertungsbogen zusammen. Notieren Sie Hinweise zu Bereichen, in denen Sie einen Mangel erleben, in denen Sie Ihr Verhalten, Ihre Kenntnisse, Ihr Bewusstsein fördern möchten. Fassen Sie Ihre Überlegungen am Schluss jedes Kapitels zu einem globalen Skalenwert zusammen
(von -2=geringes bis +2=angemessenes Gesundheitsverhalten).

 

[Gefühle | Kreativität | Entspannung/Schlaf | kpl. Aktivität | kpl. Fürsorge | Ernährung | Produktivität/Arbeit | Wohnen | Beziehung | Umweltbewusstsein | soziales Interesse | Lebenszufriedenheit | speziell für Männer]

1. Wahrnehmen und Ausdrücken von Gefühlen

Wenn ich mit etwas nicht einverstanden bin, kann ich das ausdrücken.
Meist ist mir bewusst, was ich gerade fühle und empfinde.
Ich fühle mich frei, anderen meine Gefühle mitzuteilen.
Für mich ist es in Ordnung, sowohl heiter und fröhlich als auch ängstlich, traurig und ärgerlich zu sein.
Ich kann anderen verständlich machen, was ich empfinde.
Es beunruhigt mich nicht, wenn ich manchmal auch heftige Gefühle habe.
Ich freue mich über Zuwendung, Anerkennung und Lob von anderen.
Wenn ich traurig bin, gestatte ich es mir, zu weinen.
Ich nehme es wahr, wenn andere bedrückt sind.
Meine Ansichten und Interessen kann ich auch Menschen gegenüber vertreten, die sehr sicher auftreten.
Ich kann Sexualität und Intimität geniessen.
Wenn ich Hilfe brauche, suche ich sie bei Freunden oder Fachleuten.
Für mich haben Gefühle eine Bedeutung, auch wenn sie mich manchmal daran hindern, die Dinge "nüchtern" zu betrachten.
Wenn ich ärgerlich oder zornig bin, fresse ich das nicht in mich hinein, sondern drücke meine Gefühle aus.
Ich weiche Auseinandersetzungen nicht "um des lieben Friedens willen" aus.

Globale Einschätzung meines Gesundheitsverhaltens in diesem Bereich:

-2 (sehr gering) -1 (gering) 0 +1 (angemessen) +2 (sehr gut)

2. Kreativität und Ausdrucksfähigkeit

Ich habe Freude daran, mich durch Kunst, Tanz, Musik, Theaterspielen, usw. auszudrücken.
Ich habe Freude daran, täglich einige Zeit ohne Planung oder Strukturierung zu verbringen.
Ich habe oft Ideen und Einfälle, die aus mir selber kommen, in denen ich nichts nachahme.
Es macht mir Spass, mich manchmal mit ungewöhnlichen Ideen zu beschäftigen und sie mit anderen auszutauschen.
Ich interessiere mich für meine Träume und für das, was sie mir sagen.

Globale Einschätzung meines Gesundheitsverhaltens in diesem Bereich:

-2 (sehr gering) -1 (gering) 0 +1 (angemessen) +2 (sehr gut)

3. Entspannung, Schlaf

Ich fühle mich selten müde oder ausgelaugt (ausser nach einer anstrengenden Arbeit).
Ich schlafe nachts leicht ein.
Ich bekomme meist genug Schlaf.
Wenn ich aufgeweckt werde, fällt es mir meistens leicht, wieder einzuschlafen.
Es gibt Zeiten, in denen ich gerne allein sein mag.
Wenn es keine Möglichkeit gibt, Probleme sofort zu lösen, kann ich sie auch ruhen lassen.
Mindestens 15 bis 20 Minuten täglich meditiere ich oder versuche, mich zu zentrieren.
Ich verwöhne mich (ohne mich dafür schuldig zu fühlen), zum Beispiel durch Massagen, Nichtstun.

