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Chronisch rezidivierende (= wiederkehrende) Aphthosis =Schübe von sog. Aphthen, d.h. akut auftretende, vereinzelte, scharf umschriebene, grauweissliche, schmerzhafte, geplatzte Bläschen von Hirsekorn- bis Linsen-Grösse mit hochrotem Saum in allen Teilen des Mundes (Wange, Zunge, Gaumen, Zahnfleisch), die erhebliche Beschwerden verursachen können, sind zwar harmlos und heilen zumeist auch ohne Behandlung innerhalb von ein bis zwei Wochen problemlos ab.
UrsacheDie Ursache der einzeln auftretenden ist vielfältig. Einmal ist es ein Herpes-Infekt und tritt dann als grosser Rasen (10 bis 100 Läsionen) meist mit Fieber auf. Es wird dann auch "Mundfäule" (medizinisch: Stomatitis) genannt. Dann kommen wenige als eine spezielle Schleimhautreaktion (wie das Ekzem oder das Nesselfieber auf der Aussenhaut), die auch während einer Grippe o.Ä. auftreten kann. Bestimmte Nahrungsmittel (wie in erster Linie Nüsse oder seltener Zitrusfrüchte) können ein Auslöser sein, auch hormonelle Faktoren (Menstruation - 1% aller Aphthen). Eine familiäre Häufung ist bekannt. Da auch in 1% aller rezid. Aphthosis glutenhaltige (im Getreidehäutchen=Kleie) Nahrungsmittel Aphthen zu provozieren scheinen, wird auch eine mögliche Verwandtschaft zur Zöliakie diskutiert. Bei Vorliegen eines Vitaminmangels (Vitamin B1, B6 oder B12, Folsäure, Zink) oder Eisenmangels sollte auch mit Bluttests nach einer Zöliakie gesucht werden. Schmerzhafte und ungewöhnlich grosse Läsionen sollten auch an einen Morbus
Crohn denken lassen. Ein Zusammenhang mit Zahnamalgam (Quecksilber) wird immer wieder beschrieben, wurde aber nie belegt.
TherapieZuallererst sollten Leute mit rez. Aphthosis keine Nüsse mehr essen (wichtigster Trigger)! Ein Betupfen mit der Urtinktur von Geranium robertianum L. (stinkender Storchenschnabel) oder mit Salbeitinktur bringt Linderung und ein schnelleres Abheilen. Zur Rezidivprophylaxe: Substitution von Eisen, Vitamin B1, B6 und B12; Folsäure und gegebenenfalls Zink bei Mangel.
Die evidenzbasierte Antwort auf beste Behandlungsform wurde durch eine
systematische Literaturrecherche und –bewertung für die kleinen aphtösen
Läsionen beantwortet (1-10mm Durchmesser, Spontanheilung nach 7-14 Tagen):
Beitrag eines Users: "Ich selbst, 35 Jahre alt, leide seit ich denken kann an
diesen Aphthen. In den letzten 10 Jahren habe ich für mich, eine ganz interessante
Entdeckung gemacht, welche bei mir im Entstehen der Krankheit ausschlaggebend ist, und mir
dazu verholfen hat nur durch eine Unachtsamkeit meinerseits wieder Aphthen zu bekommen. Und eine weitere Zusendung: "Nach meiner Erfahrung 100% sicher, jedoch erst nach mehrwöchiger Anwendung: Hilft speziell bei schmerzhafter Stomatitis aphthosa - rezidivierende Aphthen - Hier meine Rezept: " Iss täglich eine Zwiebel roh, Du wirst gesund, wirst wieder froh." Ich empfehle: täglich Tomatenbrot mit Zwiebeln oder Tomatensalat mit Zwiebeln (Zwiebelgewicht etwa 85-100 Gramm). Alle anderen Mittelchen gegen Stomatitis haben bei mir keine Besserung erzielt, abgesehen vielleicht von minimalen Erfolgen durch Melisse und Myrrhen-Tinktur. Dies sind meine mehr als 5 Jahrzehnte dauernden Erfahrungen mit diesem Leiden. Noch vor einem Jahr war ich nahezu ununterbrochen davon betroffen. Seit 8 Monaten habe ich keinerlei Probleme mehr damit."
Copyright© by Dr. med. Thomas Walser, CH-8004 Zürich
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