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Die Fragen und Antworten in dieser Checkliste vermögen keine ärztliche Beratung
und Untersuchung zu ersetzen. Die Auswahl kann Sie nur auf eventuell verborgene
Gesundheitsprobleme hinweisen, die dann ein Fachmann abklären sollte. Nehmen Sie die
Antworten daher nicht als Diagnose: Ein Ja allein bedeutet nicht, dass Sie an einer
Krankheit leiden, ein Nein nicht, dass Sie sicher frei davon sind.
Fragen:
- 1. Wie viel wiegen Sie, wie gross sind Sie? (Antwort)
- 2. Misst Ihr Taillenumfang mehr als 94 Zentimeter (Männer)
oder 80 Zentimeter (Frauen)? (Antwort)
- 3. Rauchen Sie oder haben Sie erst kürzlich aufgehört? (Antwort)
- 4. Trinken Sie Alkohol? Wie viel? (Antwort)
- 5. Kennen Sie Ihre Cholesterinwerte? (Antwort)
- 6. Kennen Sie Ihren Blutdruck? (Antwort)
- 7. Treiben Sie Sport, oder bewegen Sie sich regelmässig? (Antwort)
- 8. Verspüren Sie bei körperlicher Belastung Herzstechen
oder Enge in der Brust? (Antwort)
- 9. Bemerken Sie manchmal ein plötzliches Rasen oder
gelegentliches Stolpern des Herzens? (Antwort)
- 10. Verspüren Sie eher als Gleichaltrige Atemnot beim
Treppensteigen oder auch schon in Ruhe, wenn Sie sich flach hinlegen? (Antwort)
- 11. Haben Sie manchmal schon in Ruhe einen roten Kopf?
Neigen Sie zu Kopfschmerzen und/oder Nasenbluten? (Antwort)
- 12. Leiden Sie häufiger an Rückenschmerzen? Haben Sie das
Gefühl, dagegen nichts tun zu können? Halten die Beschwerden oder die Angst vor
Beschwerden Sie oft von Dingen ab, die Sie eigentlich gern tun möchten? Oder arbeiten Sie
bei Schmerzen verbissen weiter? (Antwort)
- 13. Haben Sie Husten, der länger als vier Wochen anhält,
eventuell mit eitrigem oder blutigem Auswurf? (Antwort)
- 14. Leiden Sie unter chronischer Heiserkeit (vor allem
Raucher)? (Antwort)
- 15. Haben Sie manchmal das Gefühl, dass Ihnen das Essen in
der Speiseröhre stecken bleibt? (Antwort)
- 16. Leiden Sie öfter unter Sodbrennen oder Aufstossen, vor
allem, wenn Sie nüchtern sind? Bessern sich die Beschwerden nach dem Essen? (Antwort)
- 17. Mögen Sie plötzlich Speisen nicht mehr, die Sie sonst
gern gegessen haben, oder hat Ihr Appetit generell nachgelassen? (Antwort)
- 18. Haben Sie nach dem Essen krampfartige oder lang
andauernde Bauchschmerzen? (Antwort)
- 19. Hat sich der Stuhlgang verändert? (Antwort)
- 20. Sind Leberflecken oder andere Haut- male unregelmässig
schnell gewachsen oder verfärbt; jucken, nässen oder bluten sie? (Antwort)
- 21. Hat sich Ihr Gewicht in letzter Zeit ohne ersichtlichen
Grund erheblich verändert? (Antwort)
- 22. Fühlen Sie sich matt, hat Ihre Leistung abgenommen, und
leiden Sie eventuell unter Verstopfung? (Antwort)
- 23. Sind Sie überraschend verstärkt nervös, haben
Heisshunger und eine gesteigerte Stuhlfrequenz? (Antwort)
- 24. Verspüren Sie in letzter Zeit übergrossen Durst oder
besonders oft Harndrang? (Antwort)
- 25. Hat sich beim Wasserlassen etwas verändert? (Antwort)
- 26. Fühlen Sie sich wegen ständiger beruflicher oder
privater Probleme zunehmend erschöpft? Hat das Schlafbedürfnis zugenommen? (Antwort)
- 27. Trinken Sie mehr Kaffee oder Alkohol als früher? (Antwort)