In meinem Alltag pflege ich ein Gleichgewicht zwischen Kontakt und Rückzug. Dabei meint Rückzug: Entspannung, Nichts-Tun und keine Füll-Aktivitäten, wie Rausnehmen des Smartphones und Öffnen von Apps, Lesen von Mails,...

 

mehr zu Entspannungsmethoden hier >>> www.dr-walser.ch/entspannung.htm 

Globale Einschätzung meines Gesundheitsverhaltens in diesem Bereich:

-2 (sehr gering) -1 (gering) 0 +1 (angemessen) +2 (sehr gut)

4. Körperliche Aktivität

Ich habe in den letzten zwei Jahren sportlich etwas Neues gelernt oder begonnen?
Ich steige häufig Treppen, statt den Lift zu benutzen.
Meine täglichen Aktivitäten schliessen mittlere Anstrengungen ein (z.B. Betreuung kleiner Kinder, Arbeiten im Haushalt, Gartenpflege, Fusswege während der Arbeit...).
Meine täglichen Aktivitäten schliessen schwere körperliche Arbeiten ein (z.B. Transport, Tragen schwerer Objekte, landwirtschaftliche Arbeit ...).
Ich gehe täglich mindestens zwei Kilometer zu Fuss.
Mindestens dreimal pro Woche laufe ich 20 Minuten in mittlerer Belastung (mehr).
Mindestens einmal pro Woche mache ich 15 bis 20 Minuten lang Yoga (oder andere Dehn-, Streck- oder Entspannungsübungen).
Ich mache fast täglich Gymnastik.
Ich dusche regelmässig, erst warm, dann kurz kalt.
Ich gehe ein- oder zweimal im Monat in die Sauna.
Häufig geniesse ich sexuelle Aktivitäten mit mir oder anderen.

Globale Einschätzung meines Gesundheitsverhaltens in diesem Bereich:

-2 (sehr gering) -1 (gering) 0 +1 (angemessen) +2 (sehr gut)

5. Körperliche Fürsorge

Ich rauche nicht! (wohl wichtigste Gesundheitsmassnahme überhaupt! - siehe Studie dazu)
Ich reinige meine Zähne regelmässig (mindestens zweimal pro Tag und einmal mit Zahnseide).
Ich sorge dafür, dass ich mich so wenig wie möglich Abgasen, chemischen Dämpfen, extremem Lärm aussetze.
Ich nehme Änderungen in meinem körperlichen, seelischen, geistigen Befinden bewusst wahr und suche fachliche Hilfe bei auffälligen Änderungen.
Ich nehme sehr selten Medikamente oder Drogen.
Ich sorge dafür, dass ich regelmässig ausreichend Schlaf bekomme.
Ich mag die Berührung durch andere.
Ich mag andere Menschen berühren, wenn ich das Bedürfnis dazu habe.

Globale Einschätzung meines Gesundheitsverhaltens in diesem Bereich:

-2 (sehr gering) -1 (gering) 0 +1 (angemessen) +2 (sehr gut)

6. Ernährung

Der grösste Teil meiner Nahrung ist pflanzlichen Ursprungs: Obst, Gemüse, Salate, Getreideprodukte und Kartoffeln.
Rohe, ungekochte Nahrung ist nicht die Ausnahme, sondern fester Bestandteil (mindestens 50%) meiner Ernährung.
Fleisch esse ich höchstens dreimal die Woche und achte auf mageres Weidefleisch.
Ich vermeide soweit wie möglich tierische Fette und ersetze sie durch pflanzliche.
Ich esse selten raffinierte Nahrung und achte auf Esswaren im Naturzustand.
Ich bevorzuge Nahrung ohne chemische Zusätze und achte beim Einkaufen auf die Kennzeichnung von Zusätzen.
Ich trinke mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit (Alkohol und Kaffee doppelt abgezogen) täglich.
Ich trinke weniger als drei Tassen Kaffee pro Tag.
Mein Alkoholkonsum ist niedrig (nicht mehr als ein halber Liter Bier oder ein viertel Liter Wein pro Tag).
Mein Appetit ist gut (weder zu gering noch zu gross).
Mein Körpergewicht ist normal ("normal", was ist das?!).
Ich nehme mir Zeit und Ruhe für meine Mahlzeiten und kaue jeden Bissen ausgiebig.
Ich kann das Essen ohne Schuld- und Reuegefühle lustvoll geniessen.

