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Der medizinische Vaterschaftsnachweis wird heute aus wenigen Tropfen Blut oder Speichel von Mutter, Kind und
vermutetem Vater gestellt. Mit chemiko-physikalischen Verfahren wird DNA (= Substanz, aus
der die Gene aufgebaut sind) aus den weissen Blutkörperchen isoliert und dann miteinander
verglichen. Diese Methode, die z.B. am Institut für Rechtsmedizin an der Uni
Zürich (Direkt-Telefonnummer 044 635 56 47) durchgeführt wird, führt in über 99.8% zum
richtigen Nachweis, was immer rechtsgenügend ist. Mit vergleichbarem Aufwand sind solch
genaue Schlussfolgerungen derzeit mit keiner anderen Methode erreichbar. Ein DNA-Gutachten ist direkt nach der Entbindung möglich (kann sogar ab der 15. Woche aus dem Fruchtwasser bestimmt werden). Früher machte man Blutgruppengutachten. Babies bilden aber erst Antikörper (auch blutgruppenspezifische) ab 7-8 Monaten, sodass dann erst die Vaterschaftstests möglich waren. Die DNA-Vergleichsmethode hat dies geändert. Die DNA des Babies wird mit der DNA des oder der zur Auswahl stehenden Väter verglichen. Der/die Männer müssen also auch mit zum Test gehen.
Copyright© by Dr. med. Thomas Walser, CH-8004 Zürich
Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich kein "Spezialist" für obiges Thema bin. Es interessiert mich aber im bescheidenen Rahmen meiner hausärztlichen Tätigkeit. Melden Sie sich nicht in der falschen Hoffnung in meiner Sprechstunde an, um Patentrezepte zu erhalten.
Last updated 14.06.2011
Die Auskünfte in dieser Homepage erfolgen unverbindlich und ohne rechtliche Konsequenzen zu meinem Nachteil. Eine konkrete Beurteilung ist lediglich in Kenntnis des Einzelbestandes möglich (siehe auch Disclaimer). |
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