- 28. Schwitzen Sie stärker? (Antwort)
- 29. Haben Sie manchmal den Eindruck, alles stürze auf Sie
ein, ohne dass Sie sich wehren könnten? (Antwort)
- 30. Kommt es häufig vor, dass Sie Gefühle haben, die Sie
lieber nicht hätten? Glauben Sie oft, unfair behandelt zu werden? (Antwort)
- 31. Haben Sie vor Besprechungen, Präsentationen oder
anderen Ereignissen Gedanken wie: Ich werde rot, meine Hände werden zittern?(Antwort)
- 32. Leben Sie oft in der festen Erwartung, dass etwas schief
gehen wird? Neigen Sie zu Selbstvorwürfen, wenn Ihnen tatsächlich etwas misslingt? (Antwort)
- 33. Trifft folgendes auf Sie zu? Ich hetze mich lieber ab,
als zu spät zu einem Termin zu kommen. Ich bin beim Essen häufig als Erster fertig. Es
kommt oft vor, dass ich an andere Dinge denke, wenn ich mit jemandem spreche. (Antwort)
- 34. Wenn Sie Alkohol trinken, verlieren Sie die Kontrolle
darüber, wie viel Sie trinken? (Antwort)
- 35. Gehen Sie familiären Konflikten aus dem Weg, indem Sie
lange arbeiten? (Antwort)
- 36. Dient Alkoholkonsum vor allem einem Zweck (Befreiung
kreativer Gedanken, Abbau überstarker sozialer Hemmungen) statt dem Genuss?
(Antwort)
- 37. Verbergen Sie Ihren Alkoholgenuss? Vermeiden Sie im
Gespräch Anspielungen auf Alkohol? Trinken Sie öfter mit Menschen, die weit unter Ihrem
Niveau liegen? Haben Sie versucht, für eine Weile gar nichts zu trinken oder erst ab
einer bestimmten Uhrzeit? (Antwort)
Antworten:
- Aus Ihrem Körpergewicht in Kilogramm dividiert durch das Quadrat der
Körpergrösse in Meter errechnen Sie den Body-Mass-Index (BMI).
So hat etwa ein Mann von 1,80 Meter und 75 Kilogramm einen BMI von 23. Als Untergewicht
gelten Werte bis 18,5, das Normalgewicht reicht bis 25, mässiges Übergewicht bis 30, und
ein noch höherer BMI kennzeichnet starkes Übergewicht. Unstrittig in der
Praxis ist aber nur, dass ein BMI zwischen 22 und 25 erfreulich ist und
dass bei 40 die Alarmstufe Rot beginnt. Dazwischen herrscht Verwirrung. Auch
kann zum Grenzwert für mässiges Übergewicht auch jeweils ein Punkt hinzugezählt
werden für jedes angefangene Lebensjahrzehnt ab 35. Eine 44-Jährige mit einem BMI von 26
und ein 62-Jähriger mit 28 wäre also noch normalgewichtig. Keinesfalls aber darf man
jedes Lebensjahrzehnt um einen Punkt in der BMI-Skala zulegen: Gesünder ist es, sein
Gewicht bis ins Alter zu halten, wenn aus medizinischen Gründen nicht sogar das
Abnehmen
empfohlen wird.
- Bei diesen Werten beginnt unabhängig vom
Body-Mass-Index, die
Alarmzone für das Herzinfarkt-Risiko. Bei Werten über 102 Zentimeter bei Männern und 88
Zentimeter bei Frauen ist nach internationalen Erkenntnissen das Abnehmen dringend
erforderlich.>>>lesen Sie hier mehr!
- Rauchen ist ein wichtiger Risikofaktor einer Reihe von Erkrankungen,
darunter Herzleiden und Lungenkrebs. Bei Männern verdoppelt oder verdreifacht
Zigarettenkonsum das Infarktrisiko - je nach sonstigen Umständen. Auch regelmässiges
Passivrauchen verdoppelt diese Gefahr. Erst drei bis fünf Jahre
nach dem Aufhören haben Exraucher wieder das Infarkt-Risiko von Nichtrauchern. >>>lesen
Sie hier mehr!