Globale Einschätzung meines Gesundheitsverhaltens in diesem Bereich:

-2 (sehr gering) -1 (gering) 0 +1 (angemessen) +2 (sehr gut)

 (Lesen Sie auch dies zum Essen!)

7. Produktivität, Arbeit

Finanziell fühle ich mich sicher. Das Einkommen entspricht meiner Leistung.
Ich habe wenig Angst um meine berufliche Zukunft.
Mir macht meine Tätigkeit Spass.
Ich fühle mich selten in unangemessener Weise bewertet und kontrolliert.
Ich arbeite gern mit meinen KollegInnen zusammen.
Ich verrichte meine Arbeit in einer angenehmen Umgebung.
Mein Arbeitsplatz gefährdet mich nicht (z.B. durch Chemikalien, giftige Gase, Strahlen, Staub, schlechte Luft, extreme Temperaturen, Lärm, ungesicherte Maschinen, grosse Unfallgefahr).
Ich fühle mich selten unter Zeitdruck oder gehetzt.
Ich fühle mich selten überfordert.
Ich fühle mich selten unterfordert.
In meiner Arbeit existieren Qualifizierungsangebote. Ich kann bei meiner Arbeit etwas lernen.
Ich kann im Betrieb aufsteigen.
Wenn ich Spannungen mit Vorgesetzten, Kollegen, Untergebenen habe, finden wir meist Lösungsmöglichkeiten.
Ich kann meine Arbeit in gewissem Umfang selbst einteilen.
Ich habe genügend Pausen während der Arbeit.
Ich empfinde meine Arbeit als sinnvoll und anregend. Meine Arbeit ist auch nützlich für die Gesellschaft.

Globale Einschätzung meines Gesundheitsverhaltens in diesem Bereich:

-2 (sehr gering) -1 (gering) 0 +1 (angemessen) +2 (sehr gut)

8. Wohnen

Ich bin mit meiner Wohnsituation zufrieden.
Ich fühle mich in meiner Wohnung zu Hause.
Ich habe das richtige Ausmass von Kontakt zu Mitbewohnern, Nachbarn.
Ich mag die Strasse und die Umgebung, in der ich wohne.
Sind meine Nachbarn glückliche Menschen oder wohnen meine Freunde in meiner Nähe? (Die Wahrscheinlichkeit, ebenfalls glücklich zu werden, steigt dank einer zufriedenen Nachbarschaft gemäss eine Studie im British Medical Journal um 35 Prozent) Fast so positiv wirken Freunde, allerdings nur, wenn sie im Umkreis von ein bis zwei Kilometer wohnen.
Die Wohnbedingungen (Grösse der Wohnung, Grünflächen, frische Luft, ruhige Lage, Geschäfte, Anregungen) sind genau richtig für mich.
Die Landesgegend (und auch das Land) in dem ich wohne gefällt mir.

Globale Einschätzung meines Gesundheitsverhaltens in diesem Bereich:

-2 (sehr gering) -1 (gering) 0 +1 (angemessen) +2 (sehr gut)

9. Beziehung

Ich liebe und habe zärtliche Gefühle zum Menschen mit dem ich zusammenlebe.
Mit meinem Partner trage ich Krisen und Konflikt offen und fair aus.
Wir sind zueinander selten sarkastisch, zynisch, versteckt und indirekt aggressiv, schroff zurückweisend oder anderweitig scheusslich.
Ich und mein Partner können sich das Gefühl geben, den anderen zu verstehen und zu unterstützen.
Positive Gefühle, wie Lob und Wertschätzung können wir uns gut mitteilen.
Negative Gefühle, wie Wut und Ärger können ich und mein Partner angemessen äussern.
Mein Lebenspartner traut mir persönliche Entwicklungsschritte zu, bekräftigt mich auf dem angestrebten Weg, fordert zu Handlungen heraus und geht auf mich ein.
Mein sexuelles Leben ist reich, kreativ und befriedigt mich.

