Zuerst muss man erwähnen, dass Schwitzen eine Funktion unseres Körpers ist, die wertvolle Dinge erledigt (Ausscheidung, Wärmehaushalt, Infektionsschutz...). Übermässiges Schwitzen kann nun aber auch Ausdruck eines inneren Ungleichgewichts sein. Es gibt einen ganzen Haufen mehr oder weniger seltener Krankheiten, die Schwitzen verursachen: Stoffwechselkrankheiten (Überfunktion der Schilddrüse, Diabetes,...), Entzündungen (Autoimmunstörungen, Tuberkulose,...), Vergiftungen (Nikotin, Östrogen, Quecksilber,...), Fieber (sämtlicher Ursachen...), Entzugssyndrom bei Sucht.
Doch die häufigste Ursache ist wohl ein "energetisches Ungleichgewicht" bei einer sgn. "vegetativen Dystonie", also des vegetativen Nervensystems, welches durch Stress sämtlicher Ursachen (Arbeit, Beziehung, Psyche...) angeschlagen sein kann.
Wassertreibende Kräutertees sind kaum anzuraten, da der Körper dann noch mehr Mineralien und Spurenelemente verlieren kann. Zudem werden nur die Nieren noch zusätzlich belastet, obwohl sie mit dem Ganzen gar nichts zu tun haben. Anzuraten wäre erstens eine genaue Abklärung obiger (seltener) Ursachen und dann, falls nichts von dem gefunden wurde, eine "energetisch ausgleichende" Therapieform von Akupunktur über Shiatsu und Homöopathie bis autogenes Training, Tai-Chi, Meditationen oder ev. eine Psychotherapieform (falls viele unbewältigte Probleme anliegen). Einfach unterdrücken (auch "nur" mit Salbeitee z.B.) sollten Sie das Schwitzen nicht.
Ich bin auch verführt, zu raten, Sie sollen zu Ihrem Schwitzen stehen, eine Selbsthilfegruppe bilden ("Schweiss isch geil!) wie dies nun langsam auch bei den Dicken geschieht, die zu ihrem Molligsein stehen und es schön finden.

 

Zum Infektionsschutz durch Schweiss: 
Schweissnasse Menschen sind zwar nicht besonders beliebt. Doch sie können mit dem Schwitzen Krankheitskeime fernhalten. Denn der Schweiss sondert ein körpereigenes Antibiotika aus, das gefährliche Keime auf der Haut (Staphylokokken oder Koli-Bakterien z.B.) abtötet. Dies haben nun Forscher der Universität Tübingen festgestellt. Mit dem Absondern des Schweisses gibt es also einen permanenten Schutzfilm gegen Krankheitserreger auf der Haut.  Das ist vor allem auch entscheidend bei kleinen Verletzungen. Der Schweiss tötet die Bakterien ab, bevor sie in die Wunden gelangen. Die Forscher fordern deshalb eine unpopuläre Massnahme - gerade in der Winterzeit, wenn sich alle ans Warme drängen: Nicht zu häufig waschen damit der Schweissfilm auf der Haut bleibt.

 

Bei übermässigem Schwitzen wo nichts mehr hilft: siehe hyperhidrosis.htm!

 

 

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Last updated 23.03.2010


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