- Ein bis zwei Gläser Alkohol pro Tag, am besten zu den Mahlzeiten
getrunken, schützen offenbar das Herz. Das Risiko geht um etwa 40 Prozent zurück; Wein,
Bier oder Spirituosen scheinen gleichermassen effektiv zu sein. Zudem schützt der Konsum
womöglich auch vor dem Magengeschwür-Erreger Helicobacter pylori. Mehr Alkohol treibt
jedoch den Blutdruck in die Höhe und zerstört den Gesundheitseffekt. Und natürlich ist
auch Alkoholmissbrauch auf die Dauer höchst gefährlich.
- Sowohl der Wert für das Gesamtcholesterin als auch diejenigen für LDL
und HDL (das «böse» und das «gute» Cholesterin) sind wichtige Grössen, um Ihr Risiko
zu beurteilen, einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt zu erleiden. Schon Unkenntnis ist
gefährlich, weil der Cholesterinspiegel keine Beschwerden macht, bis es zu spät ist.
Gemäss einem Schnellfragebogen der American Heart Association haben Sie auch als
Nichtraucher und Nicht-Passivraucher bei optimalem Gewicht und Sportpensum fast schon ein
mittleres Infarkt-Risiko, wenn Sie Ihren Cholesterinspiegel und Blutdruck nicht kennen.
Als Gefahrenwerte gelten: Gesamt-Cholesterin über 250 mg/dl (6,5 mmol/l), HDL unter 35 mg/dl
(0,9 mmol/l) oder ein
Verhältnis beider mehr als 6,5 zu 1.>>>mehr
hier!
- Unkenntnis ist auch beim Blutdruck gefährlich, weil Sie ihn nicht
spüren können. Der Druck in Ihren Adern sollte dauerhaft weniger als 140 zu 90
Millimeter Quecksilbersäule betragen. Liegt Ihr diastolischer Druck (der untere Wert)
zwischen 85 und 90, sollten Sie den Blutdruck aufmerksam beobachten. Steigt der Druckwert
über 100, beginnen sich Schäden an Herz, Nieren und Gehirn einzustellen. Ab 115 kann es
zu Blutungen im Auge kommen; geistige Aussetzer hinterlassen womöglich irreversible
Folgen. Fatalerweise kann Bluthochdruck bei manchen Menschen eine unterbewusste, erlernte
Reaktion auf Stress sein. Sie fühlen sich gelassener und finden Schmerz weniger
belastend. >>>mehr hier!
- Bewegung senkt viele Krankheitsrisiken, lässt das
Herz-Kreislauf-System effektiver laufen, beugt Schmerzen im Bewegungsapparat vor und kann
Stress abbauen. Experten empfehlen, dreimal pro Woche Ausdauersport zu treiben, jeweils
mindestens 30, besser 45 Minuten lang. Allerdings genügt regelmässiges flottes Gehen
auch, um die Krankheitsrisiken zu senken (Lesen Sie dazu auch dies!).
- Kann auf Arteriosklerose und Erkrankung der Herzkranzgefässe
hindeuten.
- Womöglich Arteriosklerose und Erkrankung der Herzkranzgefässe oder
eine Herzrhythmusstörung. >>>mehr hier!
- Dem könnte eine Erkrankung der Herzkranzgefässe oder
Herzinsuffizienz zu Grunde liegen.
- Bluthochdruck möglich. >>>mehr
hier!
- Ihre Rückenschmerzen könnten chronisch werden, wenn Sie ihnen die
Kontrolle über Ihr Leben und den Wechsel von Arbeit und Entspannung geben. Dann müssen
Sie selbst aktiv werden, gegen die Schmerzen und Einschränkungen mit professioneller
Hilfe antrainieren und versuchen, die Beschwerden zu kontrollieren und sich nicht von
Ihnen kontrollieren zu lassen.
- Neben einer verschleppten Bronchitis oder schlecht kontrolliertem
Asthma macht auch Lungenkrebs solche Symptome.
- Dafür könnte ein Stimmbandkrebs verantwortlich sein.
- Typischer Fall einer vegetativen Beschwerde durch Stress; aber auch
ein Speiseröhren-Tumor wäre möglich.