Globale Einschätzung meines Gesundheitsverhaltens in diesem Bereich:

-2 (sehr gering) -1 (gering) 0 +1 (angemessen) +2 (sehr gut)

10. Umweltbewusstsein

Ich versuche, die Verschwendung von Energie sowohl zu Hause als auch im beruflichen Bereich zu vermeiden.
Ich benutze nichtgiftige Reinigungsmittel.
Ich benutze soweit wie möglich öffentliche Verkehrsmittel.
Ich sorge für die Weiterverwendung von Flaschen, Papier, Kleidung, organischem Abfall.
Ich fliege so wenig und so kurz wie möglich in die Ferien.

Globale Einschätzung meines Gesundheitsverhaltens in diesem Bereich:

-2 (sehr gering) -1 (gering) 0 +1 (angemessen) +2 (sehr gut)

11. Soziales Interesse

Ich informiere mich über lokale, nationale und internationale Ereignisse.
Ich habe Interesse an gesellschaftlichen Problemen und unterstütze Ziele, Personen, Gruppen meiner Wahl.
Wenn es mir möglich ist, gebe ich Zeit und Geld für Ziele aus, die mir wichtig sind.
Wenn ich Auto fahre, nehme ich Rücksicht auf Fussgänger und andere Mitbenützer der Strasse.
Ich bin Mitglied einer oder mehrerer Gruppen (Club, soziale/politische Organisation, Musikband ...).
Ich versuche, gemeinsam mit KollegInnen unsere Interessen am Arbeitsplatz zu vertreten.

Globale Einschätzung meines Gesundheitsverhaltens in diesem Bereich:

-2 (sehr gering) -1 (gering) 0 +1 (angemessen) +2 (sehr gut)

12. Einstellung zum Leben, Lebenszufriedenheit

Mein persönliches Dasein erscheint mir sinnvoll.
Mein tägliches Leben ist oft voll Freude und Befriedigung.
Ich freue mich darauf, mindestens 75 Jahre alt zu werden.
Wenn ich an den Tod denke, dann fühle ich mich vorbereitet und ohne Angst.
Wenn ich heute sterben würde, dann hätte ich das Gefühl, dass mein Leben einen Wert hatte.
Auch die schweren Zeiten in meinem Leben haben für mich Bedeutung und ihren Sinn.
Die Art, wie ich Menschen, die Welt und meine Existenz sehe, gibt mir Kraft.
Ich habe Vertrauen in die Zukunft.
Auch wenn manche Situationen schwierig sind, macht es mir Freude zu leben.
Veränderungen in meinem Leben machen mir keine Angst.

Globale Einschätzung meines Gesundheitsverhaltens in diesem Bereich:

-2 (sehr gering) -1 (gering) 0 +1 (angemessen) +2 (sehr gut)

13. Spezielle Fragen an den Mann

 

Wie gesund bzw. ungesund verhalte ich mich? Inwiefern/wo wirkt sich mein Verhalten schädlich oder fördernd auf meine Gesundheit aus (Stichworte: Rauchen, Alkohol, Safer-Sex/Sexsucht, Verkehrsverhalten, Dickleibigkeit, Arbeitssucht, Machtsucht, Brutalität)?

Wie nehme ich mich selber wahr?

Wie kann ich sorgfältiger mit mir selber umgehen?

Kann ich auch Unvollkommenheiten in mein Leben integrieren?

Bin ich auf äussere Werte wie Geld, Erfolg, Status und Statussymbole fixiert?

Wie verhält es sich mit meinen Grenzüberschreitungen und Kontrollverlusten?

Wie erlerne ich konstruktive Formen von Aggressivität und Durchsetzungsvermögen und wie fördere ich deren Verbreitung?

Wie funktionieren meine Beziehungsmuster?

