Krebsvorsorge - v.a. nicht mehr Rauchen!

Dreissig Prozent aller Krebserkrankungen in sämtlichen Organen sind aufs Rauchen zurückzuführen! Wenn Sie sich einigermassen lieben, hören Sie mit dieser massivsten Schädigung Ihres Organismus auf >>> rauchen.htm

 

 

Krebsvorsorge - die Anti-Krebsdiät

Dreissig Prozent der Krebserkrankungen sind aufs Rauchen und 35 Prozent auf eine ungünstige Ernährung zurückzuführen. Das zeigen die verschiedensten epidemiologischen Studien. Somit könnten im Prinzip zwei Drittel der Krebse verhindert werden!

Es ist nicht möglich mit einer Diät das Wachstum einer Krebsgeschwulst zu hemmen oder die Bildung von Ablegern (Metastasen) zu verhindern oder gar Tumore zu heilen. Hingegen kann man wenige Empfehlungen geben, welche das Krebsrisiko verbessern:

 

  • Bevorzugen sollten Sie abwechslungsreiche, fettarme, pflanzliche Nahrungsmittel; täglich 3-5 Portionen Früchte und Gemüse; Vollkornprodukte.
  • Mass halten mit: Alkohol; gepökelten und/oder geräucherten und stark gesalzenen Nahrungsmitteln. Auch mit viel "rotem" Fleisch, also Rind, Lamm oder Schwein (höheres Risiko, an Darmkrebs zu erkranken). Geflügel hat hingegen keinen Effekt und Fisch wirkt sich günstig aus.
  • Meiden: Übergewicht (trägt zur Entstehung so verschiedener Karzinome wie Brust-, Prostat-, Gebärmutter-, Dickdarm, Speiseröhren- und Nierenkrebs bei!); Rauchen (Obwohl Rauchen nicht zur Ernährung gehört, ist es hier nochmals erwähnt, denn es stellt das grösste erforschte Risiko bei der Entstehung von Krebs dar!).
  • Grüntee: könnte helfen, Krebs seltener entstehen zu lassen, behaupten amerikanische Wissenschafter ("Nature", Band 387, S.561). Der vorbeugende Effekt beruht vermutlich unter anderem auf einer Substanz mit dem Namen Epigallo-Cathechin-3-Gallat (EGCG), die im grünen Tee vorkommt, bei der Verarbeitung zu schwarzem Tee jedoch zerstört wird. EGCG unterbindet die Wirkung des Enzyms Urokinase, mit dessen Hilfe Tumore Tochtergeschwulste bilden (Wie wende ich Grüntee genau an?).
  • Daneben sollte man sich in seiner Umwelt keinen krebsfördernden Stoffen ("Karzinogene") wie Asbest, Benzol oder Formaldehyd aussetzen.
  • Die beste Vorbeugung gegen Krebs ist aber immer noch ein selbstbestimmtes, zufriedenes, mit Spass und Freude erfülltes Leben, ausserdem das liebevolle Annehmen des eigenen Körpers mit all seinen Regungen und Funktionen.
  • Gesellschaften in denen die Krebsrate am niedrigsten liegt, zeichnen sich durch enge Gemeinschaften mit hilfreichen, liebevollen Beziehungen aus, in denen ältere Menschen eine aktive Rolle spielen. Religiosität und eine freizügige Haltung gegenüber der Sexualität sind zwei weitere typische Eigenschaften.
  • Ein häufiger Vorläufer von Krebs ist ein traumatischer Verlust oder ein Gefühl von Leere. Wenn ein Salamander eines seiner Glieder verliert, wächst ein neues nach. Ähnlich reagiert der Körper eines Menschen, der einen emotionalen Verlust erlitten hat, mit dem er nicht fertig wird, mit einer neuen Art Wachstum.

(aus EPIC, European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition = riesige europaweite Studie).

 

Krebsvorsorge die alltäglichen Rhythmen beachten

Nur wenn wir im Tages-, Wochen- und Jahresverlauf jene Erholungspausen einhalten, die uns biologisch vorgeschrieben sind, kann unser Organismus seine Funktionen wie beim resetting eines Computers immer wieder synchronisieren und Abweichungen vom Sollzustand (eben auch krebsartiges Ausflippen von Organzellen mit Abwehrvorgängen des Immunsystems) ausgleichen. Ignorieren wir diese Bedürfnisse, werden die Abweichungen immer grösser, und damit verliert auch der Organismus immer mehr die Fähigkeit von selbst in seine Ordnung zurückzufinden.

Unsere vorgegebenen biologischen Rhythmen scheinen auch 90 Minuten lang zu sein (wie die 90 Minuten Tiefschlafphasen nachts): 70 Minuten Aktivität, dann 20 Minuten Ruhe und Erholung. Mein Vorschlag: Alle 60 Minuten tagsüber 10 Minuten Rückzug und Pause. So stellen Sie ihren inneren Rhythmus wieder von der Hamsterrad- zurück in die heilsame Ruhe-Frequenz und stärken so immens das Immunsystem.
Literatur dazu: Verena Steiner, Energiekompetenz, Pendo-Verlag 2005

 

 

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Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich kein "Spezialist" für obiges Thema bin. Es interessiert mich aber im bescheidenen Rahmen meiner hausärztlichen Tätigkeit. Melden Sie sich nicht in der falschen Hoffnung in meiner Sprechstunde an, um Patentrezepte zu erhalten.

Last updated 23.10.2007


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