- Dahinter könnten sich eine Magenschleimhautentzündung oder
Magenkrebs verbergen.
- Deutet auf Magenkrebs hin.
- Deutet sowohl auf Gallensteine als auch auf Probleme mit der
Bauchspeicheldrüse hin.
- Ist er unregelmässig geworden, mit Wechsel zwischen Durchfall und
Verstopfung, eventuell auch mit Schmerzen, sollte der Arzt den Verdacht auf Darmkrebs
abklären.
- All das sind Alarmzeichen für Hautkrebs, der sehr schnell
Tochtergeschwüre im Körper ausstreuen kann. >>>mehr
hier!
- Dahinter kann sich eine Krebserkrankung oder eine
Schilddrüsenfehlfunktion verbergen. Letztere wird ausgelöst durch Jodmangel; er betrifft
in der Schweiz 50 Prozent der Menschen, manche Studien sprechen gar von 75 Prozent.
Abhilfe verschafft schon Jodsalz.
- Diese Kombination deutet auf Unterfunktion der Schilddrüse hin.
- Dahinter könnte eine Überfunktion der Schilddrüse stecken.
- Womöglich hat sich Zuckerkrankheit entwickelt.
- Wenn es schwer fällt, mit dem Wasserlassen zu beginnen, könnte die
Prostata erweitert sein. Eine dauernde Verfärbung des Urins deutet auf
Gallenblasenprobleme hin. Dem Drang, besonders oft zur Toilette zu gehen, könnte ein
Harnblaseninfekt zu Grunde liegen.
- Dahinter könnten sich vegetative Probleme auf Grund von Stress
verbergen.
- Beides wären ungeeignete Mittel, Ihrem Stress zu begegnen.
- Das kann sowohl eine vegetative Stressfolge sein als auch auf einer
Schilddrüsenfehlfunktion beruhen.
- Die Gefühle von Hilflosigkeit, Kontrollverlust und
Ausgeliefertsein steigern das Stressempfinden.
- Wenn Ja, dann ist Ihr so genanntes Kohärenzgefühl womöglich
schwach ausgeprägt. Diesen psychologischen Begriff hat der israelische Medizinsoziologe
Aaron Antonovsky geprägt; er beschreibt, wie Menschen Ihre Umgebung erleben. Mit einem
schwachen Kohärenzgefühl erscheint Ihnen die Welt wenig vorhersagbar, Ihr Einfluss auf
das eigene Leben gering. Belastende Ereignisse lösen dann grössere Stressreaktionen aus,
und Sie haben weniger Ressourcen, die Krisen zu bewältigen. >>>mehr
hier!
- Diese Gedanken verschärfen den unvermeidlichen Stress eines solchen
Ereignisses. Sie zeigen auch, dass Sie die Präsentation mehr belastet, als Sie sich
vielleicht eingestehen.
- So können Sie den Misserfolg provozieren. Die Selbstvorwürfe
steigern und verlängern dann die körperlichen Folgen des Stresses.
- Dies sind 3 von 25 Punkten aus einem Fragebogen zum
Typ-A-Verhalten.
Das ist ein Verhaltensmuster, das die Gefahr von Herzleiden steigert. Wer gehetzt,
ungeduldig und ehrgeizig ist, besitzt oft ein grösseres Infarkt-Risiko. >>>mehr
hier!
- Ein klassisches Zeichen für eine Sucht. Gilt sinngemäss auch für
Medikamente wie Valium oder bestimmte Schmerzmittel.
- Hier könnte sich Arbeitssucht anbahnen.
- Ein weiteres Suchtzeichen.
- Diese vier Fragen entstammen der WHO-Liste zur Alkoholsucht. Sollten
Sie hier zweimal oder öfter Ja sagen, wäre es sinnvoll, den ganzen Test zu machen. Denn
werden 6 der 31 Fragen mit Ja beantwortet, ist es wahrscheinlich, bei zehn Ja fast sicher,
dass Sie Alkoholiker sind (www.gesundheit.de/selbsttests/medizin/wie-hoch-ist-ihre-alkoholabhaengigkeit).
Copyright© by Dr. med. Thomas Walser, CH-8004 Zürich
Last updated 23.03.2010
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