Wie pflege ich Männerfreundschaften?

Wie fördere ich Solidarität unter Männern?

Wie integriere ich neben dem Berufs-Mann den Ehe-Mann und Vater gleichwertig in mein Leben?

Wie pflege ich meine "Eigenwelt" neben den Bereichen der Arbeit und der Familien- oder Beziehungswelt?

Wie trage ich dazu bei, mehr Gemeinschaftssinn zu entwickeln?

Kann ich mich im Spannungsfeld zwischen instrumenteller und ganzheitlicher Vernunft für Gesundheitsförderung und Lebensqualität entscheiden, auch wenn ich dabei scheinbar persönliche Karrierenachteile in Kauf nehmen muss?

Wie weit treibe ich den Individualismus? Engagiere ich mich v.a. zur Erfüllung meiner Macht- und/oder Selbstbestätigungsgelüste?

 

Mehr zur Männergesundheit hier: www.gesunde-maenner.ch

Globale Einschätzung meines Gesundheitsverhaltens speziell als Mann:

-2 (sehr gering) -1 (gering) 0 +1 (angemessen) +2 (sehr gut)


Vernachlässigt habe ich besonders:

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Hier noch ein Kurztest der Abwehrkräfte!

 

Und  hier ein Test zur Testung Ihrer Berufs- und Lebenszufriedenheit (Charaktertest VIA (values in action) - ca. eine halbe Stunde Zeitaufwand): www.charakterstaerken.org der Forschergruppe um Willibald Ruch der Uni Zürich.

 

Eine Untersuchung der Harvard Medical School, eine der längsten (60 Jahre Beobachtung!) und umfassendsten Forschungen zur menschlichen Entwicklung zeigt, wir können weitgehend selbst bestimmen, wie wir altern! Was unterscheidet Menschen, die im Alter von 60 bis 80 zufrieden und gesund sind (happy-well) von den traurigen Kranken (sad-sick) fragten sich George E. Vaillant et. al. (Aging Well. Little, Brown & Company, Boston 2002, ISBN 0-316-98936-3). Sieben Faktoren sind wichtig: Tabakabstinenz ("wahrscheinlich der wichtigste Faktor!"), gesundes Gewicht, wenig Alkohol, regelmässige Bewegung, solide Liebesbeziehung, erwachsener Umgang mit emotionalen Konflikten und Stress, lange und gute Ausbildung - nicht aber Geld/Vermögen und auch nicht die Gene!
Lesen Sie auch mehr übers gesund Altwerden (Anti-Aging) >>hier!

Gesund zu leben, zahlt sich aus
Eine gesunde Lebensweise senkt das Risiko für chronische Krankheiten noch deutlicher als bislang vermutet: Wer noch nie geraucht hat, viel Obst, Gemüse, Vollkorn und dafür wenig Fleisch isst, kein massives Übergewicht hat und sich pro Woche mehr als dreieinhalb Stunden bewegt, reduziert im Vergleich zu Menschen mit gegenteiligem Verhalten sein Erkrankungsrisiko um 78 Prozent. (Langzeitstudie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung mit mehr als 25'000 Teilnehmern, 2009).
Im Einzelnen sinken bei einer derart bewussten Lebensweise das Diabetes-Risiko um 93 Prozent und die Gefahr eines Herzinfarkts um 81 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, einen Schlaganfall zu erleiden, vermindert sich immer noch um die Hälfte und das Krebsrisiko um 36 Prozent.
Wer einen BMI unter 30 aufweist, vermindert allein dadurch sein Risiko für chronische Krankheiten um mehr als die Hälfte. Wer darüber hinaus auch in seinem Leben noch nie geraucht hat, senkt die Gefahr, chronisch zu erkranken, sogar um 70 Prozent. Aber auch Raucher und Ex-Raucher können ihr Risiko durch eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und ein normales Körpergewicht um bis zu 70 Prozent senken.

 

 

Copyright© by Dr. med. Thomas Walser, CH-8004 Zürich
Last updated 22.08.2010


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